Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 16-02-2007 01:00
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Europa
Am 16. Februar 1967 hob die BO105 in Ottobrunn bei München zu ihrem Erstflug ab. Im Cockpit: Wilfried von Engelhardt, Testpilot bei Eurocopters deutschem Gründungsunternehmen Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB). Die BO105 war der erste leichte zweimotorige Helikopter und der Welt besaß als weltweit erster Drehflügler Rotorblätter aus Faserverbundwerkstoff sowie einen Hauptrotorkopf aus Titan, der ohne Schlagund Schwenkgelenke auskam. Das unter dem Namen „Bölkow-Rotor“ bekannte innovative Vierblatt-Rotorsystem sorgte für die einzigartige Manövrierfähigkeit der BO105, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für eine neue deutsche Hubschrauberindustrie legte und zur Luftfahrtlegende wurde.
Über die Jahre wurden für die BO105-Versionen CB und CBS Lizenzvereinbarungen mit den Philippinen, Indonesien und Spanien und für die BO105 LS ein Kooperationsabkommen mit Kanada geschlossen. Als die Produktion der BO105 im Jahr 2001 wegen ihrer Ablösung durch das Eurocopter-Nachfolgemodell EC135 auslief, waren insgesamt 1.406 BO105 an 55 Kundennationen ausgeliefert worden – ein bemerkenswerter Verkaufserfolg, wenn man bedenkt, dass leichte Hubschrauber mit zwei Triebwerken damals eine absolute Neuheit waren und die Herstellung von Rotorblättern und Strukturteilen aus Faserverbundmaterialien eine Pionierleistung darstellte. Die Produktionsvorbereitungen für die BO105 begannen 1969. Am 13. Oktober 1970 erteilte das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) dem mit zwei Turbinentriebwerken vom Typ Allison 250-C18 ausgestatteten Modell BO105 A die Musterzulassung, womit die Auslieferungen des ersten deutschen Serienhubschraubers an die Erstkunden ADAC Luftrettung und Bayerische Polizei beginnen konnten. Die Produktion bei MBB lief schon bald auf immer höheren Touren. Nach Zulassung der AVersion durch die FAA im April 1972 wurden erste Maschinen in die USA exportiert. Dieser Version folgte später die BO105 C mit zwei Allison 250-C20-Triebwerken und 2.100 kg Startmasse. Diese wurde 1972 auf 2.300 kg erhöht und die Zulassung des LBA, der FAA und der britischen CAA eingeholt. 1977 wählte das bundesdeutsche Verteidigungsministerium die BO105 als leichten Verbindungs- und Beobachtungshubschrauber (VBH) aus und beschaffte 100 Maschinen. Als erster Panzerabwehrhubschrauber der deutschen Heeresflieger, dem mit sechs HOT-Raketen bestückten PAH-1, wurden insgesamt 212 BO105 beschafft. 1976 erhielt die BO105 erneut stärkere Triebwerke. Die mit Turbinen vom Typ 250-C20B ausgestattete BO105 CB etablierte sich als „Standardversion“. Vor allem um den Anforderungen des US-Markts zu genügen, wurde der Rumpf für die CBS-Version um 25 Zentimeter verlängert. Diese in den USA als „BO105 Twin Jet“ vertriebene Maschine wurde zum Verkaufsschlager im Luftrettungsmarkt. Das maximale Abfluggewicht der Versionen CB und CBS wurde 1980 auf 2.400 kg erhöht und das Einsatzspektrum der Maschine somit nochmals deutlich vergrößert. Eine weitere Erhöhung des Abfluggewichts auf 2.500 kg fand 1984 statt. 1993 kam dann eine letzte, abermals modernisierte CB/CBS-5-Version mit neu profilierten Hauptrotorblättern auf den Markt, die BO105 „Super Five“. 