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Bundesverwaltungsgericht bestätigt Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle Drucken E-Mail
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Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 12-11-2006 15:25

Views : 307

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa


Mitteldeutsche Flughafen AG begrüßt Entscheid des 4. Senats des Bundesverwaltungsgerichts
Urteilsspruch schafft Rechtssicherheit, um den Flughafen Leipzig/Halle zu einem internationalen Frachtdrehkreuz zu entwickeln

Volkmar Stein, Vorstandsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG: »Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist eine wichtige Etappe für den weiteren Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle zu einem internationalen Drehkreuz. Die Entscheidung des Gerichts bestätigt die Strategie der Gesellschafter sowie des Flughafen-Managements. Anfang der neunziger Jahre hat alles mit der Vision begonnen, den Flughafen Leipzig/Halle zu einem der weltweit bedeutendsten Logistikstandorte zu machen. Heute sind wir diesem Ziel ein großes Stück näher gekommen.«
Entscheid ebnet Weg für weitere Entwicklung
Eric Malitzke, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH: »Mit großer Freude haben wir die heutige Entscheidung des 4. Senats des Bundesverwaltungsgerichts aufgenommen. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle bestätigt. Der Airport verfügt jetzt über die nötige Planungs- und Investitionssicherheit. Der Standort kann sich nun zu einem bedeutenden Luftfrachtdrehkreuz entwickeln und die Region Leipzig-Halle als wettbewerbsfähigen Logistikstandort von europäischer Geltung etablieren. Ein erster Schritt ist mit der Ansiedlung der DHL getan.«
Auswirkungen möglicher nächtlicher Einschränkungen
Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts berührt insoweit nicht die Entwicklung des Flughafens Leipzig/Halle zu einem Luftfrachtdrehkreuz. Das Regierungspräsidium Leipzig wird zu entscheiden haben, inwieweit Linien- und Charterverkehr zur Nacht durchgeführt werden müssen. Gegenwärtig werden auf dem Verkehrsflughafen Leipzig/Halle zur Nachtzeit rund 10 Prozent der Gesamtflugbewegungen abgewickelt, vornehmlich im Touristikverkehr.
Außer Frage steht aus Sicht der Flughafen Leipzig/Halle GmbH, dass Linien- und Charterverkehre zumindest außerhalb der so genannten Kernzeit von 00:00 bis 05:00 Uhr abgewickelt werden müssen, um den Bedürfnissen der Reisenden und des Luftverkehrs Rechnung zu tragen.
Start- und Landebahn Süd inklusive Vorfeld: Inbetriebnahme Juli 2007
Im Zuge des Neubaus wird die 3.600 Meter lange Start- und Landebahn Süd parallel zur ebenfalls 3.600 Meter langen Start- und Landebahn Nord errichtet. An die Start- und Landebahn Süd ist ein 53 Hektar großes Vorfeld angeschlossen, das gemeinsam mit der neuen Bahn im Juli 2007 in Betrieb geht.
In den Neubau der Start- und Landebahn Süd werden inklusive Lärmschutzmaßnahmen rund 350 Millionen Euro investiert.
2008: Leipzig/Halle wird europäisches Drehkreuz der DHL
Ab 2008 wird die Express-Tochter der Deutschen Post World Net, DHL, Leipzig/Halle als ihr europäisches Drehkreuz mit zunächst rund 50 Flugzeugen pro Tag nutzen. Neben Wilmington in den USA und Hongkong in Asien fungiert Leipzig/Halle als dritter Umschlagplatz der DHL für Luftfrachtverkehre weltweit.
Infolge des Engagements der Deutschen Post World Net und DHL, die 300 Millionen Euro in den Standort investieren, werden bis 2012 rund 10.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen.
Quelle: leipzig-halle-airport.de

Letztes Update: 02-07-2007 21:31

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München: Diskussion über die dritte Start- und Landebahn Drucken E-Mail
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Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 12-11-2006 15:18

