Geschrieben von René Kurzenberg, am 13-03-2007 01:00
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Airshow News
Letztes Update: 09-08-2007 22:23
Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 12-03-2007 01:00
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt
Am 19. März werden zwei Airbus A380 in die USA fliegen. Das größte, technisch fortschrittlichste und umweltfreundlichste Passagierflugzeug der Welt wird so der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten gleichzeitig seinen ersten Besuch abstatten. Das A380-Entwicklungsflugzeug MSN7 wird im Rahmen des zwölftägigen Commercial Route Proving-Programms, das gemeinsam mit der Lufthansa durchgeführt wird, mit rund 500 Fluggästen an Bord auf dem John F. Kennedy International Airport (JFK) von New York landen. Im gleichen Zeitraum besucht die A380 mit der Seriennummer MSN1 den Los Angeles International Airport (LAX), wo Prüfungen der Flughafentauglichkeit unter Mitwirkung von Qantas Airways auf dem Programm stehen. MSN7 verfügt über eine komplett eingerichtete Passagierkabine und wird während der kommerziellen Streckenerprobung von der Lufthansa-Basis Frankfurt aus eingesetzt. Nach dem Besuch von JFK wird der Airbus-Superjumbo in Chicago O’Hare landen, um am 20. März nach New York und am 21. März nach Frankfurt zurückzukehren. Ebenfalls als Bestandteil des Route Proving steht am 24. März ein Flug der A380 nach Hongkong auf dem Programm sowie am 25. März eine weitere Atlantiküberquerung, dieses Mal mit Ziel Washington. Auf der Rückreise über Frankfurt nach Toulouse wird zudem am 28. März Zwischenstopp in München eingelegt. Die kommerzielle Streckenerprobung, die immer gemeinsam mit einer Fluggesellschaft durchgeführt wird – in diesem Fall mit der Lufthansa – dient der Feineinstellung der Kabinensysteme im Rahmen einer Reihe planmäßiger Flüge. Diese Flüge unter realistischen Betriebsbedingungen bereiten die Übernahme der A380 in den Liniendienst noch in diesem Jahr vor. Die A380 wird während des Route Proving von Airbus-Testpiloten und erfahrenen Lufthansa-Piloten geflogen. Eine Kabinenbesatzung der Lufthansa betreut die rund 500 Fluggäste, die bei jedem dieser Langstreckenflüge an Bord sind. Die A380 mit Seriennummer MSN1 fliegt unterdessen zu Prüfungen der Flughafentauglichkeit nach Los Angeles. Die Airport Compatibility Tests finden in Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Los Angeles International Airport (LAX) und Qantas Airways statt. Sie umfassen Manövrierversuche auf dem Rollfeld, das Andocken am Gate sowie die komplette Bodenabfertigung und Betankung. LAX ist der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen der Welt und der erste US Airport, den die A380 nach Indienststellung bei Qantas im Liniendienst anfliegen wird. Seit den ersten Flughafentests mit der A380 2005 in Frankfurt hat der Airbus-Superjumbo schon mehr als 40 Flughäfen besucht, und bis 2011 werden mehr als 70 Flughäfen rund um die Welt bereit für den Einsatz der A380 sein. „Nachdem die A380 zahlreiche Flughäfen in Europa, im Nahen Osten, in Asien, Australien und auch Afrika besucht hat, stellen wir das Flugzeug im Rahmen des Commercial Route Proving nun mit großem Stolz dem amerikanischen Volk vor,“ sagte Mario Heinen, Executive Vice President und Leiter des A380-Programms. „JFK, LAX, Chicago O’Hare und Washington Dulles sind wichtige Zielflughäfen für die A380. Diese Airports können nun bestätigen, dass sie für das Flugzeug gerüstet sind, von dem sie schon bald regelmäßig angeflogen werden.“ „Die niedrige Geräuschentwicklung und geringe Umweltbelastung durch das Flugzeug dürften die Kommunen wie schon an anderen Orten vorher sehr positiv überraschen, während seine wirtschaftlichen Vorteile wie etwa der reduzierte Treibstoffverbrauch von weniger als drei Litern pro Passagier und Kilometer bereits unsere Kunden überzeugt hat. Mein Dank geht auch an Lufthansa für ihre Mitwirkung bei der Streckenerprobung und früheren gemeinsamen Unternehmungen, an Qantas für den Kompatibilitätstest in Los Angeles und an die einzelnen Großflughäfen,“ merkte Heinen weiter an. Die erste Auslieferung an den Erstbetreiber Singapore Airlines ist für Oktober 2007 geplant. Die A380 hat im Dezember 2006 die gemeinsame Musterzulassung durch die europäische Flugsicherheitsagentur EASA und die US-Luftfahrtbehörde FAA erhalten. Airbus hat für die A380 bisher Festaufträge und Kaufverpflichtungen für 166 Flugzeuge von 15 Kunden entgegengenommen.
