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Bundeswehr unterstützt Löscharbeiten im Berchtesgadener Land |
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Seit dem 14.04.2007 unterstützt die Bundeswehr mit Hubschraubern die zivilen Hilfskräfte bei der Bekämpfung des Bergwaldbrands am Thumsee im Berchtesgadener Land. Dort war am 13.04.07 ein Waldbrand ausgebrochen,der sich auf Grund der äußerst trockenen Witterung der vergangenen Wochen rasch ausbreitete. Wegen der eskalierenden Situation wurde in der Nacht der Katastrophenfall erklärt und um Unterstützung durch die Bundeswehr ersucht. Zwei mittlere Transporthubschrauber CH-53 vom „MittlerenTransporthubschrauberregiment 25“ aus Laupheim und ein leichter Transporthubschrauber Bell UH-1 D des „Lufttransportgeschwaders 61“ aus Landsberg fliegen seit heute Morgen Löschwassereinsätze über dem Waldbrandgebiet.
Das Wasser kann aus dem nahe am Brandherd gelegenen Thumsee entnommen werden, was die Löscharbeiten im alpinen Gelände unterstützt und es den Hubschrauberbesatzungen ermöglicht, zusammen ca. 30 Löschflüge pro Stunde durchzuführen. Die Hubschrauber transportieren dabei pro Einsatz ca. 5.000Liter (CH-53) bzw. ca. 900 Liter (UH-1 D) Wasser. Derzeit setzt die Bundeswehr rund 20 Soldaten bei der Waldbrandbekämpfung ein. Der Bundeswehreinsatz wird vom neu aufgestellten Landeskommando Bayern koordiniert, welches offiziell erst am kommenden Mittwoch in Dienst gestellt wird. Mit Blick auf die Neuordnung der territorialen Führungsorganisation kann festgestellt werden, dass die Verfahren der zivil-militärischen Zusammenarbeit auch in der neuen Struktur funktionieren.
Quelle: bmvg.de
Letztes Update: 01-09-2007 22:45
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Patrulla Águila 2007 |
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Das spanische Kunstflugteam Patrulla Águila wird 2007 voraussichtlich auf folgenden Airshows außerhalb Spaniens zu sehen sein:
Giornata Azurra in Italien (27.05.07)
Air Borne 07 in Murska Sobota/Slowenien (16./17.06.07)
Airshow Evreux/Frankreich (08.07.07)
RIAT in Fairford/Grossbritannien (15./16.07.07)
Link
Letztes Update: 01-09-2007 22:44
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Russlands Militär wird bis 2015 zehn Hubschrauber Mi-28 N pro Jahr kaufen |
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Das russische Verteidigungsministerium wird von 2007 bis 2015 bis zehn Kampfhubschrauber des Typs Mi-28N pro Jahr kaufen.
Das teilte der Generaldirektor des Konstruktionsbüros Kamow, Igor
Pschenitschny, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti
mit.
Gleichzeitig unterstrich er, dass die Behauptung, das
Modell Ka-50 wäre in allen Aspekten besser als die Mi-28N, nicht stimme.
„Die Hubschrauber Mi-28 und Ka-50 wurden auf der Grundlage von ein und
derselben technischen Aufgabenstellung entwickelt. Bei manchen Dingen
ist die Ka-50 tatsächlich besser als die Mi-28, aber es wäre falsch, zu
behaupten, sie sei in jeder Hinsicht besser“, so der Generaldirektor.
Er verwies allerdings darauf, dass die Ka-50 ihre Aufgaben tags und
nachts und unter allen Wetterbedingungen erfolgreich erfüllen könne.
Das sei „tatsächlich die Überlegenheit“ dieses Modells, räumte
Pschenitschny ein.
Letztes Update: 01-09-2007 22:46
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Russland kauft Indien alte Su-30 ab - um neue zu liefern |
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Der russische Waffenexporteur Rosoboronexport hat einen Vertrag im
Wert von mehr als 500 Millionen Dollar über die Lieferung von 18
Jagdflugzeugen des Typs Su-30 MKI an Indien unterzeichnet.
Zugleich soll Russland 18 alte gebrauchte Su-30 MK zurückkaufen, schreibt die Tageszeitung „Kommersant“ am Donnerstag.
Dies soll ermöglichen, demnächst ein weiteres Abkommen mit Indien im
Wert von 1,6 Milliarden Dollar über die Lizenz-Montage der
Jagdflugzeuge in diesem Land zu schließen. Die abgekauften
Su-30 Maschinen könnten nach Ansicht von Marktexperten nach Afrika und
in den Nahen Osten verkauft werden.
