Geschrieben von René Kurzenberg, am 07-11-2006 11:41
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt
Die erste 777-200 Extended Range wurde letzte Woche an Thai Airways International ausgeliefert. Die 777 machte sich am 01.11. auf den Weg von Paine Field/USA nach Suvarnabhumi in Thailand. Weitere drei Maschinen werden noch vor Jahresende an Thai übergeben, gefolgt von zwei weiteren Jets 2007.
Bisher wurden 851 Boeing 777 verkauft.
Quelle: boeing.com
Photo Credit: Boeing Photo
Letztes Update: 16-03-2008 21:04
Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 07-11-2006 11:32
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa
Der Aufsichtsrat der Austrian Airlines AG hat in einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 1. November 2006 den Antrag des Vorstands genehmigt, die aus vier Langstreckenflugzeugen bestehende Airbus A330 Flotte ab 2007 abzubauen. Im vorherigen Einvernehmen mit dem Präsidium des Aufsichtsrats hat der Vorstand im Rahmen der aktuellen Budgeterstellung und der Novellierung des mittelfristigen Unternehmensplans den Antrag gestellt, die Optimierung des Austrian Konzerns weiter zu beschleunigen, um eine positive Ergebnisentwicklung konsequent zu forcieren. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen sehen die Konzentration der gesamten Fokker Flotte bei Austrian arrows (Transfer der drei Austrian Fokker 70 zu Austrian arrows) und den Abbau der beiden verbliebenen vierstrahligen Airbus A340-300 für 2007 vor. Zusätzlich wurde nun der Beschluss gefasst, die Langstreckenkapazitäten um die Airbus A330 Flotte zu reduzieren und rasch mit der Verwertung der vier Flugzeuge zu beginnen, wodurch ein bedeutender Schritt in der Flottenharmonisierung gesetzt wird. Damit wird die Austrian Langstreckenflotte künftig aus einer homogenen Boeing B777 und B767 Flotte bestehen, die bereits mit der erweiterten und neu gestalteten Business-Class mit komfortablen Schlaf-Fauteuils ausgerüstet ist. Mit dem Abbau der A330 Flotte wird das Austrian Langstreckennetz gestrafft. Konkret werden die Linienflüge nach Shanghai ab 7. Jänner 2007, Phuket, Mauritius und Colombo / Male mit Ende April und Katmandu im Mai 2007 eingestellt. Lauda Air wird sich 2007 aus dem Langstrecken-Chartergeschäft zurückziehen. Evaluierte Routen nach Karachi in Pakistan und Chennai in Indien werden nicht angeflogen. Die neue US-Destination Chicago wird mit 29. Mai 2007 aufgenommen.
Quelle: aua.com
Letztes Update: 02-07-2007 21:31
Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 07-11-2006 11:27
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"Für alle Bundeskanzler - Kreisky, Sinowatz, Vranitzky, Klima und Schüssel - ist klar gewesen, dass wir Luftraum-Überwachungsflugzeuge brauchen", sagte heute, Montag, Verteidigungsminister Günther Platter bei einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium. Daher hätten der damalige Bundeskanzler Viktor Klima und Wolfgang Schüssel 1999 die Nachbeschaffung von Flugzeugen außer Streit gestellt. "Bei der Verhandlungsrunde am 24. Oktober 2006 hat es zwar ein Bekenntnis der SPÖ zur Luftraumüberwachung gegeben, aber die SPÖ konnte keine Alternative zum Eurofighter präsentieren." "Eine effektive Luftraumüberwachung ist für das neutrale Österreich unbestritten notwendig", hob Platter hervor. "Mehrere Verfassungsjuristen haben wiederholt darauf hingewiesen", so Platter. So habe der ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofes, Ludwig Adamovich, betont, dass sich auch aus dem Neutralitätsgesetz die Notwendigkeit der Luftraumüberwachung ergebe. "Ein allfälliger Ausstieg aus dem Kaufvertrag wäre ein ökonomischer Schildbürgerstreich", betonte Platter. "Das würde mindestens 1,2 Milliarden Euro kosten", verwies der Verteidigungsminister auf ein Schreiben der Eurofighter GmbH. Darin wird festgestellt, dass die Eurofighter GmbH Leistungen bereits in großem Umfang erbracht habe. Die 1,2 Milliarden wären Mindestkosten und beruhen auf einer "vorläufigen Einschätzung". Der Verteidigungsminister wies darauf hin, dass rund 400 Unternehmen durch Subaufträge betroffen wären. "Ein allfälliger Ausstieg bedeutet 1,2 Milliarden für Nichts, keine Luftraumüberwachung in Österreich und einen enormen Ansehensverlust unseres Landes", sagte Platter. "Die Eurofighter-Beschaffung ist das Richtige für die Sicherheit in Österreich. Wir haben ein klares sicherheitspolitisches Konzept", so der Minister. "Sicherheitspolitik eignet sich nicht für einen Kuhhandel." "Mein klares Bekenntnis zur Luftraumüberwachung gilt, denn es gibt dafür keine Alternative", so Platter. "Wir haben uns bewusst für ein zukunftsorientiertes, europäisches Produkt entschieden. Damit ist auch die Sicherheit unserer Piloten gewährleistet." Jetzt liege der Ball bei der SPÖ. Sie müsse sagen, wie sie sich den nächsten Schritt vorstelle.
