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Für die Sanierung der Start- und Landebahn auf dem Flughafen Laage zeichnen sich offenbar Lösungen ab. Die Start- und Landebahn soll auf beiden Seiten verlängert werden. Vorraussetzung ist aber, dass der Flugbetrieb wegen der Bauarbeiten nicht unterbrochen wird. Dazu könnte bei laufendem Flugverkehr zunächst der Belag der einen Hälfte erneuert werden, danach wird die zweite Hälfte saniert.

 

Diese Variante werde diskutiert, bestätigte Flughafenchef Blumenthal gegenüber NDR 1 Radio MV. Ein Sprecher des Schweriner Wirtschaftsministeriums sagte, der Flugbetrieb dürfe nicht unterbrochen werden, es gebe dazu intensive Gespräche mit der Bundeswehr, der der Flugplatz gehört. Die Sanierung der Betonpiste müsste entweder bald beginnen oder erst nach 2007. Denn dann sollen sich in Heiligendamm die Regierungs-Chefs der acht führenden Industrienationen der Welt zum G8-Gipfel treffen. Dazu wird der Flughafen Rostock-Laage unbedingt benötigt.

Hauptproblem bei der Sanierung: Der Flughafen verfügt nur über eine Start- und Landebahn. Würde diese für eine Sanierung gesperrt, müsste der komplette Flugverkehr für Wochen eingestellt werden.

Quelle: ndr.de

Terminal trägt den Namen „Hans von Ohain“

Aufgrund einer eindeutigen Beschlusslage zwischen den Gesellschaftern und der Flughafen-Geschäftsführung wird der neue Terminal des Flughafens Rostock-Laage den Namen „Hans von Ohain“ tragen, abweichend zu den Empfehlungen der Expertenkommission, aber nicht im Widerspruch zu ihren Ergebnissen. Diese hat heute in Rostock die Erfindungen Hans von Ohains als herausragend gewürdigt und hat jeden Verdacht in Bezug auf seine politische Auffassung und menschliche Integrität beiseite geräumt. Sie sieht von Ohain eher als einen Mann mit NS-Distanz. „Die Erfindungen haben für viele den Rang derer der Gebrüder Wright“, so ein Experte. Die Empfehlung der Kommission, eine Benennung nicht zu diesem Zeitpunkt vorzunehmen, beruht allein auf der Tatsache, dass es zu von Ohain wenig Quellenmaterial und kaum Forschung gibt. Flughafen-Geschäftsführer Bernd Blumenthal: „Gesellschafter und Geschäftsführung des Flughafens wehren sich gegen den Versuch, einer anerkannten, unbescholtenen und hoch verdienten Persönlichkeit der Luftfahrt nur deshalb die verdiente Ehre zu verweigern, weil sich die Historiker noch nicht ausreichend damit befasst haben könnten.“ Hans von Ohain verließ Deutschland im Jahr 1947 und erlangte in einer zweiten Karriere in Amerika höchsten Ruhm und Anerkennung.

Quelle: rostock-airport.de

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