Geschrieben von Jan Koennig, am 28-08-2006 21:51
Views : 483
Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Kamow
Die Produktion des Kamow Ka-50 wurde vor fünf Jahren wegen mangelnder Finanzierung eingestellt. Jetzt erlebt der spektakuläre Kampfhubschrauber seine Wiedergeburt.
Progress will in diesem Jahr noch zwei Maschinen dieser Art montieren. Beim Ka-50 handelt es sich um den ersten Kampf-Einsitzer in der Welt. Die Maschine ging im selben Progress-Betrieb im Jahr 1991 in Serie. Aber vor etwa fünf Jahren musste die Produktion dieser Hubschrauber angesichts fehlender Rüstungsaufträge vorübergehend eingestellt werden.
1990 fasste die damalige sowjetische Regierung den Beschluss, die erste Partie von W-80-Hubschraubern in Arsenjew zu bauen, die bald darauf auf Ka-50 umgetauft wurden. Der Jungfernflug des "Schwarzen Hais" fand am 22. Mai 1991 statt.
International wurde die neuartige Maschine kurz nach dem Zerfall der Sowjetunion bekannt. Im März 1992 referierte Chefkonstrukteur Sergej Michejew zum neuen Hubschrauber bei einem internationalen Symposium in Großbritannien. Im August 1992 wurde das Versuchsmodell Nr. 3 öffentlich bei einer Luftfahrtschau in Schukowski bei Moskau gezeigt. Im September debütierte eine bereits serienmäßig gebaute Maschine auf der internationalen Luftfahrtmesse im britischen Farnborough. Der Hubschrauber war mit der Abbildung eines Wolfes und der Aufschrift "Werewolf" geschmückt. Das schwarz gestrichene fünfte Exemplar der Maschine wurde bereits für den Streifen "Schwarzer Hai" gefilmt. Seitdem hat die Ka-50 ihren zweiten Namen: "Schwarzer Hai". Später wurde noch ein Hubschrauber auf ähnliche Weise neu gestrichen sowie mit der Abbildung eines Hais und der Aufschrift "Blackshark" versehen.
Am 28. August 1995 wurde die Ka-50 per Präsidentenerlass in den Waffenbestand der russischen Armee aufgenommen. Aber die neuen Maschinen konnten die bewährten Mi-24 nicht ersetzen. Eine bedeutende Kürzung der Rüstungsaufgaben führte dazu, dass der Auftraggeber von den im Jahr 2000 geplanten einigen hundert Maschinen bislang nur neun serienmäßig gebaute Ka-50 erhalten hat. Dabei wurden fünf davon der Firma Kamow zu weiteren Erprobungen und zur Entwicklung neuer Modifikationen zurückgegeben.
Insgesamt wurden bislang 14 flugtaugliche Ka-50 gebaut, die beiden Hubschrauber für statische Erprobungen gehören nicht dazu. In Übereinstimmung mit dem 1996 an Progress erteilten Staatsauftrag wurde im Betrieb mit dem Bau von etwa einem Dutzend Maschinen begonnen. Sie sind jetzt in verschiedenen Baustadien konserviert.
Zum ersten Kampfeinsatz kam es bei der Anti-Terror-Operation der russischen Armee in Tschetschenien. Im Dezember 2000 wurde eine Kampfgruppe in das Krisengebiet entsandt, zu der zwei Ka-50 sowie ein Aufklärungs- und Zielortungshubschrauber vom Typ Ka-29 gehörten. Am 6. Januar 2001 setzte der "Schwarze Hai" zum ersten Mal Waffen gegen den Gegner ein. Daraufhin wurden die Vorteile des neuen Hubschraubers bei der Erfüllung komplizierter Kampfaufgaben im Gebirge unter Beweis gestellt.
Ein weiteres Mal wurden die Vorteile der neuartigen Maschine beim Militärmanöver "Rubesch-2004" im August 2004 vor Augen geführt. Bei der Übung der Schnellen Eingreiftruppe der Mitgliedsländer des Sicherheitsbündnisses der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in Kirgisien war ein "Schwarzer Hai" im Einsatz. Die Maschine deckte die Landung einer Einheit und vernichtete dann erfolgreich alle Ziele unter Einsatz von Raketen und Kanonen.