Die Su-30 MK Maschinen waren in den Jahren 1997 bis 1999 geliefert
worden. Die Maschinen haben bereits rund 1 500 Flugstunden hinter sich
und benötigen eine Generalüberholung. Ihr jetziger Stückpreis dürfte
bei rund 12 Millionen Dollar liegen, während eine neue
Su-30 MKI-Maschine rund 40 Millionen Dollar kostet. Der Hersteller Irkut
könnte die bestellten Flugzeuge bis zum Ende dieses Jahres liefern.
Die Second-Hand-Flugzeuge „werden relativ wenig kosten und könnten
deshalb einem großen Kreis von Ländern angeboten werden, wo die
Wahrscheinlichkeit bewaffneter Konflikte hoch ist“, stellt Konstantin
Makijenko, Experte des Zentrums für Strategien- und
Technologienanalyse, fest. (RIA)
Letztes Update: 01-09-2007 22:45
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Deutscher Tornado in der Schweiz abgestürzt |
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Am Donnerstag, dem 12. April, ist ein Tornado der Bundeswehr in der
Nähe von Bern (Schweiz) abgestürzt. Von der zweiköpfigen Besatzung
konnte bisher ein Besatzungsmitglied lebend geborgen werden, das sich
bereits zur medizinischen Versorgung in einem Krankenhaus befindet.
Nach dem zweiten Besatzungsmitglied wird weiter gesucht.Bei dem
abgestürzten Jet handelt es sich nicht um ein Flugzeug des
Aufklärungsgeschwaders 51 "Immelmann".
Quelle: Bundeswehr.de
Weiterführende und ergänzende Angaben:
Die ersten Fotos:
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/04/12/bundeswehr-absturz/tornado-schweiz.html
Ein Tornado-Kampfjet der Deutschen Luftwaffe ist am
Mittag in der Nähe von Stechelberg im Berner Oberland abgestürzt. Einer
der beiden Piloten wurde verletzt geborgen. Die Bergung des zweiten
Piloten ist laut Berner Kantonspolizei noch im Gang.
Nach Angaben der Kantonspolizei Bern raste das Flugzeug laut
Augenzeugen kurz vor 15 Uhr im Lauterbrunnental in die Nordwand der
Aebniflue und explodierte. Die beiden Piloten konnten offensichtlich
rechtzeitig den Schleudersitz betätigen. Sie wurden laut Polizei auf
einem Suchflug der Air Glaciers kurze Zeit nach dem Absturz auf dem
Gletschergebiet unterhalb der Einschlagstelle auf einem Gletscher
gesichtet. Einer der beiden habe Lebenszeichen von sich gegeben und sei
mit einer so genannten Longlineaktion geborgen worden. Der zweite Pilot
konnte vorerst nicht geborgen werden.
Der Kampfjet befand sich von Korsika her kommend auf einen
Übungsflug über der Schweiz. Kurz vor dem Absturz war er zum Auftanken
in Emmen LU zwischengelandet. Der Lauterbrunner Gemeindepräsident Jost
Brunner hatte den Tornado zufällig auf einem Spaziergang beobachtet,
wie er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Das Flugzeug sei
relativ tief durch das Lauterbrunnental geflogen. Brunner schätzte die
Flughöhe auf etwa 1200 bis 1300 Meter. Der Tornado sei lange ohne
anzusteigen gegen den Abschluss des engen Tals zu geflogen. Das hintere
Lauterbrunnental wird von den Nordwänden mächtiger Drei- und
Viertausender abgeschlossen. In der Region Trachsellauenen habe der
Pilot den Tornado plötzlich stark nach oben gezogen und Kurs Richtung
Rottalgletscher genommen. Danach sei das Flugzeug hinter dem
Schwarzmönch verschwunden, wo er es aus den Augen verloren habe. Vom
eigentlichen Absturz habe man im Tal nichts mitbekommen, schilderte
Brunner. So habe er beispielsweise keinen Knall gehört.
Beim Übungsflug handelte es sich um einen sogenannten Navigationsflug,
bei dem vom Pilot verschiedene Ziele angeflogen werden müssen. Solche
Flüge ausländischer Militärmaschinen über der Schweiz seien bewilligt
und nicht aussergewöhnlich, sagte Nussbaum.
(cpm/sda/ap)
Anmerkung: Es handelte sich um einen Tornado ECR (46+47) des JaboG32 in Lechfeld.
Letztes Update: 01-09-2007 22:45
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