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Täglich ist sie in der Luft, um Menschen in Not schnelle
medizinische Hilfe zu bringen: die Besatzung von „Christoph 43“, dem in
Karlsruhe stationierten Rettungshubschrauber der DRF (Deutsche
Rettungsflugwacht e.V.). Gestern leisteten die Luftretter den 35.000.
Einsatz seit Bestehen des Luftrettungszentrums.
Wenn die Leitstelle den Piloten, Notarzt und Rettungsassistenten am
Karlsruher DRF-Luftrettungszentrum alarmiert, muss es schnell gehen,
denn dann ist ein Mensch in Not, beispielsweise nach einem Unfall,
einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall. Innerhalb kurzer Zeit sind
die Luftretter vor Ort, auch in entlegenen Gebieten oder über weitere
Strecken.
Gestern wurde „Christoph 43“ zum 35.000. Einsatz seiner Geschichte
alarmiert. In Kirrlach war ein Arbeiter von einem Gerüst gefallen und
hatte sich komplizierte Brüche zugezogen. Um 7.38 Uhr alarmierte die
Leitstelle Karlsruhe den DRF-Hubschrauber, nach zehn Minuten Flugzeit
erreichte die Besatzung als erstes Rettungsmittel den rund 40 Kilometer
entfernten Unfallort. Der Verletzte wurde durch den Notarzt und den
Rettungsassistenten der DRF medizinisch versorgt und für den Transport
vorbereitet. Anschließend wurde er in nur zehn Minuten von der DRF in
ein Krankenhaus in Karlsruhe geflogen. Der Transport mit dem
Rettungswagen hätte etwa 30 Minuten gedauert.
Quelle: drf.de
Last update : 05-06-2008 22:28
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