Sorry, this content is only in german available. Am 1. Mätz 1956 wurde die “Nationale Volksarmee” (NVA) gegründet, Grundlage war das Gesetz über die Schaffung der NVA und des Ministeriums für Nationale Verteidigung vom 18. Januar 1956. Dieses war aber nicht der Anfang militärischer Aktivitäten außerhalb der sowjetischen Armee. Im November 1949 wurde die Hauptverwaltung für Ausbildung (HVA) geschaffen. Am 2. Juli 1952 wurde die HVA in die Kasernierte Volkspolizei (KVP), die Hauptverwaltung der Seepolizei in Volkspolizei See (VP See) umgewandelt und die Volkspolizei Luft (VP Luft) neu gebildet. Die Aufnahme der fliegerischen Ausbildung ist ab dem 14.9.1953 verzeichnet, obwohl auch vorher Lehrgänge un der SU (X Lehrgang Herbst 1952 bis Oktober 1953 im Gebiet Kujbischew/Samara) stattfanden. Von Anfang an, speziell in den 50-iger Jahren, standen sowjetische Militärfachleute zur Seite. Das erste Jagdfliegerregiment (1.JFR) wurde am 16.8.1952 gebildet. Abhängig von den politischen Gegebenheiten wurden Umstrukturierungen und Neubildungen vorgenommen, neue Technik zugeführt, alte Technik teil ausgesondert (Interflug, GST), teils verschrottet (Fluchtrisiko!) oder als Tarnmaschinen abgestellt. Einige Maschinen wurden Traditionsmaschinen oder standen an der Traditionsvorstartlinie in Bautzen. (heute größtenteils Luftwaffenmuseum der Bundeswehr Berlin Gatow). Nach der Aufnahme in das DHS (1962) standen auch auf Flugplätzen der NVA ständig 3-4 Flugzeuge gefechtsbereit. Als letztes wurden die Jagdbombengeschwader aufgestellt. Am 2.Oktober 1990 endete die Geschichte der LSK/LV der NVA. Zu diesem Zeitpunkt waren 444 Kampfflugzeuge, 93 Transportflugzeuge und -hubschrauber, auf 21 Flugplätzen und insgesamt 132 Liegenschaften aktiv im Bestand. Dazu kamen 3000 Flugabwehrraketen, 240 Radargeräte, 17085 Kraftfahrzeuge einsch. Anhänger und z.B. 1461 t ungelenkte Flugzeugraketen, 28,1 t Munition für Strela2/Einmann FLA Rakete, sowie 14915 Piltolen m und 67036 Maschinenpistolen (KM, KMS72, KMS Kal. 7,62) registriert. Personalstärke: 34600 Mann, davon 858 Flugzeugführer/Piloten. (Alle Zahlen nur LSK/LV der NVA !) Sog. “Sensitive Technik” wurde wieder in die UdSSR zurückgeliefert, z.B. FLA-Raketensystem S-300. Als einzigstes Kampfflugzeug wurde die MiG 29 in die Bundeswehr übernommen, alle anderen Typen wurden ausführlich (z.T. in den USA) getestet, meist im WTD-61 in Manching. Einige Flugzeuge und Hubschrauber können in Museen und Ausstellungen besichtigt werden, der größte Teil wurde verschrottet. Teilweise wurden Maschinen an andere Staaten verkauft, auch an Privatleute und Firmen.
Last update : 09-03-2006 15:59
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