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Suchoi kündigt erste Superjets-100 ab 2008 an Print E-mail
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By Jan Koennig, on 03-07-2007 21:22

Views : 648    

Published in : Kurznachrichten (News), Suchoi

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Russland baut Anfang kommenden Jahres neun erste Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Superjet-100.

Das teilte Sergej Schkrjabun von Sukhoi Civil Aircraft Company (SCAC, auch Suchoi-Zivilflugzeuge) am Montag mit.

2009 sollen ihm zufolge 30 Flugzeuge dieses Typs und ein Jahr später 60 Flugzeuge aus der Montagehalle rollen. Von 2011 an soll die Jahresproduktion bei 70 Flugzeugen liegen.

Sukhoi Civil Aircraft Company ist eine Tochter des Kampfflugzeugbauers Sukhoi und wurde 2000 für zivile Projekte gegründet.

Das Flugzeug Sukhoi Superjet-100 gehört zur Familie der Mittelstrecken-Maschinen RRJ (Russian Regional Jet), das von den russischen Unternehmen Sukhoi und Iljuschin in Kooperation mit Boeing entwickelt wurde. Im kommenden Jahr soll die Maschine in Serienproduktion gehen.

Die RRJ-Familie ist durch sechs Modelle präsent: RRJ-60, RRJ-75 und RRJ-95 mit 60, 75 beziehungsweise 95 Sitzen und unterschiedlicher Flugweite.

Der Marktbedarf an SuperJet-100 wird bis 2023 auf mindestens 5400 Stück geschätzt, was rund 100 Milliarden Dollar entspricht.

Suchoi will mindestens 700 Maschinen dieses Typs bauen. Laut Prognosen können 35 Prozent davon in Nordamerika, 25 Prozent in Europa, 10 Prozent in Lateinamerika und sieben Prozent in Russland und China verkauft werden.

Laut Schkrjabun soll das neue Flugzeug schon in diesem Jahr Zertifizierungstests durchlaufen. Gebaut wird das neue Flugzeug im Werk Komsomolsk am Amur im Fernen Osten.

(RIA) 

Last update: 06-11-2007 11:19

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MiG konkurriert um Milliardenauftrag von Indien Print E-mail
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By Jan Koennig, on 03-07-2007 21:18

Views : 1163    

Published in : Kurznachrichten (News), MiG

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Indien hat die Ausschreibung für den Kauf von 126 Mehrzweckjägern im Wert von neun Milliarden Dollar angekündigt.

Die indische Luftwaffe braucht seit langem neue Flugzeuge, berichtet die russische Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag. Die jetzige Flotte der Jagdflugzeuge ist bereits überholt. In diesem März schlossen die indischen Luftstreitkräfte mit dem russischen Waffenexporteur Rosoboronexport einen Vertrag über 800 Millionen US-Dollar ab, wonach russische Spezialisten 78 indische MiG-29-Jäger modernisieren und deren Dienstzeit von 25 auf 40 Jahre verlängern sollen.

Alle Teilnehmer an der bevorstehenden Ausschreibung sind bereits bekannt. Als einer der Favoriten gilt das amerikanische Jagdflugzeug F-16I Sufa, das von Lockheed Martin für die israelische Armee entwickelt wurde. Die Europäer bieten das französische Flugzeug Rafale (Dassault) sowie das schwedische JAS 39 Gripen und die EADS-Maschine Typhoon an.

Russland tritt bei der Ausschreibung mit der MiG-35 an. Es geht um die modernisierte MiG-29M2 und um eine Modifikation der MiG-29 OWT. Die MiG-29M2 ist mit dem Triebwerk Al-31FN ausgestattet und die MiG-29 OWT mit dem Triebwerk RD-33 mit Schubvektorsteuerung. Dabei hat die MiG-35 offenbar gute Chancen auf das Geschäft.

Gleich null Chancen hat laut Experten die französische Rafale, die in der letzten Zeit eine Ausschreibung nach der anderen verliert. Obwohl die Franzosen versprechen, jährlich eine Milliarde Dollar in die indische Wirtschaft zu investieren, bleibt unbekannt, wie teuer die Rafale-Maschine als Exportmodifikation kosten wird.

