Geschrieben von Patrick Ruland, am 14-08-2006 15:38
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa
16 000-mal schnelle Hilfe aus der Luft Ingolstadt. Gleich zwei Gründe zum Feiern haben die ADAC Luftretter in diesen Tagen: Seit 15 Jahren fliegt der am Klinikum Ingolstadt stationierte "Christoph 32" unter der Flagge des ADAC, vor zehn Jahren ging der nach modernsten Technik-Standards ausgerüstete Hubschrauber-Hangar in Betrieb. Übernommen hat der Club die Luftrettung im Großraum Ingolstadt am 10. Juli 1991 von der Bundeswehr, die bis dahin vom wenige Kilometer entfernten Bundeswehstützpunkt Manching zu Rettungsflügen abhob. Der fliegende Wechsel fand jedoch nicht ohne Turbulenzen statt: Ursprünglich wollte der ADAC von Anfang an einen Hubschrauberhangar auf dem Klinikumsgelände errichten. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch am Widerstand einiger Anwohner, lediglich eine provisorische Unterkunft konnten die Luftretter nutzen. Nachts musste der Hubschrauber sogar in Manching untergestellt werden. Erst nach beinahe vier Jahren konnten die Rettungs-Crews am 30. Juni 1995 den neuen Hangar auf unbewohntem Gelände in unmittelbarer Nähe zum Klinikum beziehen. Insgesamt über 16000-mal leisteten die Ingolstädter Flugretter seit Bestehen des Standorts schnelle Hilfe aus der Luft und waren Notarztzubringer sowie fliegende Intensivstation. Luftretter steuern auf Rekordmarke zu Zum Betreiberwechsel Anfang der 90er Jahre stand der Luftrettungsstandort Ingolstadt zunächst auf der Kippe. Als neuer Stützpunkt für das nordwestliche Bayern kam Augsburg als einwohnerstärkere Stadt zunehmend ins Gespräch. Weil jedoch das Klinikum Ingolstadt als Schwerpunktkrankenhaus mit Maximalversorgung eingestuft ist (siehe auch Interview "Christoph 32 entscheidendes Bindeglied in der Rettungskette"), fiel die Entscheidung letztendlich zugunsten der Metropole im nördlichen Oberbayern. Durch den heißen Sommer hatten die Helfer in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun. Alleine in diesem Jahr hoben sie 774-mal zu Rettungsflügen ab. "Damit liegen wir deutlich über dem Durchschnitt. Rund 1100-mal werden wir jährlich alarmiert. Bleibt das Einsatzaufkommen so hoch, steuern wir auf einen neuen Rekord zu", sagt Peter Döring, Leiter der Ingolstädter ADAC Luftrettungsstation. Spitzenreiter in der Einsatzstatistik sind interne Notfälle wie Herz-, Kreislauferkrankungen, zu denen die Crews bisher 235-mal (37,7 Prozent) gerufen wurden, gefolgt von 104 Verkehrsunfällen (16,7 Prozent). Ein deutlicher Anstieg ist gerade in den letzten Wochen auch bei den Freizeitunfällen zu verzeichnen. Neue Technik im Wettlauf gegen die Zeit Ein bayernweit neuartiges, optimiertes Verfahren zur Rettung von Ertrinkenden wenden die Luftretter seit vergangenem Jahr in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Ingolstadt an. Droht ein Mensch in einem Gewässer zu ertrinken, fliegt Christoph 32 speziell ausgebildete Feuerwehr-Taucher an die Unglücksstelle. Entscheidender Vorteil: Aus der Vogelperspektive können die Helfer das Ertrinkungsopfer deutlich schneller ausfindig machen. Der Pilot nähert sich mit der Maschine bis einen Meter über der Wasseroberfläche und hält sie auf dem Niveau gleichmäßig in der Luft. Anschließend springen die Taucher nacheinander aus dem Hubschrauber und beginnen mit der Rettungsaktion. "Zu sieben Wasserrettungseinsätzen wurden wir bisher alarmiert. Das Schöne daran: Die Rettungskette hat optimal funktioniert. Alle Helfer arbeiteten Hand und Hand. Das neue Konzept bedeutet einen enormen Gewinn im Wettlauf gegen die Zeit", so Döring.
