Der in Mannheim stationierte Hubschrauber der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) startete am 16.05.2007 zu seinem 11.000. Einsatz. Ein Gast hatte bei einer Feier zur Diamantenen Hochzeit in Hockenheim einen Herzinfarkt erlitten. Die integrierte Rettungsleitstelle Rhein-Neckar forderte neben dem DRF-Hubschrauber auch den bodengebundenen Rettungsdienst an. Um 12:32 Uhr startete „Christoph 53“ und landete nur sechs Minuten später an dem ca. 18 km Luftlinie entfernten Einsatzort. Gemeinsam mit dem bodengebundenen Rettungsdienst leisteten der DRF-Notarzt und Rettungsassistent die medizinische Erstversorgung für den Patienten. Anschließend wurde er in das Universitätsklinikum Heidelberg transportiert. Am dortigen Landeplatz traf die Mannheimer Crew zufällig auf ihre Kollegen aus Karlsruhe. Die Besatzung von „Christoph 43“ hatte eine Patientin zur dringenden Operation in das gleiche Krankenhaus transportiert.
Die hier gezeigte F-104G (c/n 9035) ist in Wirklichkeit die 25+74 und obwohl sie das Wappen des Marinefliegergeschwaders 1 (MFG1) trägt, ist sie nie bei einem Marineverband geflogen.
Lebenslauf:
17.04.1963 Baubeginn bei SABCA
11.07.1963 Auslieferung an die Luftwaffe mit der Kennung KH+120
09.09.1963 Überstellung an das Luftwaffenversorgungsregiment 3 (LVR3)
09.02.1965 Abgabe der Maschine an das Jagdbombergeschwader 31 (JaboG31)
22.11.1981 Abgabe an das JaboG 33
22.02.1985 Abgabe an das JaboG 34
01.12.1986 Außerdienststellung mit 3650 Flugstunden, Einlagerung in Manching
25.01.1989 bis 1994/5 Ausgestellt als 26+81 (fake c/n 8160) bei der Marineschule in Flensburg-Mürvik
1994/5 bis 15.07.1997 Ausgestellt als 26+81 vor dem Deutschen Luftschiff- und Marinefliegermuseum "Aeronauticum" in Nordholz
Anschließend Überführung nach Wilhelmshaven zur Überholung.
23.07.1999 Aufgestellt als 22+22 vor dem Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven (Leihgabe des Aeronauticum) mit den Markierung des MFG1 und dort fotografiert am 06.05.2006.