Die Idee zu einem Display Team geht jedoch schon auf das Jahr 1959 zurück, als eine Formation bestehend aus vier Hawker Huntern Mk.58 für Vorführungen eingesetzt wurde.
Drei junge Enthusiasten in orangefarbenen
Overalls steigen in einen nagelneuen Hubschrauber vom Typ BO 105. Per
Funk melden sie: „Christoph 1 einsatzklar“. Ihre Mission: Menschenleben
retten, wenn jede Sekunde zählt. Es war die Stunde null der schnellen
Hilfe durch Hubschrauber in Deutschland. 38 Jahre später bekommt
Christoph 1 am Klinikum München-Harlaching ein neues Heim: Nach
zwölfmonatiger Bauzeit ist ein komplett neues Luftrettungszentrum
entstanden, das modernsten Anforderungen entspricht. „Mit der
Neueröffnung geht der Geburtsort der Luftrettung in Deutschland in
eine zweite Ära“, sagte ADAC Vizepräsident Werner von Scheven bei einer
Feierstunde anlässlich der Hangareinweihung.
Auf rund 800
Quadratmetern bietet der Neubau alles für einen zeitgemäßen
Flugbetrieb. Herzstück ist die großzügige Hubschrauberhalle mit
Unterstellkapazitäten für eine zweite Maschine. Besonderheit von
Christoph 1: Als einer von bundesweit drei ADAC-Hubschraubern ist der
Münchner Helikopter vom Typ BK 117 mit einer Seilwinde zur
Patientenbergung in den bayerischen Alpen ausgerüstet. In separaten
Schulungs- und Seminarräumen können sich die Crews intensiv auf die
Bergrettungseinsätze vorbereiten, die ein Höchstmaß an Konzentration
und Routine abverlangen. Darüber hinaus verfügt die neue Station über
ausreichend Ruheräume sowie eine Hygiene- und Desinfektionseinheit
nach den aktuellen Standards der Notfallmedizin.