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Flughafen Zürich: Winterflugplan 2006/2007 Print E-mail
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By JetJournal Redaktion, on 31-10-2006 19:47

Views : 421    

Published in : Kurznachrichten (News), Europe

Der neue Flugplan zeichnet sich hauptsächlich durch Frequenzsteigerungen verschiedener Fluggesellschaften aus. Ab dem Flughafen Zürich können im Winterflugplan insgesamt 118 Destinationen direkt angeflogen werden.

Adria Airways (JP)
Erhöhung der Verbindungen nach Ljublijana von elfmal auf vierzehnmal pro Woche

Aer Lingus (EI)
Dublin wird neu fünfmal anstatt dreimal pro Woche bedient.

Air Berlin (AB)
Air Berlin bedient die kanarischen Inseln Lanzarote, Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura sowie die portugiesische Insel Madeira jeweils am Samstag mit Anschlussflügen aus vier deutschen Städten sowie Wien.

Air Baltic (BT)
Einführung von drei wöchentlichen Flügen nach Riga.

Clickair (XG)
Einführung eines täglichen Fluges nach Barcelona.

Emirates (EK)
Einführung eines zweiten täglichen Fluges nach Dubai.

Fly Niki (HG)
Aufnahme von zwei zusätzlichen Verbindungen pro Woche nach Wien.

Helvetic Airways (2L)
Einführung der neuen Badedestinationen Bari und Reggio Calabria in Italien sowie Marrakesch und Agadir in Marokko.

MAT Macedonian Airlines (IN)
Erhöhung um vier zusätzliche Frequenzen nach Skopje (in Kooperation mit Swiss International Air Lines)

Qatar Airways (QR)
Die viermal wöchentliche Verbindung nach Doha wird neu mit einem Airbus A330 anstelle des Airbus A300 geflogen.

Swiss International Air Lines (LX)
Einführung von zusätzlichen Frequenzen nach Istanbul auf neu zehn wöchentliche Flüge.

Inverkehrssetzung von zwei zusätzlichen A330 Maschinen, um die Frequenzen auf den Langstrecken zu erhöhen (inklusive Ablösung der geleasten A300 von Hapag Lloyd):

Aufnahme von zwei zusätzlichen Frequenzen nach Nairobi und Dar Es Salaam auf fünf wöchentliche Verbindungen.

Einführung einer zusätzlichen Frequenz nach Sao Paolo und Santiago de Chile auf neu sechs wöchentliche Flüge.

Einführung eines weiteren Service nach Riyadh und Jeddah auf vier wöchentliche Flüge.

Zwei zusätzliche Verbindungen nach Miami auf eine tägliche Verbindung.

Der Winterflugplan gilt bis am 24. März 2007.


Check-in-Bereiche nach Allianzen zugeteilt

Auf den Winterflugplan werden die Check-in-Bereiche am Flughafen Zürich neu organisiert. Ab 29. Oktober 2006 werden die Passagiere aller europäischen Star Allianz-Fluggesellschaften im Check-in 1 und 3, diejenigen der amerikanischen United Airlines im Check-in 1 bedient. Die Passagiere aller Oneworld- und Skyteam-Gesellschaften müssen neu im Check-in 2 einchecken.

Das Ziel des neuen Benutzerkonzeptes ist eine klare Aufteilung der landseitigen Infrastruktur nach Allianzgruppen. Um die erwähnte Aufteilung der Allianzen auf die drei Check-in-Bereiche zu erreichen, werden die beiden Oneworld-Fluggesellschaften British Airways (BA) und American Airlines (AA) das Check-in 1 verlassen. Die frei werdende Kapazität wird neu durch United Airlines (UA), TAP Portugal (TP), SAS Scandinavian Airlines (SK), LOT Polskie Linie Lotnicze (LO), Adria Airways (JP), Croatia Airlines (OU) und Blue1 (KF) zusammen mit den bereits im Check-in 1 befindlichen Star Allianz-Partnern Austrian Airlines (OS), Lufthansa (LH), Spanair (JK) und Swiss (LX) genutzt.