1984 wurde außerdem die BO105 LS zugelassen, eine Version mit verbesserter Leistung in großen Höhen und bei heißen Temperaturen, die über den gestreckten Rumpf der CBSVersion und zwei leistungsstarke 250-C28C Triebwerke verfügte. Auf die LS-Version A1 folgte 1986 die A3 mit einem Abfluggewicht von 2.600 kg, 1995 dann die letzte Version BO105 LS A3 „Superlifter”, die für ein maximales Einsatzgewicht mit Außenlast von 2.850 kg bei Außenlasten von maximal 1.350 kg zugelassen wurde. Die BO105 war von Anfang an als Mehrzweck-Hubschrauber konzipiert, der Flugsicherheit, Zuverlässigkeit und Wendigkeit mit einem vielseitigen Konzept verband und für den rund 50 zugelassene Sonderausrüstungen erhältlich waren. Die breiten Hecktüren und der hoch liegende Haupt- und Heckrotor sorgten für einfachen Zugang und Beladbarkeit sowie erhöhte Sicherheit am Boden. Viele Eigenschaften und Konzepte der BO105 finden sich in Eurocopters jüngster Generation leichter zweimotoriger Hubschrauber wieder – insbesondere bei der EC135 und der EC145. Mehr noch: Die BO105 ist ein frühes Beispiel deutsch-französischer Kooperation. Die MBBIngenieure experimentierten mit Faserverbundstoff-Rotorblättern und hatten ihren ersten gelenklosen Rotor – eine Dreiblatt-Version – bereits konstruiert, verfügten jedoch über keinen passenden eigenen Helikopter. Deshalb liefen die ersten Flugversuche des Rotorsystems 1966 auf einer Alouette 2 bei Sud-Aviation im französischen Marignane – der späteren Helikopter- Division von Aerospatiale, die 1992 wiederum mit der Hubschrauber-Sparte von MBB zu Eurocopter fusionierte.
Quelle: eads.net
Letztes Update: 11-07-2007 15:39
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Veröffentlicht in : Kurznachrichten (News), Restliche Welt
Am 16. Februar wurde von der Aerodata AG das letzte einer Serie von fünf Seenotrettungsflugzeugen vom Typ Dornier DO328-100 im Rahmen einer feierlichen Übergabe an den australischen Kunden AeroRescue PTY Ltd. übergeben. Während der Roll Out Zeremonie hob der Vertreter von AeroRescue besonders die Zuverlässigkeit und Termintreue hervor, mit der die Aerodata dieses umfangreiche Projekt realisiert hat. Nach Auslieferung des ersten Flugzeugs im September 2005 wurden in nur vierzehn Monaten vier weitere Flugzeuge modifiziert und in Dienst gestellt. Die modifizierten DO328 Flugzeuge werden von AeroRescue im Auftrag der australischen Regierung speziell für die Suche und Rettung von Personen vor der australischen Küste eingesetzt und haben sich bereits in dieser Rolle bewährt. Außerdem werden diese Flugzeuge zur Umweltüberwachung genutzt. Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind die DO328 Maschinen mit einem Missionssystem ausgerüstet worden, das eine breite Palette von Sensoren (Suchradar, FLIR, IR/UV-Scannr, Peiler) und Kommunikationsequipment umfasst.
Quelle: aerodata.de
Letztes Update: 16-03-2008 21:05
Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 14-02-2007 01:00
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Die EADS hat ihren 2,12-Prozent-Anteil am brasilianischen Regionalflugzeughersteller Embraer veräußert. Vor Steuern und Bankgebühren erzielte die EADS einen Gesamterlös von € 124 Mio. Infolge von Veränderungen in der Eigentümerstruktur von Embraer war die Beteiligung der EADS ein reines Finanzinvestment. Sie wurde nun veräußert, da sich die EADS auf Kernaufgaben und Projekte mit Wachstumschancen konzentriert. „Unsere Partnerschaft mit Embraer hat sich über viele Jahre positiv entwickelt und wird fortgeführt“, sagten die CEOs der EADS Tom Enders und Louis Gallois. „Brasilien und Lateinamerika sind wichtige Märkte, und wir werden unsere industrielle Präsenz in der Region weiter ausbauen.“ Während die EADS im vergangenen Jahr in das brasilianische Raumfahrtunternehmen Equatorial investierte, hat Eurocopter bei der örtlichen Tochter Helibras neue Produktions- und Wartungskapazitäten geschaffen. Zudem nahm das neu gegründete Unternehmen Secure Network Brazil im Jahr 2006 seine Tätigkeit im Digitalfunkgeschäft auf. Trotz der Veräußerung ihres Anteils an Embraer wird die EADS die industriellen Kooperationen mit Embraer weiter vorantreiben.
