| Aufsichtsrat und Gesellschafter geben Planung und bauvorbereitende Maßnahmen frei |
In einer kürzlichen Sitzung haben Aufsichtsrat und Gesellschafter der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH den Sachstand zur Realisierung des Projektes Startbahnverlängerung positiv zur Kenntnis genommen und die weiteren Schritte festgelegt. Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer berichtete den Gremien, dass unmittelbar nach dem positiven Urteil des Oberverwaltungsgerichts NRW im Juli dieses Jahres mit der europaweiten Ausschreibung der Planungsarbeiten für das Großprojekt begonnen wurde. Nachdem der entsprechende Wettbewerb nun abgeschlossen wurde, haben die FMO-Gremien jetzt die Freigabe für die Vergabe der Planungsleistungen erteilt.
Parallel konnte Prof. Stöwer den Gremien berichten, dass der Grunderwerb weitestgehend abgeschlossen wurde. Mit allen Grundstückseigentümern im Erweiterungsgebiet der Baustufe 1 und 2 (3.600 m) wurde eine Einigung erreicht, so dass alle anhängigen Klagen zurückgezogen wurden bzw. innerhalb der nächsten Tage zurückgezogen werden. Der Flughafen ist damit bereits jetzt Eigentümer fast aller Grundstücke im Erweiterungsgebiet.
Neben der Freigabe der Planungen haben die Gremien auch die Freigabe für die bauvorbereitenden Maßnahmen (Abrissarbeiten auf Grundstücken, Denkmaluntersuchungen, Kampfmittelräumdienst etc.) erteilt. Nach Abschluss dieser Arbeiten, Fertigstellung der Planungsarbeiten und einer europaweiten Ausschreibung der Bauarbeiten werden die Hauptbaumaßnahmen im Herbst des Jahres 2007 beginnen. Mit einer Fertigstellung der ersten Baustufe der Startbahnverlängerung (3.000 m) ist nach einer 2-jährigen Bauzeit bis Ende 2009 zu rechnen.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung, Steinfurts Landrat Thomas Kubendorff, zeigte sich zusammen mit den FMO-Gremien hoch erfreut über den Fortschritt des Projektes. Kubendorff sagte: "Die Gesellschafter des Flughafens werden weiterhin alles tun, um dieses wichtige Projekt der Region konsequent und schnell voranzutreiben." Der FMO nehme, so Kubendorff, eine äußerst wichtige Aufgabe für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Flughafenregion wahr. Kubendorff sagte weiter: "Im zunehmenden Wettbewerb der europäischen Regionen spielt die Verkehrsinfrastruktur eine herausragende Rolle. Deshalb müssen wir auch zukünftig alle Chancen nutzen und den FMO auch für zukünftige Generationen konsequent weiter entwickeln." |
Letztes Update : 02-07-2007 21:31
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