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EADS und HAL bauen Zusammenarbeit aus Drucken E-Mail
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Geschrieben von René Kurzenberg, am 05-09-2006 20:21

Views : 329

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt

Der indische Luft und Raumfahrtkonzern Hindustan Aeronautics Limited (HAL) und die EADS wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen und gemeinsame Strategien für die Erschließung neuer Marktsegmente definieren. Eine entsprechende Vereinbarung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichneten am Freitag HAL-Chairman Ashok K. Baweja und Tom Enders, CEO der EADS.

Mit diesem MoU werden beide Konzerne ihre Zusammenarbeit in neue Marktsegmente ausdehnen. In den kommenden Monaten werden Arbeitsgruppen analysieren, in welcher Form beide Konzerne miteinander kooperieren und vom Know-how des jeweils anderen Partners beim Ausbau ihrer Aktivitäten profitieren können.

"HAL und EADS sind bereits seit vielen Jahren Partner in der Produktion von Hubschraubern und Verkehrsflugzeugen", sagte Enders. "Wir schätzen die ausgezeichneten Fähigkeiten in der Entwicklung und Fertigung, die HAL zu einem wertvollen Kooperationspartner im Luft- und Raumfahrt- sowie im Verteidigungsbereich machen. Bei meinem Besuch der HAL-Werke in Bangalore war ich von der Qualität der Fertigung und der technologischen Fähigkeiten beeindruckt," fügte er hinzu.

"HAL entwickelt sich rasch zu einem bedeutenden Akteur im Luft- und Raumfahrtsektor. Gleichwohl könnte HAL von einer Zusammenarbeit mit einem Global Player wie der EADS profitieren und seine Entwicklung beschleunigen sowie durch gemeinsame Vertriebsvereinbarungen Zugang Exportmärkten gewinnen. Dieses Memorandum legt die Produkte fest, bei deren Realisierung HAL und die EADS ihre Kräfte bündeln werden", kommentierte A.K. Saxena, Geschäftsführer von HAL Bangalore.

Der zur EADS gehörende Hubschrauber-Hersteller Eurocopter kooperiert seit über vier Jahrzehnten mit HAL. Das neueste Ergebnis dieser langjährigen Partnerschaft ist die Entscheidung von Eurocopter, HAL mit der Fertigung der Zellen für sämtliche Ecureuil-Modelle zu beauftragen. Die erste Ecureuil-Zelle soll noch vor Jahresende an Eurocopter ausgeliefert werden.

Indien war das erste Land, mit dem Eurocopter 1962 einen Lizenzvertrag für den Technologietransfer unterzeichnet hat. In den 80er Jahren hat Eurocopter mit HAL bei der Entwicklung des modernen Leichthubschraubers Dhruv zusammengearbeitet, für den Eurocopter anfänglich auch die Rotorblätter lieferte. Der Fennec, die militärische Version der Ecureuil-Reihe, ist einer der beiden Hubschrauber, die das Verteidigungsministerium in die engere Wahl gezogen hat, um in naher Zukunft die derzeitige Cheetah- und Chetak-Hubschrauberflotte der indischen Streitkräfte zu ersetzen.

Eurocopter ist bereit, bei der Entwicklung des 10t-Hubschraubers, den HAL gemeinsam mit einer ausländischen Partnerfirma entwickeln wird, mit HAL zusammenarbeiten. Dieses Gemeinschaftsprodukt soll nicht nur den Bedarf der indischen Streitkräfte sondern auch die internationaler Kunden decken.

Der Zivilflugzeughersteller Airbus, an dem die EADS zu 80% beteiligt ist, und HAL arbeiten seit mehr als 15 Jahren zusammen. 1988 wurde HAL mit dem Bau der Kabinentüren für die A320 beauftragt. HAL verfügt über einen Vertrag zur Lieferung von 600 kompletten Sätzen von Kabinentüren und hat bis dato 300 ausgeliefert. Der Auftrag für ein weiteres Los A320-Türen ist vor kurzem erteilt worden. HAL hat darüber hinaus Teile für das Bugfahrwerk der A320 hergestellt. Mit der Fertigung von A340-Notausstiegstüren soll demnächst begonnen werden.

Über HAL: HAL ist das größte Luftfahrtunternehmen in Süd- und Südostasien. Zu den Fähigkeiten von HAL gehören Konzeption, Entwicklung, Bau und Wartung von Kampf-, Transport- und Trainerflugzeugen sowie Hubschraubern. HAL produziert auch Triebwerke, Zubehör und Avionik. Das bekannteste Produkt, der moderne Leichthubschrauber Dhruv, hat mit seinen Leistungen bei Air Shows Kunden beeindruckt. Weitere Programme sind der Intermediate Jet Trainer (IJT) und das Light Combat Aircraft (LCA) sowie die Lizenzprogramme SU-30 MK-I und Hawk AJT.