Letztes Update: 16-03-2008 21:04
Geschrieben von JetJournal Redaktion, am 13-02-2007 01:00
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Den Zwischenstopp in München wird die A380 zum Abschluss der Praxisflüge einlegen. Einzelheiten zum Gastspiel des neuen Flugzeuges in München stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, werden aber zeitnah kommuniziert.
An Bord der Airbus A380 Route Proving Flüge werden hauptsächlich Lufthanseaten und Airbusmitarbeiter sein, die während des Fluges Bordsysteme und -einrichtungen prüfen – von der Klimaanlage über die Beleuchtung und die Akustik bis hin zu den Bordküchen und dem Bordunterhaltungssystem der neuesten Generation. Im Cockpit werden sich sowohl Airbus-Testpiloten als auch erfahrene Lufthansa-Piloten befinden, während Lufthansa-Flugbegleiter den Service in der Kabine übernehmen.
Schon bei vorhergehenden Test- und Entwicklungsschritten des Airbus A380 war Lufthansa exklusiv Partner des Herstellers Airbus: So bei dem wichtigen Evakuierungstest Ende März vergangenen Jahres sowie bei den ersten Airbus internen Early Long Flights (ELF) im September 2006. Auch beim Langstrecken-Flugprogramm zur Zulassung durch die Europäische Flugsicherungsbehörde EASA im Dezember war Lufthansa beteiligt.
Insgesamt hat Lufthansa 15 dieser modernen Großraumflugzeuge geordert und ist damit unter den europäischen Fluggesellschaften der größte Besteller. Lufthansa erwartet die Auslieferung ihres ersten Airbus A380 für Sommer 2009.
Quelle: Deutsche Lufthansa AG Konzernkommunikation Süddeutschland
Letztes Update: 11-07-2007 15:38
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Im Laufe des Samstags, 17. März, soll das Flugzeug mit der Seriennummer 007 aus Toulouse kommend in Frankfurt eintreffen und am darauf folgenden Montag erstmals mit rund 500 Fluggästen an Bord nach New York abheben. Bis zum Mittwoch, 28. März, stehen als weitere Zielorte Hongkong und Washington auf dem Flugplan. Zum Abschluss der Praxisflüge wird die A380 noch einen Zwischenstopp in München einlegen.
Lufthansa ist mit diesem Programm erster und exklusiver Route-Proving-Partner von Airbus. „Wir freuen uns, dass wir sowohl die Entwicklung als auch die Praxiserprobung dieses neuen Flugzeugtyps mit unserem Know-how und unseren Erfahrungen als Innovationspartner wie schon bei früheren Modellen tatkräftig begleiten und unterstützen können. Der Airbus A380 wird als neues Flaggschiff unserer Flotte neue Maßstäbe bei Wirtschaftlichkeit und ökologischer Effizienz setzen“, sagte Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG.
An Bord des Airbus A380 werden hauptsächlich Lufthanseaten und Airbusmitarbeiter sein, die während des Fluges Bordsysteme und -einrichtungen prüfen – von der Klimaanlage über die Beleuchtung und die Akustik bis hin zu den Bordküchen und dem Bordunterhaltungssystem der neuesten Generation. Im Cockpit werden sich sowohl Airbus-Testpiloten, als auch erfahrene Lufthansa-Piloten befinden, während Lufthansa-Flugbegleiter den Service in der Kabine übernehmen.
An ihrer zentralen Verkehrsdrehscheibe in Frankfurt will Lufthansa die Gelegenheit nutzen, die gesamte Boden-Infrastruktur für die A380 gründlich zu testen. Die Fluggesellschaft plant beispielsweise die gleiche Bodenzeit bis zum Wiederabflug zu erreichen wie bei deutlich kleineren Langstreckenflugzeugen.
Schon bei vorhergehenden Test- und Entwicklungsschritten des Airbus A380 war Lufthansa exklusiv Partner des Herstellers Airbus: So bei dem wichtigen Evakuierungstest Ende März vergangenen Jahres sowie bei den ersten Airbus internen Early Long Flights (ELF) im September 2006. Auch beim Langstrecken-Flugprogramm zur Zulassung durch die Europäische Flugsicherungsbehörde EASA und der amerikanischen FAA im Dezember war Lufthansa beteiligt.
Quelle: Deutsche Lufthansa AG Konzernkommunikation