Views : 290

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa

In der aktuellen Diskussion über die Entwicklung des Münchner Flughafens werden seitens der lokalen Ausbaukritiker in letzter Zeit vermehrt Argumente vorgebracht, die einer näheren Überprüfung nicht standhalten. Ein Beispiel für ein solches Scheinargument, ist die völlig absurde und gleichwohl von einigen regionalen Medien ungeprüft verbreitete Behauptung, dass Fluggäste aus Mailand, die nach Neapel reisen möchten, durch FMG und Lufthansa quasi dazu genötigt würden, über München zu reisen. Der einzige "Beleg" für diesen abwegigen Unfug ist die Tatsache, dass die Fluggesellschaft Air Dolomiti zwar Verbindungen von Mailand nach München und von München nach Neapel betreibt, nicht aber eine Verbindung von Mailand nach Neapel. Dass man von Mailand aus jedoch mit sechs Fluggesellschaften insgesamt 122 mal pro Woche und damit durchschnittlich 17 mal pro Tag nonstop nach Neapel fliegen kann, wird dabei diskret verschwiegen.

Der Drehkreuzverkehr am Flughafen München, von dem tatsächlich auch viele Reisende aus Italien und anderen europäischen Nachbarländern profitieren, hat natürlich nicht das Ziel die Reisedauer zu verlängern und sinnlose Umwege zu produzieren, sondern es geht im Gegenteil darum, möglichst schnelle und effiziente Verbindungen zu ermöglichen. Wie das steigende Umsteigeraufkommen und die kontinuierliche Zunahme der wertvollen Nonstopdienste zu immer mehr Zielen in aller Welt deutlich macht, geht dieses Konzept am Münchner Airport auch auf.

Der Flughafenregion kommen die Umsteiger im übrigen sogar noch stärker zugute als die Einsteiger, die auf dem Landweg zum Airport kommen. So gibt ein Umsteiger nachweislich mehr Geld am Flughafen aus und sichert dadurch nicht nur Arbeitsplätze am Airport für Menschen aus dem Umland, sondern auch zahlreiche Stellen bei Lieferanten und Auftragnehmern in der Region. Anders als der in München abfliegende Passagier nutzt der Umsteiger dabei weder Straßen- noch Schienenzubringer die regionale Verkehrsinfrastruktur wird also durch ihn nicht belastet. Da die Umsteiger am Flughafen München wie an fast allen großen Drehkreuzen erheblich zum Erfolg der besonders beschäftigungsintensiven und wirtschaftlich wertvollen Langstreckenverbindungen beitragen, sichern sie in der Flughafenregion zugleich Standortqualität, Wertschöpfung und Be-schäftigung.

Auch die Flughafengeschichte wird derzeit als Kronzeugin gegen eine dritte Bahn bemüht - und eignet sich dafür denkbar schlecht. Da wird zum Beispiel behauptet, dass die Flughafen München GmbH (FMG) im Oktober 1981 den Verzicht auf die dritte Start- und Landebahn erklärt habe und infolgedessen jetzt - ein Vierteljahrhundert später! - keine solche Bahn bauen dürfe.

Richtig ist, dass die FMG im Oktober 1981 einen Planänderungsantrag eingereicht hat, der statt der 1979 planfestgestellten drei Start- und Landebahnen nur noch ein Zweibahnsystem vorsah. Dazu stellte die FMG bereits am 10. Juni 1981 in einer Pressemitteilung fest, dass die Gesellschafter überein gekommen sein, "vorläufig auf den Bau einer dritten Start- und Landebahn zu verzichten". Eine dauerhafte Beschränkung auf ein Zweibahnsystem ist seitens der FMG auch zu keinem späteren Zeitpunkt erklärt worden.