Quelle: eads.net
Letztes Update: 16-03-2008 21:04
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa
Nach dem Abschluss der Bauvorbereitungen startet der Flughafen Dresden in der Nacht zum Dienstag mit der eigentlichen Sanierung und Verlängerung seiner Start- und Landebahn (SLB). Gebaut wird jeweils von kurz vor Mitternacht bis 6 Uhr morgens. In dieser Zeit ruht der Flugbetrieb. Bis zu 300 Bauarbeiter, Zulieferer und Sicherheitsleute sind gleichzeitig auf der Baustelle tätig. Die verschlissene Bahn wird bis September von Grund auf erneuert und um 350 auf 2.850 Meter verlängert.
Bei diesem Vorhaben handelt es sich um eines der anspruchsvollsten Projekte in der Geschichte des Dresdner Airports. Während der nächtlichen Schließzeiten finden unmittelbar an der alten Bahn die Tiefbauarbeiten für die neue Piste statt. Die Bauleute heben dafür rund 800.000 m³ Erde aus. Die Schichten für den Unterbau werden dann etappenweise eingebracht – insgesamt ca. 115.000 m³ Frostschutzschicht und 36.000 m³ hydraulisch gebundene Tragschicht. Jeden Morgen muss der Flughafen wieder den Anforderungen der Luftsicherheit entsprechen, damit tagsüber geflogen werden kann.
Die neue SLB entsteht parallel zur alten Piste. Die SLB-Achse wird dabei um 70,5 m nach Nordwesten verschoben. Die neue Bahn misst in der Höhe einen Meter – allein die Betondeckschicht ist 40 cm stark. Insgesamt werden rund 90.000 m³ Beton benötigt. Die Betonierung der 60 m breiten Bahn erfolgt im Juni 2007. Dann schließt der Flughafen an vier Wochenenden. Die Reisebüros, Geschäfte und gastronomischen Einrichtungen im Terminal haben trotz der SLB-Schließung geöffnet. Die Inbetriebnahme der neuen Bahn ist für den 6. September 2007 vorgesehen. Im Anschluss wird die alte Bahn abgerissen und begrünt.
An der strategischen Ausrichtung als Mittelstrecken-Flughafen wird sich nach der Inbetriebnahme nichts ändern. Dank der verlängerten Bahn können die Ziele künftig jedoch bei allen Witterungsbedingungen ohne Zuladungsbeschränkungen und Zwischenstopp angeflogen werden.
Quelle: dresden-airport.de
Letztes Update: 09-08-2007 22:26
Geschrieben von René Kurzenberg, am 12-03-2007 01:00
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Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 09-03-2007 01:00
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Air One hat heute den Kauf von zehn weiteren Airbus A320 bekannt gegeben, nachdem bereits im November und Dezember letzten Jahres Kaufverträge über Flugzeuge von Airbus unterzeichnet worden waren. Insgesamt hat das Unternehmen mit Sitz in Rom, die zweitgrößte Fluggesellschaft Italiens, damit nun 40 A320 fest bestellt und sich entsprechend der ursprünglichen Vereinbarung, die im Januar 2006 bekannt gegeben worden war, zudem 25 Optionen und 25 Vorkaufsrechte auf weitere Flugzeuge gesichert. Die neu bestellten A320 für Air One erhalten CFM56-5B6/P-Triebwerke von CFM International und werden mit einer komfortablen Kabine für bis zu 159 Passagiere in zwei Klassen ausgestattet. Die Airbus-Jets werden nach und nach die derzeitige Boeing 737-Flotte des Carriers ersetzen. Air One bedient heute bereits 23 Destinationen und wird mit ihren zusätzlichen A320 neue Strecken innerhalb Europas eröffnen. Carlo Toto, President von Air One, sagte: „Der Kauf dieser zusätzlichen zehn A320 von Airbus ist ein Element der Wachstumsstrategie unseres Unternehmens mit dem Ziel, in den nächsten Jahren eine entscheidende Entwicklung auf dem internationalen Markt und gleichzeitig eine Konsolidierung auf dem Inlandsmarkt zu erreichen. Die Effizienz der A320 sorgt für höheren Komfort an Bord, niedrigere Kosten und gesteigerte Produktivität.“ John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus, erklärte: „Wir freuen uns sehr über das neuerliche Vertrauensvotum, das uns Air One mit dem Kauf weiterer A320 erteilt. Wir sind sicher, dass diese Airbus-Flugzeuge mit ihrer modernen Technologie und hohen Effizienz, ihrer Popularität bei Passagieren wie Besatzungen und ihren marktführenden Umwelteigenschaften wesentlich zum weiteren Wachstum von Air One beitragen werden.“