Geschrieben von René Kurzenberg, am 16-12-2006 18:03
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt
Der erste Hubschrauber vom Typ UH-145 wurde diese Woche, am 11.12.2006, in Columbus/Mississippi, bei American Eurocopter, wo diese auch gebaut werden, an die US Army übergeben. Bei der US Army wird der Hubschrauber als UH-72A Lakota bezeichnet. Lakota ist der Name eines Indianerstammes. Damit setzt die US Army die Tradition fort ihre Hubschrauber nach amerikanischen Indianerstämmen zu benennen. Insgesamt sollen bis zu 322 bestellt werden, davon sind bisher 42 fest bestellt. Ein weiterer Hubschrauber soll noch Ablauf des Jahres ausgeliefert werden. Weitere 40 werden 2007 und 2008 ausgeliefert. Neben der UH-72A werden in dem Werk in Zukunft weitere Eurocopter Modelle gebaut: AS350 und EC120. Zusätzlich werden dort die HH-65 Dolphin Hubschrauber der US Coast Guard modernisiert.
Photo Copyright Eurocopter
Letztes Update: 16-03-2008 21:03
Geschrieben von Jan Koennig, am 15-12-2006 20:15
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Russland/GUS
"Sehr wahrscheinlich werde ich als Co-Pilot den Test fliegen", erklärte Michailow nach der feierlichen Übergabe der beiden Maschinen vor Journalisten.
Laut Michailow wird die russische Armee die Su-34-Maschinen in den nächsten 30 bis 40 Jahren nutzen können. In 20 Jahren werden die Maschinen dieses Typs die jetzigen Su-24 komplett ersetzen.
Der zweisitzige Kampfjet SU-34 kann rund um die Uhr unter beliebigen Wetterbedingungen Boden-, See- und Punktziele wirksam bekämpfen, unter anderem auch bei intensivem feindlichem Feuer und bei Funkstörungen.
Künftig soll die Su-34 den Kern der russischen Frontfliegerkräfte bilden und die jetzigen Su-24 und Su-24M ersetzen.
(Quelle: RIA)
Bilderlink: Su-34
Letztes Update: 02-07-2007 21:38
Geschrieben von Jan Koennig, am 15-12-2006 20:12
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Den Löwenanteil davon wird die Msta-S (benannt nach dem westrussischen Fluss Msta) ausmachen.
Die Selbstfahrlafette 2S19 Msta-S, eine Haubitze, wurde 1989 in die Bewaffnung aufgenommen. Haubitzen sind Artilleriegeschütze, deren Rohr um mehr als 45 Grad gegenüber dem Horizont angehoben wird und die wie Granatwerfer über hohe Hindernisse hinweg schießen können.
Msta-S ist für die Vernichtung von taktischen Kernwaffen, Artillerie- und Granatwerferbatterien, Panzern und anderer gepanzerter Technik, Panzerabwehrmitteln, Menschen, Mitteln der Luftverteidigung und Raketenabwehr, Führungsstellen sowie für die Zerstörung von Befestigungsanlagen und das Verhindern von Manövern der Reserven des Gegners in der Tiefe seiner Verteidigung bestimmt.
Zum ersten Mal wurde die Haubitze auf der Luft- und Raumfahrtausstellung in Schukowski bei Moskau im August 1992 und dann auf der Schau IDEX-93 in Abu Dhabi gezeigt, wo sie ausgezeichnete Fahr- und Feuereigenschaften demonstrierte.
Neben der hohen Treffgenauigkeit verblüffte Msta-S die Spezialisten durch ihre Feuergeschwindigkeit. In einer Minute kann sie acht bis zehn Geschosse abfeuern.
"Eine derart hohe Feuergeschwindigkeit wird dank dem automatischen Ladesystem der Haubitze erreicht", sagte der Chefkonstrukteur des Geschützes, Juri Tomaschow. Msta-S ist mit 50 Geschossen bestückt.
Die Haubitze zeichnet sich durch komfortable Bedingungen für die Gefechtsbesatzung aus. Erstens befinden sich die Soldaten während des Schießens im Inneren des Turmes, wobei die Panzerung der Msta-S sicher gegen Splitter und Kugeln schützt. Zweitens sind sie gegen chemische, bakteriologische und radioaktive Verseuchung des Geländes geschützt. Drittens ist der Rohrhinterteil des Geschützes mit einer hermetisch abgedichteten Abdeckhaube versehen.