Quelle: flughafen-zuerich.ch

Last update: 02-07-2007 21:31

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Hamburg Airport: Winterflugplan mit acht neuen Strecken/Emirates nonstop nach N.Y. Print E-mail
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By JetJournal Redaktion, on 31-10-2006 19:36

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Published in : Kurznachrichten (News), Europe


Belgrad, Genf, Innsbruck, London City, Moskau, New York, Palma de Mallorca und Pristina - das sind die acht neuen bzw. zusätzlichen Strecken im Winterflugplan von Hamburg Airport. Er ist ab dem 29. Oktober 2006 gültig. Vor allem im Segment des preiswerten Fliegens finden Passagiere ein noch umfangreicheres Angebot, was das Reisen mit dem Flugzeug so attraktiv wie nie zuvor macht. Insgesamt verbinden 70 Fluggesellschaften Hamburg mit rund 120 Destinationen.

Flüge in alle Himmelsrichtungen ab Hamburg Airport
Für Passagiere, die dem Winter in Norddeutschland entfliehen möchten, bieten sich die neuen Strecken nach Palma de Mallorca mit Lufthansa und Pristina mit Germanwings an. Beide Verbindungen sind zum Schnäppchenpreis von unter 100 Euro für den Hin- und Rückflug zu bekommen. Wer lieber in die Ferne schweift, kann in Richtung Westen noch häufiger nach New York fliegen und in Richtung Osten nach Moskau. In Amerikas heimliche Hauptstadt hebt Emirates ab dem 29. Oktober 2006 täglich ab, und zwar zusätzlich zur bereits bestehenden Nonstop-Verbindung von Continental Airlines. Nach Moskau starten gleich zwei Airlines neu zum Winterflugplan: Lufthansa hebt viermal pro Woche zum Flughafen Sheremetyevo ab, Germanwings dreimal wöchentlich zum Airport Vnukovo. Für Städte-Liebhaber geht es mit Jat Airways neu nach Belgrad, Lufthansa hat jetzt auch London City und Innsbruck sowie das schweizerische Genf im An-gebot, das auch bei easyJet neu im Programm ist. Nach Belgrad geht es immer dienstags, donnerstags und samstags, während Lufthansa den City-Airport in London zwei-mal werktäglich anfliegt und zusätzlich einmal am Sonntag. Die Kranich-Airline startet zudem zweimal pro Woche nach Innsbruck und täglich nach Genf. In die schweizerische Metropole hebt auch easyJet zum Winterflugplan ab, und zwar ebenfalls täglich.

Emirates nimmt tägliche Nonstop-Verbindung nach New York auf

Emirates expandiert am Hamburg Airport: Seit dem 29. Oktober 2006 fliegt die mehrfach ausgezeichnete Fluggesellschaft täglich von Hamburg nach New York. Der neue Nonstop-Flug ergänzt die beliebte Nonstop-Verbindung von Emirates zwischen Hamburg und Dubai und macht somit eine ideale Ost-West-Verbindung Dubai-Hamburg-New York möglich. Auf den beiden Strecken von Hamburg nach New York und Dubai setzt Emirates Flugzeuge der Boeing 777-Serie ein.

Hamburg Airport und Emirates feierten den ersten Emirates-Jet nach New York mit einer großen Glückwunsch-Torte. Die Maschine mit Ausgangspunkt Dubai landete um 12.55 Uhr in der Hansestadt und setzte ihre Reise um 14.40 Uhr erstmals von Hamburg in Richtung New York fort. Zum Abflug gab es eine gewaltige Wasser-Fontäne der Flughafen-Feuerwehr. Zu den Feierlichkeiten kamen Gunther Bonz, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg, Keith Longstaff, Senior Vice President Commercial Operations Europe, Emirates, Henry Hasselbarth, Vice President North and Central Europe, Emirates, und Michael Eggenschwiler, Sprecher der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

„Die neue Verbindung von Emirates zwischen Hamburg und New York ist eine ganz hervorragende Ergänzung unseres Streckennetzes. Sie ist zudem eine große Chance für die Hansestadt Hamburg", sagt Michael Eggenschwiler. „Unsere Fluggäste profitieren zum einen von den beiden Direkt-Verbindungen nach New York und Dubai. Zum anderen gibt es nun die attraktive Möglichkeit für Passagiere aus New York oder aus Dubai, Hamburg als Stopover-Ziel zu besichtigen. Das gibt neue Impulse für den Tourismus in unserer wunderschönen Stadt."

