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Seite 1 von 8 Direkt am Kiewer Inlandsflughafen Kiew/Zhulhany liegt das Ukrainische
Luftfahrtmuseum. Das ehemals militärische Gelände im Nordostteil wurde
getrennt und in einem kleinen Teil ist seit ca. 3 Jahren dieses Museum
beheimatet.
In Zeiten militärischer Nutzung war hier das
Kiewer Institut für Zivilflugzeugbau stationiert, auch Verbindungs- und
Regierungsflieger waren hier beheimatet.
Neben dem jetzigen Museum stehen auch jetzt noch, optisch getrennt und
abgeschottet, Flugzeuge des ukrainischen Verteidigungsministeriums.
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Das Austellungsgelände
Teilt sich in zwei Bereiche, einem öffentlichen und einen
nichtöffentlichen, wobei der Zugang nicht verschlossen ist eine
Besichtigung beider Teile geduldet wird.
Im öffentlichen Teil stehen die restaurierten bzw. lackierten Maschinen, auf neuen Sockeln bzw. im frisch gesäten Gras.
Die meisten Ausstellungsobjekte sind bezeichnet und abgesperrt.
Die größeren Flugzeuge und Hubschrauber sind weitesgehend frei
zugänglich. In diesem Bereich befindet sich auch ein größeres Tor zu
Rollbahn des Flugfhafens Zhulhany, neue Ausstellungsobjekte werden von
hier angeliefert.
Die einzige Verpflegungsstation (Pommes Bude..) daneben hat die Eröffnungsfeier aber leider nicht überlebt.
Nordöstlich von diesem Museumsrundweg reiht sich der nichtöffentliche
Teil an. Hier stehen die nicht restaurierten Maschinen, Bewaffnungen,
Wracks und vieles mehr. Zu diesem "vielen mehr" gehören neben
ehemaligen Werkstätten und Garagen auch ein kleinerer Tower, ein
gedeckter Bunker und einige offene Stellplätze. Selbst die Abstell- und
Rollbahnen sind natürlich nicht restauriert, nicht repariert und sind
Zeugnisse von 50 Jahren Luftfahrt an diesem Ort.
Dieser Teil war für mich natürlich wesentlich interessanter als die
"neu angestrichenen" Flugzeuge und ich verbrachte 80 % meiner Zeit in
diesem Bereich.
Mein Besuch erfolgte allerdings schon vor einem guten Jahr.
In Kiew/Zhulhany hat man Großes vor, jeder weitere Besuch wird also eine komplett andere Situation zeichnen.
Vielleicht ist die öffentliche Verkehrsanbindung im nächsten Jahr besser gelöst und die Taxifahrer kennen den Weg.
Sicher, so eine Industrie- und Garagenhofirrfahrt aus einem Wolga
heraus hat was, aber nach 30 min sollte der überforderte Fahrer schon
auf den eigenartigen Journalisten mit den Abbiegeanweisungen hören.
Übrigens fahre ich der Ukraine/in Russland/GUS möglichst mit Wolga
Taxis, so wird der Besuch der MiG Flugzeuge erst authentisch..
In diesem Bericht sollen nun die ersten 40 der knapp
100 ausgestellten Flugzeuge, Hubschrauber und Bewaffnungen gezeigt
werden, alphabetisch sortiert. Im Teil 2 folgt der weitere Rest.
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Antonow An-2, UR-54812 lackiert in den ukrainischen Nationalfarben.
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Diese An-2 (ohne Kennung) zeigt Ihr "Innenleben",
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An-24 B, CCCP-46801, a. D. 1991, eine Maschine aus Kiewer Produktion
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An-24 B, CCCP-46245, a. D. 1993, auch eine Kiewer Produktion,
Beide Exemplare standen dem Kiewer Institut für Zivilflugzeugbau zur Verfügung.
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Eine weitere, schon restaurierte An-24 B, UR-46569,
Wenn ich in diesen
Berichten von "restauriert" spreche, so sind die Maschinen
komplettiert, lackiert und meist versiegelt. Eine aufwändige, echte
Restaurierung ist das natürlich nicht, aber es stehen auch noch keine
Ausstellungshallen zur Verfügung.
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