Gestern, am 10. Juni kam es um 18.51 Uhr zum dritten "Priorität A"
Einsatz während der EURO 08. Ein Sportflugzeug mit österreichischem
Kennzeichen flog in die zeitlich begrenzte Flugverbotszone bei Bad
Ischl ein. Da der Flug weder angemeldet noch genehmigt war, wurden zwei
PC 7 Propellermaschinen, die sich bereits in der Luft befanden, zum
Abfang angesetzt. Bereits vier Minuten später kam es zum Sichtkontakt
und in weiterer Folge zum Funkkontakt mit dem Eindringling. Das
Sportflugzeug wurde aus der Flugverbotszone eskortiert und landete
wenig später am Flugplatz Wels. Die weiteren Amtshandlungen nahm die
Exekutive vor.
Insgesamt hat das Österreichische Bundesheer 25
Flächenflugzeuge und 40 Hubschrauber während der EURO 08 im Einsatz.
Das Bundesheer überwacht damit die Flugverbotszonen, die zeitlich
befristet rund um die Spielstätten eingerichtet sind. Flugzeuge, die in
diese Flugverbotszone einfliegen, werden zur Landung gezwungen und der
Exekutive übergeben.