Der europäische EADS-Konzern stellt der indischen Flugzeugbauindustrie zwei Milliarden Euro Investitionen in Aussicht. Der schwedische Konzern SAAB bietet Leasing seiner Gripen-Maschinen für zehn Jahre. Sehr hoch werden die Chancen der F-16I bewertet. Um den Deal zu ermöglichen, hob der US-Senat 2005 sogar das Waffenembargo gegen Indien auf, das nach dem Atomtest in diesem Land verhängt worden war.

Russland ist unterdessen bereit, die Hauptvoraussetzung der Ausschreibung zu erfüllen. Demnach sollen erste 18 Flugzeuge im Herkunftsland und die restlichen 108 nach Lizenz in Indien montiert werden. Des Weiteren kann der Auftrag auf mehr als 200 Maschinen aufgestockt werden. US-Gesetze verbieten, die Produktion von Triebwerken für Kampfflugzeuge ins Ausland auszulagern.

 

Last update: 06-11-2007 11:19

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Lufthansa legt Grundstein für neues Training & Conference Center in Seeheim Print E-mail
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By Patrick Ruland, on 03-07-2007 17:00

Views : 495

Published in : Kurznachrichten (News), Europa

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Lufthansa investiert weiter im Rhein/Main-Gebiet: Mit der heutigen Grundsteinlegung für das neue Lufthansa Training & Conference Center Seeheim schafft die größte deutsche Fluggesellschaft die Voraussetzungen, um allen Lufthanseaten weltweit ein neues und hochmodernes Trainingszentrum anzubieten. "Das neue Bildungszentrum soll - genau wie das bisherige - eine Begegnungsstätte für alle Lufthansa-Mitarbeiter sein, die dort Veranstaltungen besuchen. Zugleich wird Seeheim für uns auch künftig als Ort des Austausches und des Zusammenkommens von Mitarbeitern verschiedener Kulturen ein ganz besonderer Ort sein", sagt Stefan Lauer, Lufthansa Konzernvorstand Aviation-Services und Human Resources.
In das Lufthansa Training & Conference Center Seeheim investiert der Aviation-Konzern rund 100 Millionen Euro. Die Grundsteinlegung findet zusammen mit Silke Lautenschläger, Hessische Staatsministerin für Soziales, und Olaf Kühn, Bürgermeister von Seeheim-Jugenheim, statt.

Seit Dezember 2006 wird auf der Baustelle oberhalb von Seeheim gearbeitet. Der Neubau wird bis Ende 2008 fertig gestellt sein, die Eröffnung soll im ersten Quartal 2009 stattfinden. Im neuen Lufthansa Training & Conference Center Seeheim werden insgesamt 483 Zimmer zur Verfügung stehen. Zudem wird es verschiedene Räume für Tagungen und Kongresse geben: Ein 600 Quadratmeter großer Konferenzsaal gehört unter anderem zu dem umfangreichen Raumangebot. Auch die in den Neubau integrierten gastronomischen Einrichtungen haben einiges zu bieten: Das Hauptrestaurant mit rund 400 Sitzplätzen und Außenterrasse wird ergänzt durch mehrere Bars und Lounges.

Das Lufthansa Training & Conference Center Seeheim ist eines der größten Tagungshotels in Deutschland. Es soll auch weiterhin als Ort der Begegnung und Netzwerkbildung für die Mitarbeiter und Partner des Lufthansa-Konzerns weltweit dienen. Gleichzeitig steht das Lufthansa Training & Conference Center Seeheim als modernes Tageszentrum auch anderen Unternehmen und Organisationen für Veranstaltungen zur Verfügung.

Bereits im November 1973, zur Gründung des alten Schulungszentrums in Seeheim, war der zentrale Gedanke das gemeinsame Arbeiten und der Dialog über die Hierarchien und Kulturen hinweg. Ab 2009 soll diese Tradition im neuen Gebäude fortgesetzt werden.

Für den Neubau werden circa 100.000 Kubikmeter Erdreich bewegt sowie 129.000 Tonnen Beton und 240 Tonnen Stahl verbaut. Das Lufthansa Training & Conference Center Seeheim wird nach Abschluss der Baumaßnahmen 175 Meter breit und fast 55 Meter hoch sein. Die Grundfläche des Gebäudes beträgt 9.120 Quadratmeter.

