Vom 21. Februar bis zum 11. März nehmen Einheiten der Luftwaffe und des Heeres an der multinationalen Einsatzübung "BATTLE GRIFFIN 2005" in Norwegen teil. Norwegen hat fünfzehn Nationen zur Teilnahme eingeladen. Mit der Übung wird das Verlegen von Krisenreaktionskräften und deren Einsatz im gesamten Spektrum der Crisis Response Operations (CRO) unter Winterbedingungen geübt. Der gemeinsame Einsatz der einzelnen Kontingente erfolgt in einer "Combined Joint Task Force".
Aufgrund des großen Übungsraumes ist eine realitätsnahe Dislozierung der einzelnen Kontingente gegeben und sieht alle Aspekte eines möglichen Krisen-Szenarios für Luft-, Land- und Seestreitkräfte vor. Die Luftwaffe soll die von der Marine übernommene Aufgabe "Seekriegsführung aus der Luft" weiterentwickeln, sowie die Erprobung der Interoperabilität zwischen deutschen und norwegischen Flugabwehrkräften mit ihren unterschiedlichen Waffensystemen erproben, um Erfahrungen und Erkenntnisse für mögliche CRO zu erlangen.
Luftwaffe und Heer sind mit 21 Flugzeugen vom Typ TORNADO aus den fliegenden Verbänden der Jagdbombergeschwader 31 "B", Jagdbombergeschwader 32, Jagdbombergeschwader 33 dem Aufklärungsgeschwader 51 "I", Transportflugzeugen vom Typ C-160 Transall, Hubschraubern vom Typ Bell UH1-D sowie mit dem Flugabwehrraketensystem PATRIOT des Flugabwehrraketengeschwaders 1 "Schleswig-Holstein" beteiligt. Komplettiert wird das deutsche Kontingent durch Einheiten des Einsatzführungsdienstes und des Objektschutzes. Insgesamt werden für diese Übung cirka 1.600 deutsche Soldaten nach Bodoe und Oerland in Norwegen verlegt. Letztmalig hatte sich die Luftwaffe 1999 an der Übung "BATTLE GRIFFIN" beteiligt.
Quelle: luftwaffe.de
Letztes Update : 02-07-2007 21:30
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Schlüsselworte : flugabwehrraketengeschwaders, flugabwehrraketensystem, jagdbombergeschwader, transportflugzeugen, krisenreaktionskr, unterschiedlichen, winterbedingungen, weiterentwickeln, interoperabilit, multinationalen, |
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