Am 18. Januar übergab Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes
für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), einen neuen
Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Typs EC 135 T2i an Silke
Lautenschläger, Ministerin für Soziales des Landes Hessen. Symbolisch
wurdr ein Steuerknüppel vom BBK Präsidenten über die Ministerin an das
Luftrettungszentrum übergeben. In einem Radius von etwa 50 Kilometern
bringt Christoph 7, so der Funkname, die Notärzte aus dem Roten Kreuz
Krankenhaus Kassel sowie die Rettungsassistenten des Deutschen Roten
Kreuzes zu den Einsatzorten. „Christoph 7 ist ein fester Bestandteil
der Luftrettung in Kassel und immer dann zur Stelle, wenn es auf sehr
schnelle Hilfe ankommt und der Weg über die Straßen für die Rettung zu
zeitaufwändig wäre,“ erklärt Unger.
Der orangefarbene Zivilschutz-Hubschrauber ist seit dem 17. Dezember 1974 am Roten Kreuz Krankenhaus in Kassel stationiert.
Sein Einsatzgebiet befindet sich in Nordhessen, Ostwestfalen,
Süd-Niedersachsen und in Teilen von Thüringen. Auf jedem Flug gehören
Notärzte des Krankenhauses, Rettungsassistenten des Deutschen Roten
Kreuzes Kassel und Piloten der Bundesfliegerstaffel Mitte zur
Einsatzmannschaft. Träger des Luftrettungszentrums Christoph 7 ist das
hessische Sozialministerium. Bis Mitte 2008 werden zwölf
Luftrettungszentren mit insgesamt 16 neuen Zivilschutz-Hubschraubern
ausgestattet. Damit sorgt das Bundesministerium des Innern (BMI) für
einen fortschrittlichen Bevölkerungsschutz aus der Luft.
Zusätzlich ist Christoph 7 mit dem aktiven Hinderniswarnsystem
HELLAS (Helicopter Laser Radar) ausgestattet. Dieses weltweit
einzigartige System warnt vor dem Einflug in Hindernisse und steigert
so erheblich die Flugsicherheit.
Quelle: bbk.bund.de
Letztes Update : 09-03-2008 15:42
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