Auch bei dem Thema Verkehrsprognosen bemühen Kritiker der dritten Bahn gegenwärtig die Geschichte, um darzustellen, dass bei der Planung des neuen Airports mit zu hohen Passagierprognosen kalkuliert worden sei. In diesem Zusammenhang werden jedoch ausgerechnet Zahlen genannt, die nicht etwa von der Flughafen München GmbH vorgetragen wurden, sondern vielmehr zu einem Gutachten gehören, das seinerzeit von der Gemeinde Neufahrn in Auftrag gegeben wurde. Für diese in der Tat deutlich überzogenen Prognosewerte, die im Jahr 1971 für die Jahre 1990 und 1996 ermittelt wurden, kann man die FMG wohl kaum verantwortlich machen. Es ist denn auch bezeichnend, dass dieses Fremdgutachten letztlich auch deshalb nicht in das luftrechtliche Genehmigungsverfahren einbezogen wurden, weil - wie es in der Genehmigungsurkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Verkehr heißt - die "angesetzte Zahl der Flugbewegungen als stark überhöht und daher unrealistisch angesehen werden muss".

Bleibt man bei den für die Planfeststellung relevanten Daten ergibt sich folgendes Bild: In der Verkehrsprognose, die dem 1979 erteilten Planfeststellungsbeschluss für den Flughafen München zugrunde gelegt wurde, war für das Jahr 2000 ein Passagieraufkommen von 14,2 Millionen vorhergesagt worden. Im Laufe des Planänderungsverfahrens, aus dem das Zwei-Bahn-System hervorgegangen ist, wurden diese Zahl noch einmal deutlich nach unten korrigiert: So war etwa in einem 1983 erstellten Gutachten des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, das Eingang in das Planänderungsverfahren fand, nur noch von 8,2 Millionen Fluggästen im Jahr 2000 die Rede. Tatsächlich verzeichnete der Flughafen München im Jahr 2000 insgesamt 23,2 Millionen Passagiere - also fast dreimal so viel. Auch die Verkehrsprognosen, die in den nachfolgenden Jahren für den Flughafen München gestellt worden sind, hatten eines gemeinsam: Sie sind alle von der tatsächlichen Verkehrsentwicklung übertroffen worden.

Quelle: munich-airport.de

Letztes Update: 02-07-2007 21:31

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Embraer verkauft 14 E-Jets an Virgin Blue Drucken E-Mail
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Geschrieben von René Kurzenberg, am 12-11-2006 15:07

Views : 340

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt

Wie Embraer kürzlich bekannt gab, hat die australische Fluggesellschaft Virgin Blue 14 E-Jets bestellt. Die Bestellung beinhaltet drei Embraer 170 und 11 Embraer 190, sowie Optionen für sechs weitere Maschinen. Es handelt sich um die erste Bestellung dieser Maschinen seitens einer Linienfluggesellschaft in Australien. Mit den bestellten Jets will Virgin Blue seine Expansion im südpazifischen Raum vorantreiben.

Photo Copyright Embraer S.A. (Brazilian Aircraft Manufacturer)

Image

Letztes Update: 16-03-2008 21:05

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Zweiter Produktionsauftrag über UH-145 für die US-Army Drucken E-Mail
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Geschrieben von René Kurzenberg, am 11-11-2006 20:15

Views : 469    

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt

Die US Army hat bei Eurocopter weitere 34 UH-145 bestellt. Die Bestellung erhöht sich damit auf 42 Stück. Insgesamt besteht Bedarf für 322 Maschinen. Zusätzlich wurden sechs Aussenwinden-Rüstsätze und sechs Medecac-„B-Kits" bestellt, mit denen die UH-145 in kurzer Zeit zu Ambulanzhubschraubern umgerüstet werden kann.

Letztes Update: 16-03-2008 21:03

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Mehr Dash 8-Q300 für Air Nelson Drucken E-Mail
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Geschrieben von René Kurzenberg, am 11-11-2006 20:14

Views : 316

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt

Air New Zealand hat im Auftrag ihrer Tochtergesellschaft Air Nelson drei weitere Dash 8-Q300 bestellt. Es handelt sich dabei um Optionen die Air New Zealand im Oktober 2004 gezeichnet hatte. Bisher wurden neun Q300 an die Fluggesellschaft ausgeliefert.

Insgesamt konnte Bombardier bisher 831 Bestellungen für Dash 8-Q300 und Q400 verzeichnen.

Letztes Update: 16-03-2008 21:05

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