By JetJournal Redaktion, on 19-11-2006 07:28
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Published in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt
Für Marseille wird Ryanair drei neue Verbindungen in sein Streckennetz aufnehmen: Göteborg (vier mal wöchentlich), Lübeck (4 mal wöchentlich) und Malmö (3 mal wöchentlich).
Grund für den vorläufigen Aufschub: Als Ryanair die Marokko-Verbindungen zu Beginn des Jahres 2006 ankündigte, gingen sowohl der Low-Cost-Carrier als auch die marokkanische Regierung davon aus, dass das Open Skies-Abkommen zwischen dem nordafrikanischen Land und der Europäischen Union bis Oktober diesen Jahres unterzeichnet und ratifiziert wäre. Zwar wird die Unterzeichnung für Ende diesen Monats erwartet, doch kann es bis zu 18 Monate dauern, bis die einzelnen Länder die Vereinbarung ratifiziert haben und sie damit gültig ist.
So sieht sich Ryanair gezwungen, die Marokko-Routen von Frankfurt-Hahn und Marseille vorerst weiter zu verschieben. Strecken zwischen dem britischen Luton und Marokko sind hiervon nicht betroffen. Die irische Fluggesellschaft ist weiterhin stark daran interessiert, die Routen von Deutschland und Frankreich aufzubauen, sobald die rechtliche Lage dies zulässt.
Alle betroffenen Passagiere ab/an Deutschland werden per E-Mail persönlich informiert: Sie können aufgrund der besonderen Umstände wählen, ob sie ihren Flug stornieren und die Kosten rückerstattet bekommen oder kostenfrei auf eine beliebige Flugverbindung ex Frankfurt-Hahn umbuchen möchten.
Quelle: ryanair.com
Last update: 02-07-2007 21:19
By JetJournal Redaktion, on 19-11-2006 07:25
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Published in : Kurznachrichten (News), Europa
Rechtzeitig zu Beginn der Schlechtwettersaison wurde heute in Innsbruck das neu eingebaute Head-up Guidance System (HGS) vorgestellt. Tyrolean Airways, die unter dem Markennamen Austrian arrows fliegt, ist die erste Fluglinie in Europa, die dieses revolutionäre Präzisions-Anflugsystem in Flugzeugen des Typs Bombardier Dash-8/300 und Dash-8/400 verwendet.
Tyrolean Airways war bereits 1996 Vorreiter in der europäischen Luftfahrt, als die Tiroler Fluglinie als erste Fluggesellschaft weltweit die operationelle Zulassung für das HGS für Canadair Regional Jets bekam. Durch enge Kooperation mit dem amerikanischen Hersteller Rockwell Collins ist es nun gelungen, diese Zulassung auch in Europa für die beiden oben genannten Turboprop-Flugzeuge zu erlangen, wobei Tyrolean für Dash-8/300 der derzeit einzige Kunde ist und maßgeblich an der Entwicklung und Zulassung beteiligt war. Für den Einbau mussten pro Flugzeug rund 1.100 m Kabel verlegt werden, in 20 Tagen Stehzeit wurden ca. 2.000 Mannstunden Arbeit für Installation und Check-out investiert.
Das HGS ist bis zu sechsmal präziser als herkömmliche Flugführungssysteme für den Anflug, aber einfacher im Aufbau und weniger wartungsintensiv als übliches, für den Allwetterflugbetrieb zugelassenes „Precision Approach Equipment". Es ermöglicht sichere Landungen auch bei schlechten Sichtverhältnissen, z.B. bei Landungen unter sogenannten Cat IIIa-Bedinungen (200 m Mindestpistensichtweite, 15 m Entscheidungshöhe), bzw. für den Start ist eine Mindestpistensicht von nur 75 m auf entsprechend ausgerüsteten Flugplätzen vorgeschrieben. Damit wird die Ankunftszuverlässigkeit und Pünktlichkeit noch weiter verbessert.
Im Gegensatz zu Schlechtwetteranflügen mit automatischer Landung wird der Anflug bei Nutzung des HGS manuell gesteuert. Bei Head-up Guidance blickt der Pilot beim Anflug nicht auf das Primary Flight Display am Instrumentenbord, sondern auf eine holographische Scheibe, die sich in Augenhöhe befindet. Dabei überlagern sich das virtuelle Bild der für den Anflug relevanten Flugdaten und die Realität der Umgebung. Der Pilot kann dadurch gleichzeitig den Anzeigen des Systems folgen, während er die Außenwelt und zu einem späteren Zeitpunkt auch die Landebahn vor Augen hat. Der Übergang von Instrumentenanflug auf die Landung nach Sicht erfolgt daher fließend und wird durch das Head-Up Guidance System ermöglicht.
