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Im Jahre 1939 forderte das ZK der KPdSU einen neuen Jäger, der die Erfahrungen des Spanien Krieges umsetzen und die in Dienst befindlichen I-153 und I-16 ablösen sollte.

Die neuen Konstruktionsberüs, darunter Jakowlew, Jaszenko  und das OKB 301 mit den Konstrukteuren Lawotschkin, Gorbunow und Gudkow beteiligten sich daran, aber auch Polikarpow mit den nicht erfolgreichen Prototypen I-17 und I-180.

Am 30.3.1940 flog der Protyotyp I-301, der im Sommer 1940 an 5 Werke zur Serienproduktion als LaGG-3 überführt wurde.
Insgesamt wurden ca. 6500 Maschinen gebaut.
Bekannt sind für die LaGG-3 keine Nummerierungen der Versionen sondern Serienangaben.
Weitere Daten finden Sie hier.

Bislang gab es 2 Modelle der LaGG-3 im Maßstab 1/48, ein Vaku Modell aus Polen und das LTD Modell. Bei letztem muß man aufpassen, denn es stellt eine späte Serie 66 dar, 2 der 3 Markierungsmöglichkeiten beziehen sich aber auf die Serie 35. Darauf wird nicht eingegangen.

Eine frühe Serie ist nicht ohne Umbau darstellbar. ICM hat (auch aktuell Stand 8/2006) eine Serie 1 angekündigt, noch ist aber nichts am Markt.  

Nun kommt die neue russische Firma "South Front" mit Ihrem Erstlingswerk einer LaGG-3, Serie 4.
Ohne Aufsehen ist dieser Bausatz auf den Markt gerutscht und wir stellen Ihn vor.

Im stabilen Pappkarton, der nicht überdimensioniert ist, liegen 6 Spritzrahmen, einzelne Räder, Decal und die Anleitung. Dieses Modell ist ein klassischer Short Run Bausatz. Die Angüsse sind dick, die Oberflächen etwas unsauber. Ebenso die Kanten, die reichlich Grat enthalten.
Für den Innenraum sind reichlich Details enthalten, auch das Armaturenbrett ist korrekt ausgeführt. Für die Anzeigegerät wäre zwar ein Ätzteil eine Hilfe, die versenkte Kunststoffdarstellung läßt sich aber auch nutzen.

Auf eine zeichnung gelegt, scheint der Bausatz relativ maßgenau zu sein.  Lediglich die Kühlerpartie ist anders geformt, die Spannweite am Modell etwas größer.

Wer nach versenkten Gravuren fragt, den muß ich fast enttäuschen.  Der Hinterrumpf und die Flächen waren aus einem Holzlaminat ausgeführt, da gibt es nur glatte Oberflächen. Die Blechstöße am Vorderrumpf sind korrekt angedeutet, Verschraubungen ebenso, selbst die wenigen Nietendarstellungen am Motor und den Klappen sind sorgfältig eingestanzt. Tankdeckel und Aufbocklöcher  nicht zu vergessen. Querruder, Höhen und Seitenruder können gelenkt dargestellt werden. Bei der ganzen Loberei muß aber auch erwähnt werden, dass ein Großteil dieser Darstellungen nach dem Verkleben und Verschleifen verschunden sind. Die Paßgenauigkeit ist nicht garantiert, teilweise muß erheblich nachgerbeitet werden. 

Räder sind beim Abspritzen nicht gelungen, zusätzlich liegen daher Gummiräder im Equipage Style bei. Die Decals sind von Begemot gedruckt worden, enthalten Sterne und taktische Nummern. Die sehr wohl vorhandenen Wartungsaufschriften und Seriennummern (Seitenleitwerk) sollten per Hand angedeutet werden.
Darstellbar sind folgende Maschinen: 
- 35 rot des 3. GwIAP
- 64 weiß des 3. GwIAP
- 46 rot des 3. GwIAP
- 44 weiß des 44. IAP
- 50 weiß des 13. IAP

Der Zusammenbau sollte mit der 8 Seitigen Bauanleitung gelingen, die Vorderseite ist bemerkenswerterweise wie eine Titelseite eines Flugzeug-Anleitungsbuches aus dem Jahre 1941 ausgeführt. Zusätzlich sind die Bausätze auf der Anleitung nummeriert.

In der Summe ist dieser LaGG-3 Bausatz in dieser Ausfühtung sehr empfehlenswert. Es ist durchaus möglich, dass spätere Serien ebenso als Bausatz am Markt erscheinen.
Interessant zu wissen wäre, was ICM nun macht.
Wird es (noch) eine LaGG-3 geben? Wird es das SF Modell sein? Sobald wir es wissen, werden Sie es auf diesen Seiten lesen.

Den letzten Absatz möchte ich dem Zubehör dieses Modells widmen.
Es gibt momentan nur einen Artikel, eine Vaku Haube von Falcon (Set 3748). Weiteres Zubehör oder Decalsätze sind noch nicht verfügbar.
Es exitsiert der Aeromaster Decalsatz "Fighting Lawotschkins Part III" für LaGG-3, aber nur für Serien 35 und 66. 

Zur Literaturauswahl zum Thema bitte HIER klicken und nach "LaGG" suchen. 

 Image
 
Kartondeckel des Bausatzes LaGG-3, Serie 4

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Auf der Unterseite des Kartons sind zusätzlich zur s/w Bauanleitung Bemalungsangaben
farbig dargestellt. Die AMT- Codes im Bausatz sollten übersetzbar sein.
 
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Anleitung und Decalsatz

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Kleinteile, Ruder und Innendetails

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Die Seitenhälften und die Motorabdeckung

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Zum Schluß die Fläche, getrennt in Ober- und Unterseite.

 

 

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