Text, Foto und Statistik: Claudia Kronthaler, ADAC Südbayern e.V.
Anforderungsgrund (nur Patiententransporte und versorgungen)
Letztes Update: 02-07-2007 21:30
Geschrieben von René Kurzenberg, am 11-08-2006 19:55
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Im Juli hat die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) 2.822 Einsätze geflogen - so viele wie nie zuvor in einem Monat seit Dienstbeginn im Jahr 1973. Die meisten denken beim Stichwort Sommer an Urlaub, Freizeit und Erholung. Nicht so bei der DRF. Hier sind die Sommermonate die einsatzstärksten - nicht nur wegen der langen Einsatzzeiten von 7:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang. Auch die vielfältigen Freizeitaktivitäten, die die warmen Tage bieten, sorgen bei den Rettungsfliegern für Hochbetrieb. Stürze beim Mountainbike-, Inline- oder Motorradfahren, schwere Grillunfälle nach der Verwendung von Spiritus sowie Ertrinkungsunfälle, vor allem bei Kleinkindern, machen den Einsatz der DRF-Rettungshubschrauber nötig. Vielen Menschen macht das heiße Wetter zu schaffen und führt vor allem bei älteren Personen zu Herz-Kreislauf-Problemen. Schnelle medizinische Hilfe benötigen im Sommer auch immer wieder Menschen, die nach Insektenstichen einen allergischen Schock erleiden. In diesem Juli wurden die bundesweit 20 Rettungshubschrauber der DRF so oft gebraucht wie noch nie in einem einzigen Monat. Theo Welz, Stationsleiter des DRF-Luftrettungszentrums Nürnberg, lässt den Juli Revue passieren: „Wir in Nürnberg hatten mit „Christoph 27" im Juli von allen DRF-Luftrettungszentren die meisten Einsätze, insgesamt 204. Aber auch die anderen DRF-Rettungshubschrauber in Deutschland wurden oft gebraucht. Fast alle Crews flogen über 100 Einsätze. Im Sommer merken wir, dass die Menschen aktiver sind. Sie sind mehr im Freien, gehen Schwimmen, Wandern oder Radfahren. Dabei passieren eben auch Unfälle. Oft können wir durch unsere schnelle Hilfe schlimme Spätfolgen verhindern. Bei Sport- und Motorradunfällen ist häufig die Wirbelsäule betroffen. Hier entscheiden Minuten darüber, ob ein Patient wieder laufen kann oder nicht." Die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) Um Notfallpatienten schnell und effektiv zu helfen, wurde vor über 30 Jahren die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) gegründet. Seither hat die gemeinnützige Luftrettungsorganisation mehr als 330.000 Einsätze geleistet. Bundesweit setzt die DRF heute mit ihren Partnern im TEAM DRF an 29 Luftrettungszentren Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung werden bundesweit allerdings nicht im vollen Umfang durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Für einen erheblichen Prozentteil der Kosten muss die DRF selbst aufkommen. Das ist ihr nur durch die Unterstützung von Fördermitgliedern und Spendern möglich. DRF-Infotelefon, montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr: 0711-70072211.
Quelle: drf.de
Geschrieben von René Kurzenberg, am 11-08-2006 19:53
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt
Aufgrund der verschärften Verordnungen der US-Behörden für Flüge von / nach USA kann ab sofort kein Handgepäck in die Kabine mitgenommen werden. Passagiere werden ersucht jene Gegenstände, die sie als Handgepäck vorgesehen haben, im regulären Gepäck zu verstauen und einzuchecken. Ausgenommen davon sind: Reisepass, Flugticket, Geldbörse, dringend benötigte Medikamente, Schlüssel und Brillen. Diese Regelung gilt für Austrian Flüge von und nach New York und Washington.
