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Zwischendurch
konnte man sich bei einem Vortrag über die Entwicklungsgeschichte und einer Beschreibung
der verschiedenen MiG-21-Versionen ausruhen. Der Vortragende traf dabei sehr
genau den Ton. Zu feiern gibt es nichts – schließlich ist die MiG-21 ein
Kriegsgerät, aber erinnern kann man sich.
Eines der
Highlights an diesem Tag war jedoch die MiG-21U-600 „296“, die als dritte
Maschine nicht an der VSL stand. Sie war etwas abseits aufgebockt und teilweise
demontiert.
Mehrmals am
Tag wurde die Maschine mit Hydraulikdruck versorgt und die damit möglichen
Funktionen gezeigt und fachgerecht erläutert. Man konnte beobachten, wie das
Fahrwerk ein- und ausfährt, sich der Einlaufkegel bewegt, die Landeklappe fährt
und das Höhenruder ausschlägt.
Und dann
wurde es laut, richtig laut. Auf einem kleinen Hänger lag der Krachmacher – ein
Triebwerk vom Typ M 701 aus einer L-29. Es war beeindruckend, wie laut doch ein
solch kleines Triebwerk ist. Leider konnte man den Geruch von verbranntem
Flugzeugtreibstoff nicht mit auf dem Film festhalten.
Die anderen
Exponate (L-29, L-39 usw.), die Triebwerkshalle und immer hilfsbereite
Museumsmitarbeiter rundeten die ganze Veranstaltung ab. Eine äußerst
interessante Veranstaltung, die hoffentlich einmal wiederholt wird.
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