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Die PZL P-23 Karas entstand aus einer Forderung der polnischen Armeeführung nach einem fortschrittlichen Aufklärungs- und Kampfflugzeug.
Aus der zivilen P-13 wurde Anfang der 30iger Jahre die P-23, die erste Serienversion P-23A startete mit 40 Exemplaren im Herbst 1935. Angetrieben wurde das Muster von einem Bristol-Pegasus Lizenzmotor PZS IIM2 mit 493 kW.
Die Höchstgeschwindigkeit betrug 304 km/h, die Reichweite ca. 1300 km, tragen konnte die Maschine zwischen 850 und 1500 kg Zuladung.

Die 40 gebauten Exemplaren dienten im ersten Fliegeregiment in Warschau und wurden bei Kriegsbeginn 1939 als Trainigsflugzeuge.

Als Modell war die "Karas" im Maßstab 1/48 bislang nur als Vaku Modell zu haben, nun endlich ist das lang ersehnte Spritzgussmodell von Mirage erschienen.
Der ersten Version P-23A werden weitere folgen, widmen wir uns nun aber dem Neuling.

Auf den ersten Blick - ein großer, bunter Karton, einzeln in Folie verpackte Spritzlinge,Fotoätzteile, große Decals, ein Anleitungsbuch.

Die Spritzgussbauteile verteilen sich auf 3 Rahmen, deren qualitative Ausführung als gut bezeichnet werden kann (und sollte).
Einige Sinkstellen sind leider vorhanden, sowie kleine (behebbare) Fehlstellen.
Leider ist die gesamte Oberfläche sehr rauh und muss aufwändig geschliffen werden.
Positiv erscheint mir, die feine Ausbildung der Details.
Da ist zum Einen der gesamte Cockpitbereich. Dieser entsteht aus mehr als 50 Einzelteilen und wird als geschlossene Einheit gebaut. Diese Einheit/Sektion wird nachher beim Verkleben der Rumpfhälften komplett eingefügt, eine sehr gute Möglichkeit diesen offenen, sichtbaren Bereich ohne Fehler darzustellen. So wird kein Boden zu kurz, zu lang, keine Sitz schief oder nicht mittig...sehr gut gelöst!

Der Zusammenbau sollte problemlos erfolgen, auf kleinere Passprobleme kann man sich einstellen.
Zum Zusammenbau wird die umfangreiche Bauanleitung helfen, ein 12 seitiges Heft, dass mit teils farbigen Zeichnungen eine korrekte Anleitung und Zuordnung vorgibt. Ebenfalls enthalten,
die Darstellung der Bemalungen für die 3 darstellbaren Maschinen.

Weiter zu den Glasteilen, die ebenfalls separat verpackt sind. Leider ist bei meinem Exemplar einiges dieser Teile trotzdem gebrochen, da der Kartoninhalt etwas zu klein für die Schachtel ist. Durch´s Schütteln und Belasten - wir werden sehen ob ich neuziehe oder es Vaku Ersatz geben wird.

6 kleine Resinteile liegen bei, scheinbar Innendetails, die in anderen Versionen (P-23B) geändert werden.
Weiterhin gibt es im Karton zwei kleinere Fotoätzteilplatten für Klappen und Kleindetails.
Das Armaturenbrett ist nicht dabei, da es aber sehr gut gespritzt ist kann auf zusätzliche Ätzteile verzichtet werden.

Zu erwähnen wäre noch, dass Klappen und Ruder separat beiliegen, Sägereien also unterbleiben können.

Markierbare Maschinen sind die weiße 8, weiße 11, 2, und "A" des ersten Fliegerregiments, stationiert in Warschau und Deblin.

Fazit: Ein interessanter Bausatz einer interessanten Maschine. Durch die großzügige Verglasung ist das Innenleben gut zu sehen und kann auch sehr gut dargestellt werden. Dazu muss nicht auf Zurüstteile gewartet/zurückgegriffen werden, der Bausatz gibt eine sehr gute Grundlage!

Wenn Sie sich für dieses Modell interessieren, können Sie sich unter
Mirage ->>  Link
informieren und
eine bequeme Online Bestellung direkt in Polen bei
- >> WCM
durchführen, der Preis liegt bei knapp 40 Euro (Stand Januar 2006, ohne Gewähr).

karas7.jpg

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