Die Schweiz übernimmt die für die
Bewältigung der Folgen des Absturzes eines deutschen
Tornado-Jets im Berner Oberland angefallenen Kosten. Diese belaufen
sich auf rund 60'000 Franken.
In diesen Kosten sind unter anderem
Flugleistungen ziviler Helikopterunternehmen und der
alpinerettungschweiz enthalten.
Die Schweiz kann diese Ausgaben von Deutschland zurückfordern.
Aufgrund der engen, freundschaftlichen Kooperation und der
traditionellen Grosszügigkeit, die Deutschland der Schweiz
entgegenbringt hat sich der Bundesrat entschieden, auf eine
Kostenrückführung zu verzichten.
Am 12. April 2007, kurz vor 15 Uhr, stürzte im Berner Oberland
ein Tornado-Jet der Deutschen Luftwaffe ab. Dabei kam der Pilot ums
Leben, der Waffensystemoffizier überlebte dank Schleudersitz
schwer-, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Jet war in
Lechfeld (D) gestartet, flog via Nîmes (F) und Korsika (F)
nach Emmen, wo die Maschine landete und aufgetankt wurde. Von dort
aus startet sie zu einem unbewaffneten, bewilligten
"Navigationsflug".
Die Unfallursache ist Gegenstand einer laufenden Untersuchung.
Quelle: vbs.admin.ch
Letztes Update : 23-01-2008 22:51
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