Quelle: airport.de


Last update: 02-07-2007 21:31

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Airbus-Neukunde Shanghai Airlines bestellt fünf A321 Print E-mail
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By JetJournal Redaktion, on 31-10-2006 19:27

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Published in : Kurznachrichten (News), Africa/Middle East

Shanghai Airlines hat auf der Zhuhai Airshow mit Airbus den Kauf von fünf Flugzeugen der A320-Familie vertraglich vereinbart und ist damit zu einem neuen Airbus-Kunden und gleichzeitig zum 11. Käufer von Flugzeugen der A320-Familie auf dem chinesischen Festland geworden.

Die fünf A321 für Shanghai Airlines fallen unter den Rahmenvertrag über die Festbestellung von 150 Flugzeugen der Airbus A320-Familie, der im Dezember 2005 während des Frankreich-Besuchs des chinesischen Premiers Wen Jiabao zwischen der China Aviation Supplies Import and Export Group Corporation (CASGC) und Airbus geschlossen worden war.

„Die Einführung von Flugzeugen der Airbus A320-Familie dient der Erfüllung unseres strategischen Entwicklungsplans," sagte Zhou Chi, President von Shanghai Airlines. „Nach zwanzig Jahren der schnellen und stetigen Entwicklung tritt Shanghai Airlines gegenwärtig in eine neue Phase der umfassenden internationalen Expansion ein. Die Auswahl der weltweit führenden Flugzeuge der Airbus A320-Familie ermöglicht uns die Steigerung unserer betrieblichen Flexibilität mit einer erweiterten und diversifizierten Flotte, die es uns erlaubt, unterschiedliche Marktanforderungen zu erfüllen."

Shanghai Airlines wurde 1985 gegründet und betreibt derzeit eine Flotte von 48 Flugzeugen, mit denen ein Streckennetz bedient wird, das mehr als 60 wichtige Städte in China und im Ausland miteinander verbindet.

„Ich freue mich sehr darüber, Shanghai Airlines als neuen Airbus-Kunden begrüßen zu können. Diese Entscheidung zeigt erneut den hohen Stellenwert auf dem Markt, den die führende Airbusfamilie von Standardrumpfflugzeugen, in China wie auch im Rest der Welt genießt. Die hohe Zahl der Kaufverpflichtungen bedeutet für uns zudem Arbeit über viele Jahre hinweg bei hohen Fertigungskadenzen," sagte Louis Gallois, President und Chief Executive Officer von Airbus und co-CEO von EADS.

Mit bisher fast 50 Millionen Flugstunden, mehr als 4 400 bestellten und 2 800 an rund 180 Betreiber ausgelieferten Flugzeugen bilden die Modelle A318, A319, A320 und A321 die weltweit erfolgreichste Familie von Flugzeugen mit Standardrumpf. Airbus hat diese Flugzeugfamilie mit dem Ziel der Ertragsoptimierung durch eine überaus anpassungsfähige Kabine und höchsten Passagierkomfort entwickelt. Sie bietet Betreibern die modernste und umfassendste Fly-by-Wire-Technologie unter allen Single-Aisle-Flugzeugen, wodurch Einsparungen in allen Bereichen der direkten Betriebskosten sowie das höchste Maß an Kommunalität und Wirtschaftlichkeit unter allen Flugzeugen in der Kategorie mit 100 bis 220 Sitzen ermöglicht werden. Die Fertigungsrate wird derzeit hochgefahren, so dass 2007 jeden Monat 34 dieser Flugzeuge die Endmontagelinien verlassen werden, und aufgrund des hohen Auftragsbestands von rund 1 600 Flugzeugen werden die Fertigungskadenzen mindestens über die kommenden vier Jahre auf hohem Niveau gehalten. Die Flugzeuge, die in China gebaut werden sollen, sind hier nicht mit eingerechnet.

Ende Oktober 2006 hatten zehn Betreiber auf dem chinesischen Festland 249 Flugzeuge der A320-Familie in Betrieb, was einem Anteil von mehr als 80 Prozent an der gesamten dort aktiven Airbus-Flotte entspricht.

