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Der in Greifswald stationierte DRF-Rettungshubschrauber „Christoph 47“
feierte am 12. Mai sein 15-jähriges Bestehen. Morgens fand für
Ehrengäste ein Empfang in der Bibliothek der
Ernst-Moritz-Arndt-Universität statt. Anschließend war die Bevölkerung
zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, bei dem interessierte Besucher
einen Blick hinter die Kulissen des Rettungsdienstes werfen konnte. Ein
Highlight waren die beiden DRF-Rettungshubschrauber des Typs BK 117,
die auf großes Interesse bei den rund 5.000 Besuchern stießen. Eine
Maschine war in Bereitschaft und startete vor den Augen der Anwesenden
zu ihren Einsätzen. Der zweite Hubschrauber stand während der gesamten
Veranstaltung zur Besichtigung bereit. Die Besatzung beantwortete viele
interessierte Fragen großer und kleiner Besucher zur Ausstattung und
Leistungsfähigkeit des Fluggerätes.
Geschichte und Hintergründe zu „Christoph 47“
Das
Greifswalder DRF-Luftrettungszentrum wurde am 10. April 1990 als eines
von acht in der damaligen DDR geschaffen. Am 3. Oktober übernahm die
Bundeswehr die Station, am 10. April 1992 folgte die DRF (Deutsche
Rettungsflugwacht e.V.) als Betreiberin. Seit diesem Tag flogen die
Besatzungen von „Christoph 47“ rund 13.700 Rettungseinsätze.
Der
Greifswalder DRF-Rettungshubschrauber wird bei Notfällen als schneller
Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus wird er für den Transport
von Patienten in Kliniken eingesetzt. Dazu ist der Hubschrauber täglich
von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit
erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt.
Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern kann „Christoph 47“ in maximal
15 Minuten erreichen. Zum Team des Luftrettungszentrums gehören drei
DRF-Piloten, sieben Rettungsassistentinnen, ein Rettungsassistent und
25 Notärzte aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der
Ernst-Moritz-Arndt-Universität. Das Einsatzgebiet von „Christoph 47“
umfasst die Stadt Greifswald und die Landkreise Rügen, Nordvorpommern,
Ostvorpommern, Demmin und Teile der Landkreise Uecker-Randow und
Mecklenburg-Strelitz. Eine Besonderheit der Station ist, dass
„Christoph 47“ auch zu Wasserrettungseinsätzen auf dem Greifswalder
Bodden und den Inseln- und Küstenbereichen von Rügen und Usedom
alarmiert wird.
Quelle: drf.de
Letztes Update : 24-09-2007 00:06
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