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B-52 Atomwaffenunfälle Drucken E-Mail
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Geschrieben von Christoph Töpfer, am 05-08-2006 19:09

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Veröffentlicht in : Spezial, B-52 Stratofortress

15. Oktober 1959
Eine B-52F s/n 57-0036 kollidiert mit einem KC-135A Stratotanker. Die beiden Atomwaffen können nahe Hardinsburg, Kentucky unbeschädigt geborgen werden.

24. Januar 1961
Bei einer Alarmstartübung wird die rechte Tragfläche durch ein Leck im Tank in großer Höhe beschädigt. 58-0187 verliert rapide an Höhe und verbrauchte dadurch auch mehr Treibstoff. Sie konnte den Treffpunkt mit dem Tanker nicht mehr erreichen und war genötigt eine Notlandung auf der Seymour-Johnson AFB durchzuführen. Allerdings konnte die Base nicht erreicht werden, so dass die Maschine nahe Goldsboro, North Carolina abstürzte, währenddessen konnte sich die Besatzung per Schleudersitz retten. Beim Aufschlag wurden zwei Atomwaffen herausgeschleudert, wovon eine in einem Sumpfgebiet bis zu 15 Meter tief versank und nicht wieder gefunden werden konnte. In dem Absturzgebiet entstand keine nukleare Verseuchung.

14. März 1961
Nachdem der Druckausgleich im Flugzeug fehlschlug, verbrauchte die 57-0166 exorbital viel Treibstoff und konnte den Treffpunkt mit dem Tanker nicht erreicht und stürzte bei Yuba City, Kalifornien ab. Der Besatzung konnte die Maschine rechtzeitig per Schleudersitz verlassen, zu einer Explosion der Atomwaffen kam es nicht.

13. Januar 1964
Nach heftigen Turbulenzen und den daraus resultierenden Strukturschäden stürzt die 55-0060 bei Cumberland, Maryland mit zwei Atomwaffen an Bord ab, diese können jedoch später unbeschädigt geborgen werden. Die B-52D war auf dem Weg von der Westover AFB, Massachusetts zu dem Heimatstützpunkt Turner AFV, Georgia.

17. Januar 1966
Eine KC-135 Stratotanker und eine B-52G kollidieren während der Luftbetankung und stürzen bei Palomares, Spanien ab. 58-0256 verlor dabei 4 Wasserstoffbomben. Zwei wurden auf den Boden geschleudert, dort detonierte hoch explosives Material und radioaktive Stoffe wurden freigesetzt. Eine weitere Bombe konnte direkt nach dem Absturz auf dem Meeresboden gefunden werden, währenddessen die Suchtrupps für die letzte Bombe vier Monate benötigten. Über 1750 Tonnen verstahltes Erdreich wird in die USA abtransportiert, noch heute wird die Gegend um Palomares überwacht. Die Kosten der Säuberungsaktion werden auf 50 Millionen US-Dollar geschätzt.

21. Januar 1968
Eine aus ungeklärter Ursache abgestürztende B-52 verliert nur 11 Kilometer von der Stadt Thule, Grönland entfernt vier Wasserstoffbomben.


Letztes Update : 25-06-2007 16:41

   

Schlüsselworte : herausgeschleudert, wasserstoffbomben, heimatstützpunkt, säuberungsaktion, abtransportiert, alarmstartübung, strukturschäden, abgestürztende, druckausgleich, resultierenden,


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