Quelle: bundesheer.at
Geschrieben von Jan Koennig, am 06-11-2006 22:29
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Russland/GUS
Die 54. Division der Raketentruppen, die in der Stadt Tejkowo im Gebiet Iwanowo stationiert ist, ist mit der ersten mobilen Rakete Topol-M (SS-X-27 Sickle) ausgestattet worden.
Das wurde von Rosprom (Föderale Agentur für Industrie) mitgeteilt.
Bis Ende 2006 wird ein Divisionsregiment mit mobilen Topol-Raketen der neuen Generation vollständig ausgerüstet. Im Weiteren sollen die Raketentruppen jährlich bis zu neun solcher Raketen bekommen. Es ist auch geplant, neue Gefechtsköpfe an den bereits aufgestellten silogestützten Topol-M-Raketen und vielversprechenden seegestützten Bulawa-Raketen anzubringen, die für die Bewaffnung der Atom-U-Boote des Projekts "955 Borej" entwickelt werden. Laut Verteidigungsminister Sergej Iwanow werden die russischen Streitkräfte in den Jahren 2007 bis 2015 69 Raketen vom Typ Topol-M erhalten.
Die neue Rakete wird in der Bewaffnung der Raketentruppen die Raketen RS-12M Topol sowie RS-18, die nach der NATO-Klassifikation als SS-19 Stiletto bekannt ist, und RS-20 Wojewoda (SS-18) ersetzen.
Die neue Rakete RT-12M2 hat eine maximale Reichweite von bis zu 11 000 Kilometern und trägt eine Gefechtsladung von 550 Kilotonnen. Sollte es notwendig sein, kann die Topol-M-Rakete mit drei bis vier Zielsuchgefechtsköpfen, jeder einzelne mit einer Gefechtskapazität von 150 bis 200 Kilotonnen, versehen werden. Die Rakete kann auch mit einem Manövrierkopfteil ausgerüstet werden. Im Vergleich zu Raketen der vorangegangenen Generationen hat die Topol-M eine höhere Treffsicherheit und eine viel geringere Anflugzeit mit Hilfe einer hohen Beschleunigungsgeschwindigkeit, was den Flug in einem Raketenabwehrsystem erleichtert.
Die Startvorrichtung der mobilen Raketen befindet sich auf dem Trägerfahrzeug MSKT-79221 des Minsker Werkes für Radzugmittel. Die Masse des Trägerfahrzeuges samt der Rakete beträgt mehr als 90 Tonnen. Das Fahrzeug hat acht Antriebsachsen und ist mit dem 800 PS starken Motor "JaMS-847" ausgestattet. Die maximale Geschwindigkeit des Fahrzeuges: 45 km/h; der Fahrtbereich: 500 km.
Die Topol-M-Rakete besitzt dank ihrer schnellen Beschleunigung, dem Manövrierkopfteil und der Fähigkeit, ein Abwehrsystem zu durchbrechen, ein hohes Gefechtspotential in einem gestaffelten System der Raketenabwehr des Gegners.
Die neue Rakete behält ihr Potential sogar beim Erstschlag des Gegners. Ihre elektronische Ausrüstung reagiert nicht auf den elektromagnetischen Impuls einer Kerndetonation.
Im Dezember 2005 standen 42 silogestützte Topol-M-Raketen im diensthabenden System.
Letztes Update: 02-07-2007 21:38
Geschrieben von Jan Koennig, am 06-11-2006 22:22
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In den ersten drei Tagen der Ausstellung besuchten wichtige Delegationen mit dem chinesischen Verteidigungsminister Cao Gangchuan an der Spitze den russischen Pavillon, teilte Rosoboronexport, staatliches Waffenexportunternehmen, RIA Novosti mit, das als Organisator des russischen Stands in Zhuhai auftritt.
Die chinesische Seite richtete auf dem Stand des Konzerns, der taktische Waffen herstellt, besondere Aufmerksamkeit.
Chinesische Militärs wurden auch auf das verkleinerte Modell der neuen Kampfjets Su-35 aufmerksam, den die Suchoi-Flugzeugbauholding zum ersten Mal in Asien zeigt.
Der Leiter der Abteilung für Internationale Zusammenarbeit in der Hauptverwaltung für Militärtechnik der Volksbefreiungsarmee Chinas, Lu Jiangou, verbrachte in der Kabine der Su-35 mehr als 15 Minuten, "stieg" selbständig "in die Luft" und "landete".
Sein Amt ist für die Ausarbeitung einer Strategie zum Kauf von Militärtechnik für die Belange der chinesischen Armee zuständig.
Wie Alexander Denissow, Leiter der russischen Delegation auf der Airshow China-2006 und stellvertretender Vorsitzender des Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit, sagte, ist Russland bereit, beliebige Bewaffnung und Technik an China zu liefern, die russische Werke entwickeln können.
Er bestätigte auch, dass die chinesische Seite Interesse für den Kauf des bordgestützten Jägers Su-33 zeigte. Aber Verhandlungen zu dieser Frage befinden sich im Zwischenstadium. Denissow garantierte der chinesischen Seite die vertraglich fixierte Lieferung der Flugzeuge Il-76 und Il-78.
Sergej Moschenow, Marketingdirektor des Klimow-Unternehmens, Produzent von Flugtriebwerken und Gasturbinen, sagte, dass das Unternehmen plane, die Präsenz auf dem chinesischen Markt zu erhöhen. Unter anderem liefert das Unternehmen Triebwerke für den neuen chinesischen Kampfjet FC-1.
Die Luft- und Raumfahrtausstellung Airshow China wird alle zwei Jahre veranstaltet. (Quelle: RIA)