Aber der Hauptvorzug der Msta-S ist nach Meinung des Chefkonstrukteurs das Feuerleitsystem (russ. Abk.: ASU). Dieses System löst mit hoher Effektivität jegliche Kampfaufgaben. Zu dem ASU gehören auch ein ballistischer Rechner, Geräte für topographische Einmessung und Orientierung sowie ein Satellitennavigationssystem. Es besteht auch die Möglichkeit, eine lange Zeit die Informationen über mindestens zehn Feueraufgaben zu speichern. Dabei ist das System durch die Verbindungslinien, darunter auch codierte, nicht nur mit der Apparatur der Beobachtungsstelle auf der Feuerlinie, sondern auch an die unbemannten Flugkörper des Typs "Ptschela" ("Biene") verbunden. Darunter auch mit den Frühwarnflugzeugen A-50 (russisches Analogon der AWACS).
Einige ausländische Staaten zeigten Interesse für den Erwerb von Haubitzen Msta-S, die für das NATO-Kaliber von 155 mm modernisiert sind. Im Vergleich zu ausländischen Analoga ist die russische Haubitze wesentlich günstiger.
Unter den interessierten Ländern sind Indien, Argentinien und Chile, um nur einige zu nennen. Der Hauptvorzug der Exportvariante der Msta-S im Vergleich zu westlichen Analoga besteht darin, dass bei der russischen Haubitze die Zuführung der Kartuschbeutelladung automatisch und bei den ausländischen Analoga manuell erfolgt. Es gibt noch einige know-how, die in die Exportvariante der Msta-S eingegangen sind. Eben darauf ist das erhöhte Interesse solcher größten Produzenten von Artilleriewaffen wie die USA und Schweden für die Selbstfahrlafette 2S19 Msta-S zurückzuführen. (Quelle: RIA)
Geschrieben von Jan Koennig, am 15-12-2006 20:03
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Ein entsprechender Vertrag soll mit dem russischen staatlichen Waffenexportunternehmen Rosoboronexport bis Ende Dezember unterzeichnet werden.
Der Vertrag sieht die Lieferung von neuen Kampfhubschraubern Mi-35 und Mehrzweck-Hubschraubern Mi-171 vor. Außerdem haben Vertreter der Streitkräfte von Brasilien die Absicht, in der nächsten Zeit Moskau zu besuchen, um Einblick in andere russische Hubschrauber und Fla-Raketensysteme zu nehmen.
Die brasilianische Armee braucht Kampfhubschrauber. Ihr können die Hubschrauber Mi-28, Mi-35 und Ka-52 zur Auswahl angeboten werden. Den brasilianischen Luftstreitkräften, die planen, vier schwere Hubschrauber für 100 Millionen US-Dollar zu erwerben, wird der Hubschrauber Mi-26 offeriert.
Wie ein ranghoher Vertreter der brasilianischen Luftstreitkräfte der Wochenschrift mitteilte, soll die Mi-26 für die Unterstützung der Aufgaben der Luftverteidigung in der Zone des Amazonas-Urwaldes eingesetzt werden. Die Mi-35 und die Mi-171 sollen gegen Drogenhändler und zur Unterstützung der Operationen eingesetzt werden, an denen Flugzeuge A-29 Super Tucano teilnehmen.
Die Luftstreitkräfte von Brasilien waren gezwungen, wegen Haushaltsbeschränkungen 2003 auf den Erwerb von schweren Hubschraubern zu verzichten. Damals standen der Hubschrauber CN-47D der Korporation Boeing und die russische Mi-26 zur Wahl.
Unter den Anwärtern auf die Lieferung neuer Kampfjets für die brasilianischen Luftstreitkräfte sind zwei Firmen geblieben: die französische Dassaut Aviation mit dem Flugzeug Rafale und die russische Korporation Suchoi mit dem Flugzeug Su-35. Ein Vertrag über 1,25 Milliarden US-Dollar sieht den Erwerb von zwei Staffeln vor. Die Entscheidung soll Ende 2007 oder Anfang 2008 getroffen werden.