Letztes Update: 02-07-2007 21:39
Geschrieben von René Kurzenberg, am 28-08-2006 17:19
Views : 331
Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa
Die erste A380 mit Triebwerken von Engine Alliance hat am Freitag, den 25. August 2006 erfolgreich ihren Jungfernflug absolviert. Das Airbus-Flugzeug landete um 14:10 Uhr Ortszeit (12:10 GMT) nach 4 Stunden und 10 Minuten Flugzeit wieder auf dem Flughafen Toulouse-Blagnac, von wo aus es um 10:00 Uhr Ortszeit (08:00 GMT) gestartet war. Die A380 mit der Seriennummer MSN9 trägt das Kennzeichen F-WWEA und wird von vier GP7200-Triebwerken des Herstellerkonsortiums Engine Alliance angetrieben, die jeweils bis zu 81 500 lbs Schub liefern. Mit umfangreichen Flugversuchsinstrumenten und Ballast beladen erreichte das Flugzeug ein Startgewicht von 430 Tonnen. Kapitän des Erstflugs war Experimental Test Pilot Guy Magrin, der mit Experimental Test Pilot Franck Chapman auf dem Platz des Copiloten flog. Die übrigen Besatzungsmitglieder waren Testflugingenieur Bruno Bigand und die Flugversuchsingenieure Patrick du Ché und Jean-Philippe Cottet. Claude Lelaie, Senior Vice President und Leiter der Airbus Flight Division (Flugbetriebsbereich von Airbus), bestätigte bei einem Medien-Briefing nach dem Flug, dass das Flugverhalten des neuen Flugzeugs ganz den Erwartungen entsprochen hat: „Das Flugzeug hat sich auch in diesem Fall genauso verhalten, wie wir es vorausberechnet hatten, und die GP7200-Triebwerke haben hervorragend gearbeitet. Auch wenn noch viele weitere Tests und Optimierungsschritte vor uns liegen, gehe ich vom Erfolg der Engine Alliance-Triebwerke aus." Während des Flugs über dem Südwesten Frankreichs wurden der Flugbereich, die Reisefluggeschwindigkeit und die Flugeigenschaften der A380 geprüft. MSN9 wird nunmehr als das fünfte und letzte Entwicklungsflugzeug in die Flotte der A380-Versuchsflugzeuge eingegliedert. Die übrigen vier Testflugzeuge, die ausnahmslos mit Trent 900-Triebwerken von Rolls Royce fliegen, haben bisher auf mehr als 575 Flügen über 1 800 Flugstunden verbucht. Sechs A380-Kunden haben das Engine Alliance-Triebwerk GP7200 für insgesamt 82 fest bestellte Flugzeuge ausgewählt: Dies sind (in alphabetischer Reihenfolge): Air France, Emirates Airlines, FedEx, ILFC, Korean Air und UPS. Die A380 ist für den Einsatz auf allen Flughäfen konzipiert, die auch von den größten heutigen Flugzeugen angeflogen werden, benötigt im Vergleich zu diesen jedoch kürzere Strecken für Start und Landung und entwickelt nur halb so viel Fluglärm, so dass sie strengste Lärmschutzauflagen erfüllt (etwa QC1 für die Landung und QC2 für den Start in London-Heathrow). Die Engine Alliance-Triebwerke werden die wachsende Anerkennung der A380 als leisestes Großraumflugzeug der Welt dabei noch weiter verstärken. Die Flugzeugzelle und die Triebwerke der A380 sind die modernsten der Welt. Materialien und Systeme der jüngsten Generation sorgen für signifikante Gewichtseinsparungen und steigern gleichzeitig die Leistung und Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus zeichnet sich der Airbus-Megaliner durch das weltweit fortschrittlichste Cockpit mit entsprechend hoch entwickelter Avionik aus und bietet seinen Käufern die einzigartigen Vorteile des Airbus-Kommunalitätskonzepts mit weitreichenden betrieblichen Gemeinsamkeiten zwischen den Fly-by-Wire-Flugzeugen des Herstellers. Airbus hat für die A380 bisher 159 Festbestellungen von insgesamt 16 Kunden verbucht. Die erste A380 mit GP7200-Triebwerken der Engine Alliance markiert dabei einen weiteren Meilenstein für ein Verkehrsflugzeug, das prädestiniert dafür ist, zum Flaggschiff der Zivilluftfahrt des 21. Jahrhunderts zu werden.
Quelle: eads.net
Letztes Update: 02-07-2007 21:35
Geschrieben von René Kurzenberg, am 24-08-2006 14:38
Views : 310
Letztes Update: 02-07-2007 21:30
Geschrieben von René Kurzenberg, am 24-08-2006 14:35
Views : 361
Die sächsische Messestadt Leipzig wird als fünfte HLX-Destination ab Salzburg dreimal wöchentlich (Mittwoch, Freitag und Sonntag) mit Fokker 100 angeflogen werden.
Die Verbindung Salzburg-Leipzig ist bereits online buchbar !
Geschrieben von René Kurzenberg, am 24-08-2006 14:31
Views : 304
Die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) bietet dauair-Passagieren, deren Flüge abgesagt wurden, vergünstigte Tickets an. Auf den Strecken Dortmund - Berlin-Tempelhof sowie Dortmund - Stuttgart können Passagiere der dauair, unter Vorlage der dauair-Buchungsbestätigung, LGW-Tickets für 99.- Euro zzgl. Steuern und Gebühren erhalten. Diese Buchungen sind bei der LGW-Zentralreservierung unter 0231-21980 oder am LGW-Ticketschalter in der Abflughalle des Dortmund Airport erhältlich. Die Luftfahrtgesellschaft Walter bedient die Strecken von Dortmund nach Berlin-Tempelhof und nach Stuttgart montags bis freitags jeweils dreimal täglich, ein zusätzlicher Flug nach Berlin startet jeden Sonntag.
Quelle: flughafen-dortmund.de