Gestern gab es bei der DRF in Greifswald ein kleines Jubiläum: Der an
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald stationierte
DRF-Hubschrauber wurde zu seinem 15.000. Einsatz alarmiert. Die
Maschine mit dem Funkrufnamen „Christoph 47“ startete um 13:08 Uhr in
Richtung Hiddensee, um einen Patienten von der Insel nach Stralsund zu
fliegen. Der ältere Mann litt an Herzrhythmusstörungen und musste
schnell und schonend zur Weiterbehandlung in eine Klinik geflogen
werden. Da die Insel Hiddensee nur mit der Fähre erreichbar ist und
dort auch keine Autos fahren, war der Hubschrauber das geeignete
Rettungsmittel. DRF-Notarzt und Rettungsassistentin übernahmen die
medizinische Erstversorgung des Patienten vom anwesenden Inselarzt und
den bodengebundenen Rettungskräften und bereiteten ihn für den
Transport vor. Nach nur 10 Minuten Flugzeit landete „Christoph 47“am
Klinikum in Strahlsund und der Patient konnte an die behandelnden Ärzte
vor Ort übergeben werden.
Der Greifswalder DRF-Rettungshubschrauber wird bei Notfällen als
schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich
von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit
erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt.
Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern kann „Christoph 47“ in maximal
15 Minuten erreichen. Das Einsatzgebiet von „Christoph 47“ umfasst die
Landkreise Rügen, Nordvorpommern, Ostvorpommern, Demmin und Teile der
Landkreise Uecker-Randow und Mecklenburg-Strelitz. Darüber hinaus wird
er für den Transport von Patienten in Kliniken eingesetzt. Der
Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die
für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.