Über EADS: Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und in den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2005 erwirtschaftete die EADS einen Umsatz von 34,2 Milliarden € und beschäftigte rund 113.000 Mitarbeiter. Zur EADS-Gruppe gehört der Flugzeughersteller Airbus, der Welt größter Hubschrauberlieferant Eurocopter und das Joint Venture MBDA, der weltweit führende Flugkörperhersteller. die EADS ist wichtigster Partner im Eurofighter-Konsortium und Hauptauftraggeber für die Ariane-Trägerrakete.

Quelle: eads.net

Letztes Update: 16-03-2008 21:04

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Gebrauchte F-16 auf dem Weg nach Chile Drucken E-Mail
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Geschrieben von René Kurzenberg, am 05-09-2006 20:15

Views : 357

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt

Die ersten von Chile erworbenen F-16AM/BM die gebraucht von der niederländischen Luftwaffe erworben wurden, haben sich gestern auf den Weg nach Chile gemacht. Geflogen sind sie allerdings noch mit niederländischen Kennungen die die künftigen chilenischen Kennungen überdeckten. Folgende Maschine wurden überführt:

F-16AM: J-139, J-141, J-194, J-633

F-16BM: J-652, J-656, J-657, J-885

Die Maschine wurden vorher von Lockheed Martin modifiziert. Link: http://www.jetjournal.net/content/view/3245/46/lang,de/

Letztes Update: 16-03-2008 21:04

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Sorry, Mr. Wright ? Wir waren doch die Ersten! Drucken E-Mail
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Geschrieben von René Kurzenberg, am 04-09-2006 20:08

Views : 367

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa

Am 03. September war es soweit: Im Rahmen des „Fly In - Flugtages am Hannover Airport" wurde der Nachbau des Karl-Jatho-Fliegers der Öffentlichkeit präsentiert. Das Wetter machte es dem Team um Erbauer Harald Lohmann unmöglich den historischen Luftsprung von 1903 vor den Zuschauern zu wiederholen. Dass die Konstruktion hält wurde jedoch schon einige Tage zuvor am Hannover Airport getestet und dokumentiert, als die ersten Rollversuche mit der detailgenauen Rekonstruktion auf der Kurzstartbahn stattfanden. Die Wiederholung des Luftsprunges von 1903 wird, sobald die Wetterbindungen optimal sind, nachgeholt.

Rund 14 Monate hat Erbauer Harald Lohmann den Karl-Jatho-Flieger konstruiert, bevor dieser Anfang August mit einem Auflieger zum Hannover Airport gebracht und für die Wiederholung des Jungfernfluges fertiggestellt wurde. Auch nach dem historischen Moment wird der Jatho-Nachbau am Hannover Airport verbleiben. Als Ausstellungsstück im Terminal C haben in Zukunft alle Passagiere und Besucher die Möglichkeit, sich das Fluggerät genauer anzuschauen. Mit der Umbenennung des General Aviation Terminal in „Karl Jatho Terminal" wurde der hannoversche Luftfahrtpionier offiziell gewürdigt. Die Schriftzugenthüllung fand ebenfalls am 03. September statt.

 

Doch die Jatho-Rekonstruktion ist nicht das einzige historische Fluggerät, das zukünftig am Hannover Airport zu sehen ist. Das 1. Segelflugzeug „Kranich III" in Hannover aus dem Jahr 1952 wurde durch die Akademische Fliegergruppe Hannover, in Vertretung durch Herrn Dr. Karl-Friedrich Hahn, dem Flughafen Hannover als Dauerleihgabe übergeben. Auch der „Kranich III" wird in Zukunft Passagiere aus aller Welt am Hannover Airport begrüßen. Er verbleibt ebenfalls im Terminal C. Nicht nur historische Fluggeräte begeisterten die Zuschauer: Zwei Flugshows mit einer Laser, Beech 17 Staggerwing und YAK 11 animierten zum selber Abheben: den ganzen Tag über starteten zahlreiche Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt und Hubschrauber zu Rundflügen über Hannover und die gesamte Region. Reges Interesse herrschte auch bei den Löschfahrzeugen der Flughafenfeuerwehr, Flugzeugabfertigungsgeräten und den zahlreiche Flugzeugen, die zum Besichtigen und Platznehmen bereit standen. Eindrucksvoll führten die Bundespolizei und der Zoll vor, welche ungewöhnlichen Dinge bereits in Gepäckstücken gefunden und daraufhin beschlagnahmt wurden. Egal ob Hüpfburg, Kinderschminken oder Kartfahren, für jede Altersgruppe war etwas dabei. Glücklich waren vor allem die Gewinner auf der Hitradio Antenne Showbühne, als sie ihre Preise wie Rundflüge, Flug- und Reisegutscheine und zahlreiche Souvenirartikel vom Hannover Airport entgegen nahmen.