Der Pilot muss also nicht mehr kurz vor dem Aufsetzen seine Konzentration vom Instrumentenbord auf die Landebahn richten, sondern er hat gleichzeitig die Landebahn und alle wichtigen Daten permanent und bis zum Ausrollen voll im Blickfeld. Darüber hinaus bieten sich weitere Erleichterungen im operationellen Betrieb.
Tyrolean Airways hat bereits fünf der zehn vorhandenen Flugzeuge des Typs Bombardier Dash-8/400 mit HGS ausgerüstet, weitere fünf werden bis Mitte 2007 folgen. Außerdem ist das Head-up Guidance System in allen 13 Canadair Regional Jets sowie in 10 Bombardier Dash-8/300 der Tyrolean-Flotte eingebaut. Da auch die Fokker 70- und Fokker 100-Jets über Cat IIIa Autoland System verfügen, ist Tyrolean Airways einer der ganz wenigen Operator in Europa, der sowohl die Jet- als auch die Turboprop-Flotte unter Cat IIIa-Bedingungen betreiben kann.
Tyrolean bedient im Auftrag der Austrian Airlines Group unter der Marke Austrian arrows mit 54 Flugzeugen mehr als 2.000 Flüge pro Woche zu 80 Destinationen in ganz Europa.
Quelle: aua.com
Last update: 02-07-2007 21:31
By JetJournal Redaktion, on 19-11-2006 07:19
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TAROM, die nationale Fluggesellschaft Rumäniens, hat die erste von insgesamt vier A318 im Rahmen einer Auslieferungszeremonie in Hamburg am Mittwoch, 15. November 2006, in Empfang genommen. Diese A318 ist mit einer flexiblen Bestuhlung ausgestattet, die für eine Zwei- oder Einklassenkabine konfiguriert werden kann. In der Zweiklassenkonfiguration bietet die A318 14 Sitze in der Business Class und 99 Sitze in der Economy Class, doch sie kann auch für 120 Passagiere in einer reinen Economy-Auslegung bestuhlt werden. Die anpassungsfähige Bestuhlung erhöht die Einsatzflexibilität der Flugzeuge, wodurch TAROM den Einsatz der A318 auf verschiedenen Strecken optimieren und unterschiedlichen Ansprüchen der Passagiere gerecht werden kann. Mit der A318 setzt die Airline die Modernisierung ihrer Flotte und die Eröffnung neuer europäischer Routen fort. TAROM bietet Inlands- und internationale Flüge via Bukarest an und wird die A318 künftig insbesondere auf Mittelstreckenverbindungen in Europa einsetzen. Für das Flugzeug wurden Triebwerke des Typs CFM International ausgewählt.
Quelle: eads.net
By René Kurzenberg, on 16-11-2006 15:22
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Boeing und Aeromexico, Mexikos grösste Fluggesellschaft, gaben diese Woche bekannt das die Airline zwei weitere 787-8 Dreamliner (Auslieferung 2011) und 10 737-700 (Auslieferung 2010) bestellt hat.
Bereits im Juni hatte die Gesellschaft bekannt gegeben drei 787-8 zu leasen, womit Aeromexico die erste lateinamerikanische Fluggesellschaft ist die den Dreamliner einsetzt.
Photo Copyright: Boeing Image
Last update: 16-03-2008 21:04
By JetJournal Redaktion, on 16-11-2006 15:21
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Die indische Fluggesellschaft Kingfisher Airlines mit Sitz in Mumbai hat vier Single-Aisle-Flugzeuge des Typs A321 übernommen. Die erste A321 wurde Ende Oktober 2006 in Hamburg, Deutschland, an Kingfisher ausgeliefert. Mit diesen Auslieferungen wird Kingfisher Airlines zum ersten indischen Carrier, der das Airbus-Modell A321 einsetzt. Alle A321 für Kingfisher Airlines sind mit Triebwerken von International Aero Engines ausgerüstet. Die Fluggesellschaft hat bisher insgesamt 43 Flugzeuge der A320-Familie bei Airbus bestellt. Ursprünglich hatte Kingfischer vier A320-Flugzeuge im Jahr 2004 bestellt, doch diese A320-Bestellung wurde 2006 in eine Bestellung über vier Flugzeuge des größeren Modells A321 umgewandelt.