Auftragnehmer für die Errichtung des Lufthansa Training & Conference Center Seeheim auf Basis eines Entwurfs des Architekturbüros GHP - Gallwitz, Hofmann & Partner aus Oberursel - ist die Bilfinger Berger AG. Professor Hans Helmut Schetter, Vorstandsmitglied des Unternehmens, hebt hervor: "Bereits in der Konzeptionsphase des Projekts waren unsere Experten beratend eingebunden. So konnten wir gemeinsam mit Lufthansa Planung, Bauabläufe, Termine und Kosten optimieren." Bedeutende Projektpartner kommen aus der Rhein/Main-Region.

Quelle: Deutsche Lufthansa AG - Konzernkommunikation

Last update: 06-11-2007 11:17

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Luftwaffen-Übung ELITE erfolgreich beendet Print E-mail
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By JetJournal Redaktion, on 01-07-2007 17:11

Views : 537    

Published in : Kurznachrichten (News), Europa

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Nach über zwei Wochen ist ELITE 2007 – die größte Übung der deutschen Luftwaffe – erfolgreich zu Ende gegangen.

Der Truppenübungsplatz Heuberg zwischen Meßstetten und Stetten a.k. Markt in der schwäbischen Alb kehrt mit dem Ende der Luftwaffen-Übung ELITE 2007 wieder zu seinem alltäglichen Betrieb zurück. Nach über zwei Wochen Hochbetrieb darf eine durchweg positive Bilanz gezogen werden.

Der Übungsleiter, Oberst Achim Rützel, ist dementsprechend zufrieden: "Wir haben in vielen Bereichen eine deutliche Weiterentwicklung geschafft." Auch die sehr gute internationale Zusammenarbeit hat sich wieder auf einem sehr hohen Niveau bestätigt. "Gerade durch die Internationalisierung des Auswerte-Teams, die dieses Jahr erstmals so umgesetzt wurde, konnte der Erfahrungsgewinn erheblich gesteigert werden", so Oberst Rützel weiter. Oberstleutnant Georg Wolters, der nach über drei Jahren Erfahrung als verantwortlicher Projektoffizier, den Stab mit dem Ende von ELITE 2007 an seinen Nachfolger Oberstleutnant Martin Fuhrmann weiterreicht, zieht eine positive Gesamtbilanz: "Das generelle Konzept von ELITE hat sich auch dieses Jahr wieder als zielführend erwiesen. Die Bereiche, die aufgrund geänderter Anforderungen zum Beispiel durch technische Weiterentwicklungen sowie eine weitere Konzentration auf den Schwerpunkt elektronischer Kampf im kommenden Jahr angepasst werden, sind bereits identifiziert und passende Lösungsansätze werden nun erarbeitet."

Mit 1.274 geplanten Einsatzflügen (sogenannten "Sorties") und einer tatsächlich geflogen Quote von etwa 70 Prozent bewegt sich die Flugstatistik auf einem leicht niedrigeren Niveau im Vergleich zum Vorjahr (2006: 1.334 Sorties geplant, davon knapp 77 Prozent tatsächlich geflogen). Eine der Hauptursachen für nicht durchgeführte Einsatzflüge waren auch dieses Jahr wieder Wetterbedingungen, die keinen oder nur eingeschränkten Flugbetrieb zuließen. Dabei hatte besonders das extrem schlechte Wetter in der zweiten Übungswoche mit einem fast kompletten Ausfall des geplanten Flugprogramms am vergangenen Dienstag, 26. Juni, einen erheblichen Anteil.

Von kleineren Unfällen mit Kraftfahrzeugen abgesehen, die lediglich Blechschäden hervorriefen, konnte diese immerhin größte Übung der deutschen Luftwaffe auch dieses Jahr ohne ernsthafte Zwischenfälle abgeschlossen werden. Auch wenn es wieder eine nicht zu vernachlässigende Anzahl von Verletzungen des gesperrten Übungslauftraumes gab, die derzeit noch untersucht werden, ist es trotz des zeitweilig hohen Flugaufkommens nach derzeitigem Sachstand dadurch zu keinen gefährlichen Begegnungen in der Luft gekommen.

Gegen 13:00 Uhr Ortszeit endete am 28. Juni der Übungsflugbetrieb.

Quelle: luftwaffe.de 

Last update: 06-11-2007 11:17

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