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Eurofighter-Kampfflugzeuge stehen beim Jagdgeschwader (JG) 74 in
Neuburg seit dem 3. Juni offiziell für den Luftpolizeidienst mit kurzer
Alarmierungszeit in ständiger Bereitschaft. Mit Donnerstag, 12. Juni,
lösen sie die bisher eingesetzte F-4F Phantom II ab, die im JG 74 im
Rahmen eines Geschwaderappells außer Dienst gestellt wurde. Ein
weiterer, wichtiger Schritt im Einführungsprozess des neuen
Waffensystems Eurofighter in die Luftwaffe ist damit erfolgreich getan.
Dies teilte EADS Defence & Security als Partner im
Eurofighter-Programm mit.
Seit
der Landung der ersten Eurofighter in Neuburg am 25. Juli 2006 wird der
Flugbetrieb beim JG 74 zunehmend mit dem neuen Kampfflugzeug der
vierten Generation durchgeführt. Ab Januar 2008 wurde diese ständige
Bereitschaft durch die Bereitstellung von Alarmrotten im Truppenbetrieb
erfolgreich erprobt.
Eine Alarmrotte besteht aus zwei
bewaffneten Flugzeugen, die im Alarmierungsfall gemäss den von der NATO
vorgegebenen Reaktionszeiten innerhalb weniger Minuten in der Luft
sind. Sie sind in der Lage, binnen kürzester Zeit für einen
Überwachungseinsatz vor Ort zu sein. Dazu stehen die Maschinen rund um
die Uhr zur Verfügung. Das JG 74 ist für die Überwachung und Sicherung
des Luftraums im Süden der Bundesrepublik, unter anderem an den Grenzen
zu Österreich und der Schweiz, zuständig.
Quelle: eads.net
Verwandter Artikel: Eurofighter-City JG74 Neuburg
Last update : 02-08-2008 18:03
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