Der russische Flugzeugbauer Suchoi hat seinen ersten Auslandsvertrag
im Wert von 283 Millionen US-Dollar über die Lieferung von zehn
Flugzeugen des Typs Superjet-100 mit einer italienischen
Fluggesellschaft ItaLy unterzeichnet.
Den Vertrag unterzeichneten der Chef der Holding Suchoi, Michail
Pogossjan, der Generaldirektor des Unternehmens Suchoi-Zivilmaschinen,
Viktor Subbotin, und der Geschäftsführer der italienischen regionalen
Fluggesellschaft. (RIA)
Die russische Fluggesellschaft Aeroflot will 15 neue Mittelstreckenflugzeuge Superjet-100 erwerben.
Eine entsprechende Absichtserklärung solle zwischen Aeroflot und dem
Flugzeugbauer Sukhoi Civil Aircraft Company (Suchoj-Zivilflugzeuge,
kurz SCAC) am 22. Mai unterzeichnet werden, teilte ein SCAC-Sprecher am
Montag RIA Novosti mit. Nach seinen Worten hat der Deal einen Wert von
424,5 Millionen Dollar. Der endgültige Liefervertrag soll dem Sprecher
zufolge bis Jahresende abgeschlossen werden.
Zuvor hatte
Aeroflot bei SCAC bereits 30 Maschinen Superjet-100 bestellt. Sukhoi
SuperJet-100 gehört zur Familie der Mittelstrecken-Maschinen RRJ
(Russian Regional Jet) und soll im kommenden Jahr in Serienproduktion
gehen. Bisher wurden 61 Maschinen dieses Typs bestellt. Bis Jahresende
rechnet SCAC mit 40 weiteren Aufträgen.
Sukhoi Civil Aircraft
Company ist eine Tochter des Kampfflugzeugbauers Suchoj und wurde 2000
für zivile Projekte gegründet.
Die 1923 gegründete Aeroflot
ist die größte Flugzeuggesellschaft in Russland. Jährlich befördert sie
sieben Millionen Passagiere und gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen
neun Millionen Passagiere. Aeroflot hat eine Flotte aus 90 Flugzeugen
und organisiert Flüge zwischen Russland und 93 Orten in 47 Staaten.
Auf Aeroflot entfallen rund 51 Prozent der internationalen Flüge in
Russland und etwa zwölf Prozent des Inlandsluftverkehrs. Im vergangenen
Jahr erzielte die Firma einen Reingewinn von 7,9 Milliarden Rubel (rund
230 Millionen Euro).
Letztes Update : 23-10-2007 22:44
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