Quelle: eads.net

Last update: 16-03-2008 21:04

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Ryanair lässt grüssen - Expansion in Hahn Print E-mail
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By Patrick Ruland, on 31-10-2006 16:55

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Published in : Kurznachrichten (News), Europe

Zwei neue Boeing 737-800 „auf dem Hahn“ gelandet – Neue Crews im Hunsrück wurden begrüßt – Weitere neue Strecken starten – Aktuelle Preisaktion lockt mit Rabatten à zehn Euro auf den Hin- und Rückflug
London-Stansted / Frankfurt-Hahn, 31. Oktober 2006: Erst Anfang des Monats hatte Ryanair, Europas Branchenpionier in Sachen preiswerte Flugreisen, Grund zum Feiern: Am Flughafen Frankfurt-Hahn war die magische Zahl von 12 Millionen abgefertigten Passagieren überschritten worden, seitdem im Frühjahr 1999 der Flugbetrieb im Hunsrück aufgenommen und der Airport 2002 zum Hub ausgebaut wurde.
Nun folgt pünktlich zum Monatsende das nächste Highlight: Im Rahmen der vor gut einem Jahr angekündigten Großexpansion mit einem Investitionsvolumen von einer Milliarde US-Dollar bis 2012 landete heute die nächste fabrikneue Boing 737-800 „auf dem Hahn“. Bereits letzte Woche war ein neuer Flieger in die dort stationierte Ryanair-Flotte von bislang sieben Maschinen integriert worden. Die heutige grüßt die Konkurrenz mit einem flotten Spruch: In großen Lettern heißt es da „Bye bye Latehansa“ in Anspielung auf die (Un-)Pünktlichkeitsquote des Kranichs. Die Iren selbst sind stolz auf durchgehend gute Flugstatistiken, denn trotz heftiger Expansion und steigenden Passagierzahlen realisierte man beispielsweise in den Hochsaison-Monaten Juli und August 2006 europaweit mit 90 respektive 92 Prozent On-time-Flügen deutlich bessere Ergebnisse als die meisten der europäischen Mitbewerber, sei es Low Cost oder Traditional Carrier. Und der Flughafen Frankfurt-Hahn glänzt zudem als zweitpünktlichster Ryanair-Hub unter den aktuell 15 operierenden (Marseille, Madrid und Bremen noch unberücksichtigt): Im laufenden Jahr fertigten die Hunsrücker 89,5 Prozent aller 9.452 bis dato ankommenden Flüge pünktlich ab.
Ryanair wird bis 2012 insgesamt 18 Flugzeuge in Frankfurt-Hahn stationieren, die die aktuell angebotenen 43 Strecken dann verdoppeln und ein Passagieraufkommen von acht Millionen Fluggästen pro Jahr generieren sowie über 8.000 – direkte wie indirekte – neue Arbeitsplätze am Flughafen ermöglichen sollen. Die ersten davon wurden mit den beiden neuen Maschinen bereits realisiert. Und ein Teil von ihnen – nämlich Mitglieder der neuen Kabinen-Crews – wurden heute von Verbandsbürgermeister Carsten Koppke offiziell „als neue Hunsrücker“ begrüßt. Denn immerhin: Ein neues Flugzeug bedeutet Arbeitsplätze für mindestens fünf neue Crews, Cockpit und Kabine, à sechs Personen.

Dazu Katja Zarbock, zuständiger Sales & Marketing Manager bei Ryanair:
„Von unseren 16 neuen Routen haben wir in der Vorwoche bereits sieben erfolgreich auf den Weg gebracht. Heute starten nun auch die Erstflüge nach Biarritz, FlyBalaton, Nantes und ins sonnige Valencia. Nächste Woche folgen Billund und Marseille, Anfang Dezember dann die beiden Marokko-Ziele. Weiter geht’s dann am 1. Februar 2007 mit Genua.
Erstaunlich: Unsere osteuropäischen Destinationen Breslau und Krakau in Polen sowie Kaunas in Lettland und FlyBalaton in Ungarn generierten bis heute allein rund 25.000 Ticketkäufe. Da ist also durchaus Nachfrage da! Um so verwunderlicher aber, dass unsere ‚fliegenden Konkurrenten’ Easyjet und Germanwings beispielsweise ihre Polen-Verbindungen wieder eingestellt oder aber – wie im Fall von Centralwings – die Strecke Köln-Breslau noch vor dem Start gestoppt haben. Ich würde sagen, das lässt sich doch wohl als Beweis dafür auslegen, dass die Airline mit dem niedrigsten Preis eben ‚konkurrenzlos’ ist. Und die heißt: Ryanair!“
Und Stefano Wulf, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, ergänzt:
„Seit der Ankündigung der großen Expansion für den Hahn setzt unser Hauptkunde im Passagebereich, der rund 90 Prozent der Passagierlinienflüge durchführt, seine Pläne schneller um als erwartet. Mit der aktuellen Stationierung zwei weiterer Maschinen werden wir unsere Prognose von 3,5 Millionen Passagieren für dieses Jahr somit leicht übertreffen können“.

