FRA/wds - Die Fraport AG hat heute vertragsgemäß die gerodete Fläche im Süden des Flughafens Frankfurt, auf dem die Lufthansa eine Wartungsbasis für ihre Super-Airbusse A380 plant, der Airline übergeben. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Prof. Manfred Schölch erklärte: "Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen, um mit dem Bau dieser Werft im November zu beginnen." Er fügte hinzu, auf dem Gelände würden neben der Wartungshalle ein Vorfeld mit Parkpositionen und einem Rollweg, ein Lagergebäude und ein Regen-Rückhaltebecken entstehen.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte Anfang September die Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 28. Juni im Eilverfahren zum Planfeststellungsbeschluss für die Frankfurter A380-Werft bestätigt. Die Fraport AG begann daraufhin am 12. September mit den Baumfäll- und Rodungsarbeiten.
Die Fraport AG schloss mit der Lufthansa für das jetzt baufertig gemachte Grundstück im Südteil von FRA einen Nutzungsvertrag, der eine Laufzeit von 65 Jahren hat. Die Lufthansa investiert in ihre A380-Werft am Heimatflughafen Frankfurt, die größte Industriehalle ganz Deutschlands, ca. 150 Millionen Euro.
Der Fraport-Hauptkunde bestellte insgesamt 15 Super-Airbusse als künftige "Flaggschiffe" der Lufthansa-Flotte. Die ersten vier Maschinen für 555 Passagiere sollen zum Sommerflugplan des Jahres 2008 von Frankfurt aus den Liniendienst mit dem Kranich am Leitwerk aufnehmen.
Quelle: fraport.de
Letztes Update : 01-07-2007 23:02
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Schlüsselworte : planfeststellungsbeschluss, bundesverwaltungsgericht, vorstandsvorsitzende, tungsgerichtshofs, nutzungsvertrag, rodungsarbeiten, voraussetzungen, industriehalle, parkpositionen, sommerflugplan, |
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