Link zu Mi-35 Bildern
Letztes Update: 16-03-2008 21:04
Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 14-12-2006 15:11
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa
In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus dem Bundesministerium der Verteidigung, dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, der NAHEMA (NATO Helicopter Management Agency) sowie der Bundeswehr wurden am 13. Dezember 2006 im Eurocopter-Werk Donauwörth die ersten drei taktischen Transporthubschrauber der neuesten Generation, NH90 TTH (Tactical Transport Helicopter) an die Bundeswehr übergeben. Die Bundeswehr ist der Erstkunde für den NH90. Die beiden Maschinen mit den Serialnummern TGEA02 und TGEA03 sind für die fliegerische Ausbildung an der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg vorgesehen, die Serialnummer TGEA05 wird zur Ausbildung von Wartungspersonal genutzt. Die Qualifizierung des NH90 TTH durch die NAHEMA war am 31. März dieses Jahres erfolgt. Seit 1. Dezember liegt die deutsche Musterzulassung vor. Damit ist der Weg frei für den Beginn der Auslieferungen zunächst an den deutschen Kunden sowie die jeweils nationalen Zertifizierungen der NH90 TTH-Hubschrauber für andere NAHEMA- und Exportkunden. "Nach einer Phase komplexer Evaluierung und umfangreicher Qualifikationsprozesse sind wir stolz darauf, dass der NH90 nun offiziell in den Ausbildungsbetrieb geht. Bis Ende 2007 planen wir, insgesamt 14 Maschinen nach Bückeburg zu liefen. Wir danken allen unseren Partnern auf Seiten der Bundeswehr, der Behörden, der Güteprüfstelle (GPS), der wehrtechnischen Dienststelle 61, der NAHEMA und der NHIndustries für deren Beitrag zu diesem Erfolg", erklärte Dr. Lutz Bertling, Präsident und CEO von Eurocopter. Weiter sagte er: "Wir wissen, dass die Piloten des Heeres und der Luftwaffe dieses neue System ungeduldig erwarten. Indem wir den NH90 in Dienst bringen, gehen wir einen großen Schritt in Richtung militärischer Interoperabilität und zukünftiger, integrierter Missionen". Für den Brigadegeneral Richard Bolz, General Heeresflieger (zurzeit in den USA), erklärte der anwesende Leiter der Gruppe Weiterentwicklung Heeresflieger Truppe, Oberst i.G. Joachim Plüß: „Der General Heeresflieger und Kommandeur der Heeresfliegerwaffenschule freuen sich an diesem Tag ganz besonders über die Übergabe des ersten NH90 an den Nutzer. So können wir es nun kaum erwarten, zunächst mit der Ausbildung unseres Fluglehrpersonals Anfang des kommenden Jahres zu beginnen, um so die neuen Möglichkeiten dieses technologischen Quantensprungs in der Hubschrauberfliegerei zu erleben und zu entdecken. Noch erahnen wir die Dimensionen der neuen Fähigkeiten, wie sie künftig dem Heer mit diesem Transporthubschrauber zur Verfügung gestellt werden können, nur vage, aber schon bald werden wir sie in der fliegerischen Ausbildung an der Heeresfliegerwaffenschule im Rahmen der Teilstreitkräfte-gemeinsamen Muster-/ Einsatzflugausbildung umsetzen. Wenn auch erst mit der Auslieferung weiterer Luftfahrzeuge die umfassende Ausbildungsfähigkeit des Waffensystems, mit all seinen signifikanten technologischen Neuerungen vom Fly-by-Wire (vollelektronische Flugsteuerung) bis hin zum Fliegen mit Wärmebildgerät, Hinderniswarnsystem und Wetterradar, erreicht werden wird, so sehen wir in der heutigen Übergabe des 1. NH90 den Startschuss in eine neue Ära der Hubschrauberfliegerei. So bietet dieses Waffensystem den Besatzungen und damit jedem Bedarfsträger künftig im gesamten taktisch-operativen Einsatzspektrum, bis hin zu Bedrohungen hoher Intensität, einen imposanten Fähigkeitszuwachs durch den Einsatz von Spitzentechnologie." „Zuallererst jedoch wird die Ausbildung an der Heeresfliegerwaffenschule durch den Ausbildungsmittelverbund von computerunterstützter Theorieausbildung, intensiver Nutzung von Simulatoren und nun den Einsatz des NH90 als „Paramount training asset", eine völlig neue Qualität erfahren und wir freuen uns, dies aktiv gestalten und mit dem NH90 umsetzen zu können", fuhr er fort. Das NH90-Programm ist mit bis dato 400 Festbestellungen und mehr als 100 Optionen das größte jemals in Europa aufgelegte Hubschrauberprogramm. Kundenländer sind neben Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Portugal auch Finnland, Norwegen, Schweden, Griechenland, Oman, Australien und Neuseeland. Zusätzlich haben auch Spanien und Belgien den NH90 ausgewählt. Durch seine Mehrrollen-Fähigkeit ist der NH90 in der Lage, eine große Bandbreite von Missionen auszuführen und wurde in seinen jeweiligen Kundenländern sowohl von SAR-Einheiten als auch von den Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe und Marine bestellt. Der NH90 ist der NATO-Standardhubschrauber des 21. Jahrhunderts. Er trägt in großem Maße zur Interoperabilität der europäischen Streitkräfte und verbündeten Nationen in Übersee im Rahmen von NATO- und UN-Einsätzen bei. Zudem leistet er einen Beitrag zu Standardisierung und Rationalisierung von Kosten, Schulungsmaßnahmen und Logistik. Das NH90-Programm steht unter der Leitung der NAHEMA (NATO Helicopter Management Agency), die Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Portugal repräsentiert, sowie des Industriekonsortiums NHIndustries, bestehend aus Eurocopter (62,5 %), AgustaWestland (32 %) und Stork Fokker (5,5 %).
Quelle: eads.net
Letztes Update: 02-07-2007 21:33