Chronologie des Nachbaus und weitere Infos:

http://www.karl-jatho-projekt.de/

Englisch: http://www.karl-jatho.com/

www.gat-fly-in.de

Quelle: hannover-airport.de

Letztes Update: 02-07-2007 21:30

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Neuer Flottenauftrag für GROB G 120A Drucken E-Mail
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Geschrieben von René Kurzenberg, am 04-09-2006 20:01

Views : 361

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa

EADS Military Air Systems France hat bei GROB Aerospace 18 Trainingsflugzeuge vom Typ G 120A bestellt. Darüber hinaus liefert GROB Aerospace ein umfangreiches Ersatzteilpaket und unterstützt mit einem langfristigen Support-Vertrag. Die Flugzeuge werden im Auftrag des französischen Verteidigungsministeriums für die "ab initio" Pilotenausbildung der französischen Luftwaffe in Cognac eingesetzt. Dem Vertrag zwischen dem französischen Verteidigungsministerium und EADS Military Air Systems zusammen mit EADS Socata, die für die Einführung des neuen Flugzeugs, Flight Training, Maintenance, Support und Logistik zuständig sein werden, ging ein ausführliches Auswahlverfahren voraus. Wesentliches Entscheidungskriterium für den Einsatz der G 120 A war die Wirtschaftlichkeit des Trainers.
 
Die Auslieferung des ersten Flugzeuges beginnt Anfang 2007. Danach werden zwei Flugzeuge pro Monat ausgeliefert. Die Flugzeuge müssen entsprechend den anspruchsvollen Spezifikationen der französischen Luftstreitkräfte ausgerüstet werden. Die Modifikationen werden bei der zuständigen europäischen Behörde EASA (European Aviation Safety Agency) geprüft und zertifiziert. Damit entfallen weitere nationale Zulassungsprozeduren - hier zeigt sich ein deutlicher Vorteil der Gründung der EASA, die seit vergangenem Jahr für die gesamteuropäische Zulassung zuständig ist.
 
Die flexiblen Einsatzmöglichkeiten der G 120A, die 1999 ihren Erstflug absolvierte, eignen sich perfekt für anspruchsvollste Ausbildung. Sie ist ein kunstflugtaugliches Trainings-Flugzeug, das sich genauso gut zur Anfängerschulung, zum Kunstflug wie auch zur IFR-Ausbildung eignet. Die Instrumentierung umfasst neben den Standardinstrumenten auch zwei elektronische HSIs (Horizontal Situation Indicator) für den Instrumentenflug (IFR).
 
Das Flugzeug vereint perfekte Flugeigenschaften mit dem Leistungspotential des 260 PS starken Lycoming Motors. Damit kann die G 120A für Trainingsaufgaben eingesetzt werden, für die bisher zwei verschiedene Flugzeugmuster notwendig waren. Wie alle Grob-Flugzeuge, die konsequent in Voll-Composite-Bauweise produziert werden, zeichnet sich die G 120A durch hohe Festigkeit und lange Lebensdauer der Zelle, geringes Gewicht sowie Wirtschaftlichkeit durch niedrige Treibstoff- und Wartungskosten aus.
 
Dieser Auftrag bestätigt GROBs führende Position in der Klasse der kunstflugtauglichen Trainingsflugzeuge. Bisher hat GROB Aerospace seit 1987 über 400 Trainer G 115 und G 120 verkauft. Zu den Flottenkunden, die auf GROB-Flugzeugen ausbilden, gehören mehrere NATO-Luftstreitkräfte.

Quelle: grob-aerospace.de

Letztes Update: 02-07-2007 21:34

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Papst-Besuch in Bayern: Ankunft und Abflug am Münchner Airport keine öffentliche Veranstaltungen Drucken E-Mail
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Geschrieben von René Kurzenberg, am 04-09-2006 19:58

Views : 414

Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa

Anlässlich seines offiziellen Besuchs in Bayern kommt Papst Benedikt XVI. am Samstag, den 9. September um 15.30 Uhr am Münchner Flughafen an. Der Abflug ist für Donnerstag, den 14. September um 12.45 Uhr vorgesehen. Die Flughafen München GmbH (FMG) weist darauf hin, dass die Ankunft des Heiligen Vaters keine öffentliche Veranstaltung ist. Sie findet im für Besucher nicht zugänglichen Bereich des Airports statt. Für Besucher gibt es daher keine Möglichkeit, die Ankunft des Papstes vor Ort zu verfolgen. Die offizielle Begrüßung des Papstes am Münchner Flughafen wird jedoch live im Fernsehen übertragen.

Hinweis für alle Fluggäste und Besucher des Münchner Flughafens: Sowohl während der Ankunft als auch beim Abflug des Papstes kann es auf den Autobahnen und Nebenstrassen rund um den Flughafen kurzzeitig zu Behinderungen kommen.

Quelle: munich-airport.de

Letztes Update: 02-07-2007 21:30

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