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Die B61 gab es in verschiedenen Modifikationsmöglich-keiten. Mit verschiedenen "Paketen" konnten die physikalischen Eigenschaften, z.B. Fallgeschwindigkeit, und Sprengköpfe verändert werden. Ursprünglich wurden Atomwaffen traditionell von dafür konstruierten Bombern abgeworfen. Der Wandel der Zeit und somit auch die weiterschreitenden Technologien in der Luftfahrtindustrie machte die Forderungen des amerikanischen Verteidungsministeriums laut, eine leichte, mit mittelschwerer Sprengkraft bestückten Atombombe zu entwickeltn, die auch von Jagdbombern extern transportiert und abgeworfen werden konnte. Atombomben für Jagdbomber mussten den hohen Anforderungen des Überschallfluges gewachsen sein. Des weiteren musste die Bombe im Tiefflug abgeworfen werden, um ihr Ziel exakt zu treffen. 1960 wurde mit den Planungen und der Entwicklung der B61 begonnen und schon am 13. Januar 1963 wurde die erste Tesbombe mit der Bezeichnung TX61 fertiggestellt. Aus der B61 entwickelten sich zahlreiche Versionen, u.a. auch Sprengköpfe wir Raketen wie z.B. der Pershing II.

Die letzte Modifikation wurde 1997 in Dienst gestellt und trägt die Bezeichnung B61-11. Sie besitzt einen verbesserten Bombenkörper und kann somit gegen im Erdreich liegenden Gebäude eingesetzt werden; sie soll die B53 in dieser Rolle, auch Penetrator ersetzen. 1996 wurden zahlreiche Testabwürfe durchgeführt, davon 3 in Alaska und der Rest in Nevada.

Technisch gesehen ist die Bombe mit 2 Neutronen-Generatoren ausgestattet und explodiert in 2 Phasen. In den meisten versionen wird die Fallgeschwindigkeit durch den Fallschirm reduziert, der aus einer Nylon-Kevlar Mischung besteht und somit auch hohen Belastungen stadhalten kann. Man kann die Bombe in 4 Teile zerlegen, von dort aus können die einzelnen Parts in sich zerlegt werden.

 

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