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Fürstenfeldbruck - Der Kommandeur des Luftwaffenausbildungskommandos, Brigadegeneral Wolfgang Born, hat am 28. April 2005 den bisherigen Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw), Brigadegeneral Jochen Both, von seinem Kommando über die OSLw entbunden und es Oberst Gerhard Schulz, der bislang im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung tätig war, übertragen.

 

Bei strahlendem Wetter und unter Anwesenheit sowohl des stellvertretenden Inspekteur Luftwaffe, Generalleutnant Heinz Marzi, selbst ehemaliger Kommandeur der OSLw, als auch zahlreicher Vertreter des militärischen und öffentlichen Lebens, wurde in einem feierlichen Appell der Führungswechsel vollzogen.

Brigadegeneral Born betonte in seiner Rede, dass "die maßgeschneiderte Ausbildung eine Schlüsselvoraussetzung für die Einsatzbereitschaft und die Einsatzfähigkeit auf allen Ebenen ist". An der OSLw werde die Grundlage für die später so wichtige Professionalität in der Truppenführung gebildet. Im Verlauf seiner Rede würdigte Brigadegeneral Born die Verdienste von Brigadegeneral Both, der in seiner nur 20-monatigen Stehzeit in Fürstenfeldbruck die "Weichen für den Transformationsprozess in der Offizierausbildung und deren Neuentwicklung gestellt" hat.

Der scheidende Kommandeur der OSLw, Brigadegeneral Both, betonte in seiner Rede die positiven Aspekte, die ihm die Verwendung an der Schule beschert hatte, aber auch wie wohl sich seine ganze Familie in Bayern gefühlt hat. Er dankte dem Stammpersonal für die ungebrochene Motivation und Bereitschaft, sich in die Ausbildung der Offizieranwärter und Offiziere einzubringen: "Es hat mir viel Freude bereitet, mit Ihnen im Team OSLw zu arbeiten!"

Brigadegeneral Both wechselt ins Bundesministerium der Verteidigung nach Bonn als Stabsabteilungsleiter III, verantwortlich für Konzeption, Führung und Einsatz, im Führungsstab der Luftwaffe. Der neue Kommandeur der OSLw, Oberst Gerhard Schulz, für den es "eine große Ehre und Auszeichnung ist, in seiner bayrischen Heimat" verwendet zu werden, stammt aus der Oberpfalz und ist in Deggendorf wohnhaft. Er dankte seinen Vorgesetzten für das Vertrauen und forderte seine unterstellten Soldaten und zivile Mitarbeiter der OSLw auch weiterhin zu tatkräftiger Unterstützung und konstruktiver Mitarbeit auf. Oberst Schulz, der sich persönlich eine lange Stehzeit in seiner "Traumverwendung" wünscht, möchte allerdings nicht unbedingt in die Fußstapfen seines Vorgängers treten, sondern eigene Spuren hinterlassen.

Quelle: luftwaffe.de