neueste Beiträge

  • Neues russisches Kampofflugzeug auf der MAKS

    Der russische ROSTEC Konzern wird auf der MAKS 2021 einen neues russisches Kampfflugzeug präsentieren. Mit der Frage "Wanna see me

    mehr...
  • Monino 2019

    Monino 2019

    Viele einleitende Worte zur Sammlung in Monino bei Moskau muss man nicht verlieren. Es ist bekannt, dass sich hier eines

    mehr...
  • MiGs in Achtubinsk

    MiGs in Achtubinsk

    Immer wenn ein Flugzeug in die militärische Nutzung in Russland und vormals in der Sowjetunion übernommen wird, findet eine ausführliche

    mehr...
  • Aviamuseum Kurgan

    Aviamuseum Kurgan

    Im Süden Russlands, kurz vor der Grenze zu Kasachstan liegt die Stadt Kurgan. Hier, in einem Zentrum der Schwermetallindustrie gibt

    mehr...
  • Tornados und Gripen

    Tornados und Gripen

    Um deutsche Tornados zu sehen gibt es Möglichkeiten. Aber nicht mehr ganz so viele. In zwei Geschwadern stationiert siehst Du

    mehr...
  • Eine Il-18 hat überlebt!

    Eine Il-18 hat überlebt!

    Ein seltenes Bild: eine neu lackierte und äusserlich komplette Il-18D ist in eine statische Ausstellung gegangen! Damit scheint eine weitere

    mehr...
  • Savastleyka Air Museum

    Savastleyka Air Museum

    Einen seltenen Einblick in die Geschichte der sowjetischen Abfängjägergeschichte bekommt man im Savastleyka Air Museum. Kein öffentliches Museum, eine Ausstellung

    mehr...
  • Tupolew ANT-35 / PS-35

    Tupolew ANT-35 / PS-35

    Von der Tupolew ANT-35, später PS-35 genannt, existieren kaum eine Handvoll Bilder. Durch Zufall sind wir an eine kleine Serie

    mehr...
  • 1

SiteNews

  • 1
Hamburgs Wirtschaftsbehörde und Unternehmen erwägen, trotz des gerichtlichen Baustopps eine längere Werkspiste auf Finkenwerder durchzusetzen

 

Um das Projekt A380 auch nach dem vorläufigen Aus für die Landebahnverlängerung für Hamburg zu retten, lassen die Wirtschaftsbehörde und Airbus Deutschland jetzt einen ehrgeizigen Plan prüfen: Angedacht ist eine neue Landebahn, die in einem Winkel von knapp 30 Grad alternativ zu der bestehenden gebaut wird.

Die Idee stammt von dem renommierten Planungsbüro Prof. Laage (PPL). Kosten für die mehr als drei Kilometer lange Trasse: rund 100 Millionen Euro.
Wie der Sprecher der Wirtschaftsbehörde, Christian Saadhoff, bestätigte, werde der Plan zurzeit auf seine Machbarkeit hin untersucht. "Die zuständigen Behörden und die Realisierungsgesellschaft prüfen derzeit alle denkbaren Möglichkeiten", sagte Saadhoff, "dieser Vorgang und die Bewertungen sind noch nicht abgeschlossen." Ziel müsse es sein, das Auslieferungszentrum für den A380 in Hamburg zu realisieren.
Wie berichtet, besteht der Airbus-Konzern bei diesem Punkt auf Planungssicherheit. Sollte die neue Idee den Zuschlag bekommen, müsste ein neues Planfeststellungsverfahren auf den Weg gebracht werden.
Laut Christian Saadhoff habe sich das Planungsbüro mit dem Vorschlag der "Verschwenkung" an die Wirtschaftsbehörde gewandt, danach könne eine weitere Start- und Landebahn in Ost-West-Ausdehnung über die bereits bestehende Bahn gebaut werden. Ergebnis wäre eine X-förmige Konstruktion. Die neue Bahn wäre wegen des veränderten Einfallswinkels länger als die alte. Sie würde dicht neben der bestehenden Bahn beginnen und an ihrem Ende neben der bereits zugeschütteten Fläche des Mühlenberger Lochs die Wasserfläche schneiden.
Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) und der zuständige Staatsrat Gunther Bonz wollten sich nicht zu dem Plan äußern. Der Leiter der Unternehmenskommunikation von Airbus Deutschland, Arndt Hellmann, sagte lediglich, dass alle "gangbaren Möglichkeiten geprüft würden". Jede Äußerung zu einem einzelnen Projekt wäre zu diesem Zeitpunkt "Spekulation".
Weitere Planspiele drehen sich um einen Tunnel unter der bereits bestehenden Bahn: Dort könnte ein Teil der Ortsumgehung Finkenwerder verlaufen. Und noch eine weitere Landebahn ist auf dem Prüfstand: Sie könnte in West-Ost-Ausdehnung südlich vom Mühlenberger Loch verlaufen - auf Höhe Cranzer/Neuenfelder Hauptdeich direkt neben der Elbe.
Am 10. August hatte das Oberverwaltungsgericht eine abermalige Verlängerung der Werkspiste nach einer Klage betroffener Anwohner vorläufig gestoppt. Experten gehen davon aus, dass über die Alternativ-Bahn frischer Wind in die Planungsdiskussion kommt. Neben der Wirtschaftsbehörde muss sich nun auch Airbus Deutschland rasch entscheiden - zur Sicherung des Großprojekts für Hamburg.
(Hamburger Abendblatt)

Galerie

20191003204420 D0ecc50a 2s
801
30.08.19
20181125180035 D7155942 2s
831
30.03.18
20210303211743 68442b0f 2s
109
29.04.18

Hier kannst Du JetJournal.net einmalig oder dauerhaft unterstützen.