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Der im allgemeinen als "Luftlandepanzer" bezeichnete ASU-57 ist ein luftverlastbares, kettengetriebenes Leicht gepanzertes Fahrzeug, dass mit einer 57mm Panzerabwehrkanone bestückt ist. Anfang der 50iger Jahre in Dienst gestellt, wurde er bis Mitte der 60iger Jahre benutzt. Der ASU-57 konnte von einer An-8 / An-12 abgeworfen werden.

Interessant ist noch zu erwähnen, dass das ganze Gefährt ohne Bedachung daherkommt und
nur mit einer Plane abgedeckt werden konnte.

Das Modell stammt von der moldawischen Firma AER, neuerdings auch als Re-Packing von Marquette zu haben.  Die Form stammt aus dem Anfang der neunziger Jahre und ist als "rudimentär" zu bezeichnen. Die Grundmaße scheinen zu passen, aber Details sucht man vergeblich. Einzigstes Plus ist die Einzelgliederkette, allerdings auch sehr grob ausgeformt.

Zu Beginn des Baues standen mir nur die Fotoätzteile von PART zur Verfügung. Ohne Ätzteile
wird es sehr, sehr schwierig. Da ich um die Weihnachtszeit noch auf die ebenfalls verwendeten Kettenhilfsroller und das Geschützrohr wartete, verzögerte sich der Bau um 3 Monate.

Das Geschützrohr, wie auch die Rollen, sind von Model Point und absolut empfehlenswert.
Das verzogene, elliptische gespritzte Bausatzteil sollte schon ersetzt werden.      

In der Zwischenzeit erschien von Eduard auch ein Fotoätzteilsatz, der ebenfalls gleich verbaut wurde. Nun sind einige Details natürlich doppelt.
Von PART habe ich die Triebkettenräder, Bugdetails mit Spaten/Bergestangen und die kompletten Lüftungsgitter verwendet. Die Gitter sind wesentlich plastischer als die Eduard Analoge. Der Eduard Satz ist weitaus umfangreicher und es wurden auch die abklappbaren Seiten- und Frontwände verwendet sowie auch Inndetails und Armaturenträger, Lampeneinfassungen.

Wenig problematisch ist der Zusammenbau, auch mit den Ätzteilen.
Lackiert wurde das Modell mit Modelmaster Farben und gealtert wurde erstmalig mit CMK-Dust.

Das Modell stellt ein ASU der sowjetischen Luftlandetruppen, Ende der 50iger Jahre dar. Das gezeigte Modell hat schon einige Einsatzjahre hinter sich, im Innen- und Aussenbereich sind kleine Roststellen zu sehen. Durch die intensive Nutzung ist der untere Bereich des Korpusses sehr dunkel, speziell die Laufräder. Die Ketten werden allerdings regelmäßig gezogen und gereinigt.
Daher sind die Ketten schwarz, nicht rostbraun. Es ist keine Munition an Bord, da zum Einen die im Bausatz dargestellten sehr verzogen und unrund sind,  zum Anderen die ASU´s aufmunitioniert wohl nur zum Schießen ausrückten.

Fazit.
Ein interessantes Modell, das im Original sicher nicht besonders "hübsch" daherkommt, aber gerade deshalb wohl selten auf den Bausatztischen zu finden ist.
Mit den Ätz- und Zurüstteilen weren die Bausatzmängel dabei fast ausgeglichen.       

asu1.jpg

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