Text: Ryanair Pressemeldung
Foto: Thomas Frey

 

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Last update: 02-07-2007 21:31

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Erste Airbus A380-Flüge begeistern Passagiere und Lufthansa Crew Print E-mail
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By Patrick Ruland, on 30-10-2006 17:22

Views : 1466    

Published in : Kurznachrichten (News), Europe


„Man hat das Anlassen der Triebwerke kaum wahrgenommen. Das Rollen zum Start so unglaublich leise. Den gewaltigen Schub beim Abheben habe ich kaum gespürt.“ Francisco Barba-Diaz, Langstrecken erfahrener Purser bei Lufthansa, ist mehr als begeistert davon, wie lautlos und scheinbar schwerelos der neue Airbus A380 sich am Boden wie in der Luft bewegt.  Er ist einer jener 48 glücklichen Lufthanseaten, die Anfang September auf den ersten vier A380-Langstreckenflügen (Early Long Flights, ELF) – erstmals mit Passagieren an Bord – im Einsatz waren. Zuvor wurden die aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung  ausgewählten Flugbegleiter speziell von Airbus-Fachkräften im werkseigenen Trainings Center in Toulouse auf diese spannende Herausforderung vorbereitet, geschult und trainiert. Einige von ihnen hatten schon an dem erfolgreichen A380-Evakuierungstest oder auch dem virtuellen A380-Erstflug  teilgenommen. (Lufthansa newslink 34/2006 berichtete). Die nun stattgefundenen „Early Long Flights“ der A380 dienten dazu, den neuen Großraumjet unter realen Langstrecken-Bedingungen auf „Herz und Nieren“ zu testen - mit Passagieren und komplettem Bordservice. Auf dem Prüfstand standen dabei vor allen Dingen die Kabinensysteme, von der Klimaanlage über die Beleuchtung, die Akustik bis hin zu den Bordküchen und Toiletten. Kurzum: Das gesamte Ambiente an Bord wurde „unter die Lupe“ genommen.  Als Fluggäste standen ausgeloste Airbus-Mitarbeiter und Kabinenexperten bereit. Sie sollten mit ihrer Bewertung dazu beitragen, dass die Airlines ein nachhaltig erprobtes und vollständig ausgereiftes Flugzeug ausgeliefert bekommen. Der erste ELF-Flug mit insgesamt 474 Fluggästen und einer 23-köpfigen Kabinencrew von Lufthansa startete am 4. September 2006 vom internationalen Flughafen in Toulouse. Nach einer riesigen Schleife über Nordeuropa und im Süden über Nordafrika landete die Maschine schließlich wieder – sieben Stunden später – in Toulouse. Es folgten weitere Flüge am 5., 6. und 8. September – 10, 12 und 15 Stunden lang, darunter ein Nachtflug. Nicht nur Francisco Barba-Diaz – alle an Bord waren begeistert von den neuen Dimensionen, die der Airbus A380 in jeder Hinsicht bietet. Das Reisen wird leiser, komfortabler und vor allem: ausgesprochen angenehm.  Das zeigte sich schon beim Einsteigevorgang. Perfekt organisiert, nach Decks und Sitzreihen eingestiegen und dieses Mal noch ohne Handgepäck, brauchte es gerade einmal 20 Minuten, bis alle 474 Fluggäste ihren Platz an Bord gefunden hatten. „Ich musste zweimal auf die Uhr schauen, um zu glauben, wie umwerfend schnell alle Gäste an Bord waren“, staunte einer der Lufthansa Purser.  Die Großzügigkeit und die Weite der Kabine tragen zu einem ausgeprägten Wohlfühl-Faktor an Bord bei. Kabinenlayout und Bestuhlung sind so raffiniert gewählt, dass das doppelstöckige Flugzeug wie zwei unabhängige, vollständig voneinander getrennte Flugzeugdecks wahrgenommen wird. Außerdem ist jedes Deck noch einmal  in Abteile aufgeteilt. Diese bestehen aus fünf bis maximal zehn einsehbaren Sitzreihen. Die Fenster sind zudem weitaus größer als die herkömmlicher Flugzeuge. Sie verstärken den Eindruck von Licht und Weite. Dem Fluggast bietet sich ein faszinierender Panoramablick.  „Bei den großzügigen Platzverhältnissen von Gängen, Bordküchen sowie in den Türbereichen entsteht nie ein Gefühl von Enge, das gilt auch für die Economy Class. Man blendet es praktisch aus, dass man sich an Bord des größten Verkehrsflugzeuges der Welt befindet“, so Francisco Barba-Diaz begeistert.  Jeder der 474 Passagiere nutzte bei den ersten Langstreckenflügen unter Linienflugbedingungen die Gelegenheit, den neuen „Luxusliner der Lüfte“ von vorne bis hinten zu erkunden. Die geräumigen Gänge ermöglichen es den Passagieren dabei auch während des Fluges, ihren Platz jederzeit – selbst während des Services – zu verlassen und durch das Flugzeug zu flanieren. Und selbst diese permanente Bewegung war aufgrund der großzügigen Gestaltung der A380 problemlos möglich.  Helle, freundliche Farben verleihen der Kabine des Großraumflugzeuges die Atmosphäre einer Lounge oder eines exquisiten Restaurants, ein von Passagieren wie Crewmitgliedern als besonders angenehm und komfortabel empfundenes Ambiente.  Selbst bei Turbulenzen gleitet die A380 extrem ruhig durch die Lüfte.  „Es fühlt sich an wie ein gut gefedertes Straßenfahrzeug der S-Klasse“, urteilt Francisco Barba-Diaz. Als großen Komfortgewinn empfanden alle auch die hervorragende Geräuschdämmung des zukünftigen Lufthansa „Flaggschiffs“.  „Es herrschte allgemeine Begeisterung darüber, wie leise es in der Kabine des großen Fliegers ist. Meine Kollegen vom Upperdeck berichteten, dass sie den Startvorgang kaum registriert haben. Und auch bei der äußerst sanften Landung des Riesen überraschte uns die Stille in  der Kabine“, erzählt der Lufthansa Purser.  Als weiteres Highlight entpuppte sich das Entertainmentsystem mit einer großen Auswahl an Filmen und interaktiven Spielen. Besonders stark eingesehen wurde die Kamera, die am Leitwerk der A380 angebracht ist. Sie bietet während des gesamten Flugs – ähnlich wie in den Rennwagen von Michael Schumacher & Co – den Blick auf den Rumpf des Flugzeuges und die darunter liegende Landschaft. Alle Passagiere verfolgten mit größter Faszination jede Bewegung des Flugzeugs, insbesondere den Start und die Landung. Man fühlte sich wie vorne im Cockpit.  Der mit größter Präzision  ausgearbeitete Bordservice verlief hervorragend. So schwärmen die Lufthansa Flugbegleiter schon jetzt von der angenehmen, modernen und ergonomischen Arbeitsatmosphäre, die ihnen die A380 in Zukunft bieten wird. „Man hat das Gefühl, dass bei der gesamten Kabinengestaltung speziell auch an unsere Arbeitsumgebung gedacht wurde“, äußert sich Flugbegleiterin Michaela Wortmann. Ihre Kollegin Miriam Hörner fügt hinzu: „Die A380 bietet uns die Möglichkeit, die Kabinenatmosphäre noch besser auf die Wünsche unserer Passagiere anpassen zu können. Zum Beispiel lässt sich das Kabinenlicht wesentlich  feiner und in sanfteren Sequenzen dimmen, die Temperatur und Klimaanlage feiner regeln. Alle Fluggäste unseres Testflugs waren begeistert.“  „Viele Systeme kennen wir von anderen Airbus-Flugzeugen der Lufthansa Langstreckenflotte. Das vereinfacht  die Umstellung auf den neuen Airbus extrem“, sagt Purser Francisco Barba- Diaz und sieht alle seine Erwartungen übertroffen. Am liebsten würde die Lufthansa-Crew  mit dem fliegenden „Luxusliner“ gleich heute auf Linie gehen.  Alle Beteiligten sind enorm stolz, zu der Entwicklung des neuen Großraumflugzeuges mit ihrer Unterstützung der „Early Long Flights“ beigetragen zu haben.  

Ihr einstimmiges Votum: „Die A380 bleibt für uns ein unvergessliches Erlebnis! Wir freuen uns auf den Ersteinsatz bei Lufthansa!“

Quelle und Copyright: Deutsche Lufthansa AG


Last update: 02-07-2007 21:31

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