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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig
kann mit dem Bau eines neuen Simulatorzentrums für die
Luftfahrtforschung beginnen: Die Helmholtz-Gemeinschaft hat eine
Finanzierung in Höhe von 8,9 Millionen Euro bewilligt. Eine weitere
Million kommt im Rahmen des Projekts Campus Forschungsflughafen über
die Technischen Universität Braunschweig (TU BS) vom Land
Niedersachsen.
"Wir freuen uns, dass die Helmholtz-Gemeinschaft
sich für die Finanzierung unseres Vorhabens entschieden hat", sagt
Prof. Dr. Stefan Levedag, Direktor des DLR-Instituts für
Flugsystemtechnik. "Das neue Simulatorzentrum wird der
Luftfahrtforschung eine gänzlich neue Qualität verleihen. Es wird sich
als Bindeglied zwischen die Flugerprobungsträger des DLR und die
Systemlabore der Flugsystemtechnik einreihen und so eine in Europa
einmalige Forschungsinfrastruktur schaffen", sagte Levedag weiter. Das
Gemeinschaftsprojekt von DLR und TU BS geht nun direkt in die
Bauplanungsphase. Das neue Simulatorgebäude wird Mitte 2011 fertig
gestellt. Bereits 2010 wird mit der Entwicklung von
Simulatorkomponenten und der sehr komplexen Software begonnen. Die
Cockpits werden im jetzigen Gebäude aufgebaut und an bereits bestehende
Systeme angekoppelt.
Das Simulatorzentrum, als Bindeglied zwischen Anwendungsforschung des
DLR und Ausbildung an der TU BS, wird vorrangig der
Flugversuchsvorbereitung der fliegenden Forschungsplattformen ATRA
(Advanced Technology Research Aircraft), einem modifizierten Airbus
A320, und FHS (Flying Helicopter Simulator), einem ebenfalls
modifizierten Eurocopter EC135, dienen. Der modulare Aufbau befähigt
zur parallelen Forschung an Hubschraubern und Flugzeugen sowie zur
Nutzung von Bewegungs- und Festsitzsimulatoren. Die Cockpits der
Simulatoren können ausgetauscht werden.
Quelle: dlr.de
Letztes Update : 28-08-2009 17:45
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