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Air Berlin ordert Turboprops - Ersatz für die Fokker 100 wird an LGW verleast |
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Geschrieben von JetJournal Redaktion
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27.03.2008 |
Die Air Berlin PLC hat zehn Turboprop-Flugzeuge vom Typ Q400 beim
kanadischen Hersteller Bombardier fest bestellt und für zehn weitere
Maschinen Optionen abgegeben. Vier Flugzeuge sollen noch in diesem Jahr
ausgeliefert werden; sechs im nächsten Jahr. Die 76-sitzigen Turboprops
sollen vor allem die Fokker 100-Jets ersetzen, mit denen Germania
derzeit für Air Berlin fliegt.
Der Listenpreis für die zehn Festbestellungen beträgt 267 Millionen
US-Dollar; Air Berlin erhält allerdings einen Rabatt. Die Finanzierung
der gesamten Order erfolgt durch die HSH Nordbank AG, einen weltweit
ausgewiesenen Experten im Bereich der Flugzeugfinanzierungen.
Air
Berlin wird die Q400 an ihren Kooperationspartner LGW Walter
weiterverleasen, der sie dann im Netz von Air Berlin einsetzt.
Air Berlin CEO Joachim Hunold erklärte dazu am Mittwoch: "Mit diesen
leisen und komfortablen Turboprops runden wir unsere Flotte nach unten
ab. Wir wollen die Q400 vor allem auf kurzen Strecken einsetzen, auf
denen das Passagieraufkommen nicht hoch genug für den Betrieb mit Jets
ist. Wir erwarten dadurch nicht nur eine spürbare Kostensenkung,
sondern leisten damit auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, weil
die CO2-Emissionen der Q400 pro Sitzplatz deutlich unter denen der
Fokker 100 liegen. Im Vergleich zu den Jets werden sich die Flugzeiten
auf den Kurzstrecken auch nur minimal erhöhen. Da unser
Kooperationspartner LGW die Flugzeuge für uns operiert, erhöht sich
auch die Komplexität in unserer Flotte nicht."
Die in Dortmund ansässige LGW-Luftfahrtgesellschaft Walter mbH wurde
1980 gegründet und hat derzeit sechs Flugzeuge des Typs Dornier 228 im
Einsatz. Für Air Berlin bedient die Fluggesellschaft seit Oktober 2007
innerdeutsche Strecken.
Quelle: airberlin.com
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Letzte Aktualisierung ( 10.05.2008 )
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