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Was ist das eigentlich? Scud, oder diese anderen Bezeichnungen?

Nun, eigentlich 3 verschiedene Bezeichnungen für ein und dasselbe Gerät, nämlich ein Träger-LKW mit einer taktischen Boden-Boden Rakete. Die offizielle Bezeichnung im sowjetischen ist: 9K72 für das Gesamtsystem, auf MAZ-543 Fahrzeug, die Rakete selbst 8K14 bzw. R-17/R300, das Startsystem 9P117M.

Scud ist ein NATO Bezeichnung für die Ursprungsrakete R-11 und erhielt Suffixe für die nachfolgenden Versionen.
SS-1c ist die amerikanische Bezeichnung (Surface-Surface) analog der NATO Bezeichnung.
Als R-17/R-300 wurde die Rakete in den sowjetischen OKB´s bezeichnet, die Truppenbezeichnung wiederum ist die erwähnte 8K14, später 9M72.

Das taktische Bodensystem wurde Mitte der 60er Jahre in der SU in Dienst gestellt.
Schnell wurden die Bündnispartner versorgt und befreundete Staaten setzten das Waffensystem ebenfalls ein.
Im Iran-Irak Krieg, im Afghanistan Krieg und im ersten Golfkrieg wurde diese Waffe und deren Weiterentwicklungen intensiv eingesetzt. Die Rakete hat eine Reichweite von 50 bis 300 km. Der Einsatz von konventionellen, chemischen, biologischen und nuklearen Gefechtsköpfen (989 kg) ist möglich.
Auch die NVA besaß dieses Waffensystem, 20 Stk. dislosziert in der III. Raketenbrigade "Otto Schwab" des Militärbezirkes III und der V. Raketenbrigade "Bruno Leuschner" des V. Militärbezirkes. Insgesamt waren 20 Komplexe vohanden, die alle Mitte 1990 an die Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte zurückübergeben wurden. Es waren allerdings nur konventionelle Gefechtsköpfe vorhanden.

Aus dem Dragon Modell lässt sich nun genau gesagt ein Modell des Systems 9P117M1 bauen, eine Unterversion mir etwas gändertem Generator, erkennbar an den durchgängigen Lüftungsschlitzen hinter dem Fahrerhaus.
Das Modell selbst erschien Anfang der Neunziger Jahre und wird seitdem immer mal wieder angeboten, nicht verkauft ein Hin und Her von Dragon/Shanghai.
Nicht wirklich stand das Modell auf meiner "Haben Muss Liste", aber ein günstiger Bausatz mit "losgelösten" Teilen ließ mich zuschlagen.

Der Karton selbst ist einer der größten in meinem kleinen <Panzerlager>. Enthalten sind 13 Rahmen mit Spritzteilen. Die 4 großen Rahmen haben A3 Größe und passen bei weitem nicht auf meinen Scanner. Daher nur ein Detailausschnitt.
Leider, so muss ich sagen, ist die Detaillierung des gesamten Bausatzes eher als mäßig zu bezeichnen.
Gut, vor ca. 15 Jahren erschienen, aber leider nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Heutige Bausätze, egal ob Spritzguss oder (gerade!) Resin haben andere Detaillierungsmaßstäbe.
Erfahrungsgemäß wird der Zusammenbau wenig Schwierigkeiten bereiten. Die Bauanleitung sorgt mit 8 DIN A3 Seiten auch dafür.

Ein umfangreicher Decalsatz mit Nationalitätskennzeichen von Polen bis Irak liegen dem Bausatz bei.
Um Literatur ist es leider sehr schlecht bestellt, das einzigste Profilheft ist das Concord: "The Scud" Heft in dem der 9P117M auch beschrieben wird. Leider sind keine Zeichnungen enthalten, die Maßhaltigkeit kann ich nicht prüfen.   
Zum Glück gibt es einen Zurüstlieferanten, der sich diesem Modell angenommen hat, natürlich Eduard.
Mit der Nummer 35540 ist ein Fotoätzteilsatz für innen erhältlich. Dieses Set enthält 3 umfangreiche Ätzteilplatten und je ein Film/Papier für die Amarturen. Unter 35539 ist ein Ätzteilsatz für aussen erhältlich, 4 (!) Platten.

Weiterhin gibt es Maskierungen für Glasteile XT 058 und Xt 061 für die Räder.
Die Fotoätzteilsatze sind bei diesem doch schwach detailliertem Grundmodell eine sehr sinnvolle Ergänzung.
Wer sein Modell realistisch darstellen möchte kommt hier nicht vorbei.
Statt flachen Schaltkästen ohne Oberfläche gibt es akkurate Nachbildungen von Armaturen und Bedienungslementen.

Fazit:
Trotz Bausatzdetailschwächen ein absolut empfehlenswertes Modell.
Leider hat sich noch kein anderer namhafter oder Kleinserienhersteller gefunden, der ähnliche oder weitere
Modelle dieser sowjetischen Vorbilder (Raketenträger) anbietet.

Hoffentlich ändert sich dieses bald!

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