Quelle: aua.com
Letztes Update: 16-03-2008 21:03
Geschrieben von René Kurzenberg, am 11-08-2006 19:44
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Passagiere in die USA dürfen ab sofort weder Flüssigkeiten noch Gels - gleich welcher Größe - im Handgepäck in die Flugzeugkabine mitführen. Dazu zählen
Geschrieben von René Kurzenberg, am 10-08-2006 16:23
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Der in Zwickau stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 46" feierte am 5. August sein 15-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lud die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) die Bevölkerung zu einem Aktionstag auf dem Platz der Völkerfreundschaft ein. Am Vormittag fand im Hörsaal des Heinrich-Braun-Krankenhauses, an dem „Christoph 46" stationiert ist, eine Feierstunde mit geladenen Gästen statt. Buntes Programm Der Bevölkerung stand beim Aktionstag auf dem Platz der Völkerfreundschaft ein DRF-Rettungshubschrauber des Typs BO 105 zur Besichtigung zur Verfügung. Darüber hinaus bot sich den Besuchern ein buntes Programm: Die anwesenden Rettungsdienstorganisationen, unter anderem DRK und ASB, sowie die Feuerwehr gaben einen Einblick in ihre Arbeit und zeigten Vorführungen, die auch den Rettungshubschrauber einbanden. Flugbegeisterte hatten die Möglichkeit, mit einem kommerziellen Anbieter zu Hubschrauberrundflügen zu starten. Für die Gewinner einer Verlosung gab es einen Rundflug für zwei Personen sowie Ausflüge auf die Drehleiter der Feuerwehr. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Sie konnten unter anderem ihre Kräfte an einer Kletterwand testen. Geschichte und Hintergründe zu „Christoph 46" Am 1. August 1991 wird Zwickau als erstes DRF-Luftrettungszentrum in den neuen Bundesländern in Betrieb genommen; eine BO 105 geht als „Christoph 46" erstmals an den Start. Die Maschine ist am Städtischen Klinikum „Heinrich Braun" stationiert. Zwickau ist damit das erste Luftrettungszentrum in Ostdeutschland, das unter gleichen Voraussetzungen wie in den alten Bundesländern betrieben wird. Der Zwickauer DRF-Rettungshubschrauber wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 46" in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet umfasst dabei ganz Westsachsen. Folgende Leitstellen setzen den Hubschrauber für die Notfallrettung ein: Zwickau, Chemnitz, Freiberg, Mittweida, Aue, Annaberg-Buchholz, Plauen und für das Nachbarland Thüringen: Gera und Hermsdorf. Zum Team des Luftrettungszentrums gehören drei DRF-Piloten, drei Rettungsassistenten und 17 Notärzte. Die Mediziner kommen hauptsächlich aus dem Heinrich-Braun-Klinikum. Seit 1991 hat „ Christoph 46" bereits über 17.000 Einsätze geleistet. Im ersten Halbjahr 2006 wurde der DRF-Rettungshubschrauber bereits 666 Mal alarmiert - 15 Mal häufiger als von Januar bis Juni 2005. Allgemeine DRF-Informationen Die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) ist seit über 30 Jahren in der Luftrettung aktiv und hat sich in den Bereichen Notfallrettung und Intensivtransporte internationale Kompetenz erworben. Seit ihrer Gründung hat die DRF mehr als 330.000 Einsätze geleistet. Zusammen mit Partnern in Deutschland, Österreich und Italien bildet die DRF heute die Luftrettungsallianz TEAM DRF. An 44 Luftrettungszentren stehen über 50 Hubschrauber für Notfalleinsätze und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken bereit - an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF auf die Unterstützung von Fördermitgliedern, Spendern und Sponsoren angewiesen. DRF-Infotelefon: 0711-70072211.