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Hochwertausbildung ELITE in Bayern und Baden Württemberg

Wie nahezu jedes Jahr seit 1995 wird auch in 2005 von 27. Mai bis 09. Juni im Großraum Bayern – Baden Württemberg die Luftwaffenübung ELITE (Electronic Warfare Live Training Exercise) unter Beteiligung von 18 weiteren Nationen stattfinden. Neben vielen NATO Staaten werden auch Österreich, Schweden, Slowenien und die Schweiz mit unterschiedlichen Flugzeugen und bodengebundenen Kräften an dieser einzigartigen Übung der Deutschen Luftwaffe teilnehmen.

ELITE ist eine komplexe Hochwertausbildung des elektronischen Kampfes (ELOKA). Sie stellt einen besonderen Höhepunkt der Einsatzaus- und Weiterbildung der Fliegenden Besatzungen, des Führungs- und Funktionspersonals der Flugabwehrraketenkräfte (FlaRak) und des Einsatzführungsdienstes dar. In die Übung werden neben fliegenden und bodengebundenen Unterstützungskräften auch Heereskräfte eingebunden.

 

Mit komplexen und realitätsnahen Szenarien wird das Zusammenwirken der unterschiedlichsten Waffensysteme der Luftstreitkräfte geübt. Ziel der Übung ist, die Verhaltenssicherheit der Kampfbesatzungen gerade unter den schwierigen Rahmenbedingungen, erzeugt durch elektronische Störmaßnahmen, zu erhöhen. Somit dient sie neben dem Nachweis der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Beteiligten auch der Entwicklung und Überprüfung der taktischen Verfahren.

Die Übungseinsätze werden jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 09:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr und von 13:45 Uhr bis etwa 17:00 Uhr geflogen. Am Freitag wird der Flugbetrieb mittags beendet. In der Nacht wie auch an den Wochenenden 28./29. Mai und 04. / 05. Juni wird kein Flugbetrieb stattfinden.

Von Luftwaffenstandorten in Bayern werden sich die Luftfahrzeuge, neben Jagdflugzeugen und Jagdbombern auch Hubschrauber und Transportflugzeuge, vormittags und nachmittags in einem Verfügungsraum sammeln, um dann gemeinsam das Übungsgebiet auf dem baden-württembergischen Truppenübungsplatz Heuberg anzufliegen. Die in diesem Raum verteilten bodengebundenen Waffensysteme nutzen das realitätsnahe Szenario dieser Großübung der deutschen Luftwaffe, um ihre Besatzungen in der gemeinsamen Zielbekämpfung unter schwierigen Bedingungen zu schulen.

In begrenztem Umfang und in hierfür ausgewiesenen Lufträumen werden auch Flüge bis zu einer Flughöhe von ca. 150 Meter (500 Fuß) über Grund durchgeführt. Bei der Planung der Übung ELITE 2005 wurde darauf geachtet, die Belastung der Bürger so gering wie möglich zu halten. Es wurden zwei "Korridore" eingerichtet, um das Übungsziel Heuberg unter Sichtflugbedingungen zu erreichen. Die Routen, eine im Norden, die andere im Süden, werden abwechselnd beflogen.

Freizeit – und Hobbyflieger werden angehalten, sich vor Antritt des Fluges über die entsprechenden Luftfahrtveröffentlichungen zur Übung "ELITE 2005" zu informieren, um die Sicherheit im Luftraum für sich, aber auch für die Übungsteilnehmer, zu gewährleisten.

Die Abteilung Flugbetrieb Bundeswehr des Luftwaffenamtes überwacht die fliegerischen Vorhaben mit Hilfe des Tiefflugüberwachungssystems "Skyguard". Der genaue Standort von "Skyguard" und der Zeitpunkt der Überwachung ist den Piloten nicht bekannt.

Für die während der Übung auftretenden Lärmbelastungen bitten wir um Verständnis. Anfragen können über das kostenfreie Bürgertelefon 0800 – 8620 730 an das Luftwaffenamt Abteilung Flugbetrieb herangetragen werden.

Inhalt und Ziel der Luftwaffenübung ELITE 2005

Vom 27. Mai bis 09. Juni 2005 findet die jährliche Luftwaffenübung ELITE (Electronic Warfare Live Training Exercise) zum wiederholten Mal auf dem Truppenübungsplatz (TrÜbPl) HEUBERG im südlichen Baden-Württemberg statt.

Die Übungsteilnehmer werden in möglichst realitätsnahen Szenarien neue taktische Verfahren entwickeln und testen. Für die fliegenden Besatzungen, die Flugabwehr-Kräfte und das Einsatzführungspersonal ist ELITE einer der Höhepunkt ihrer Ausbildung im Bereich des elektronischen Kampfes.

ELITE 2005 ist eine komplexe Hochwertausbildung des Elektronischen Kampfes (E-K). Sie stellt einen Höhepunkt der Einsatzaus- und Weiterbildung der fliegenden Besatzungen, des Führungs- und Funktionspersonals der Flugabwehrraketenkräfte (FlaRakKräfte) und des Einsatzführungsdienstes (EinsFüDst) im Rahmen eines komplexen und realitätsnahen Szenarios dar. Mit Unterstützung der Wehrtechnischen Dienststellen (WTD) der Bundeswehr wird die Wirksamkeit aktueller Stör- und Täuschtechniken im Zusammenwirkung mit taktischen Verfahren verifiziert und weiterentwickelt. Die Verhaltenssicherheit der Kampfbesatzungen in einem komplexen EK-Szenario wird durch diese Übung deutlich erhöht und damit deren Durchsetzungs- und Überlebensfähigkeit verbessert.
Die Hauptziele der Übung sind:

der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft unter Einsatz elektronischer Störmaßnahmen,
die Verbesserung der Durchsetzungs- und Überlebensfähigkeit,
die Weiterentwicklung und Überprüfung taktischer Verfahren,
die Aus- und Weiterbildung des Führungs- und Funktionspersonals und
die Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit
Ort:

Luftraum über Bayern und Baden-Württemberg
Truppenübungsplatz HEUBERG und Umgebung
Zeitraum:

Bis 25.05.2005 Verlegung der Luftfahrzeuge auf die Stationierungsorte und Verlegung der Bodentruppen auf den Truppenübungsplatz HEUBERG
Beginn Übungsflugbetrieb am 27.05.2005.
Übungstage mit Flugbetrieb:

27.05.2005 "Familiarisation Flights" (Vertrautmachen der fliegenden Besatzungen der verschiedenen Partnernationen mit den Besonderheiten des Luftraumes im Übungsgebiet)
30.05. bis 03.06.2005
03.06. bis 09.06.2005
10.06.2005 Abbau und Rückverlegung der Luftfahrzeuge an die Heimatstandorte
Zeiten des Flugbetriebs:

Mo-Do jeweils von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Di und Mi eingeschränkte Nachtoperationen mit Hubschraubern von 22:30 Uhr bis 24:00 Uhr
Fr von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
In begrenztem Umfang und in hierfür ausgewiesenen Lufträumen werden durch Strahlflugzeuge auch Flüge bis zu einer Flughöhe von ca. 150 Meter (500 Fuß) über Grund durchgeführt. Die beteiligten Hubschrauberkräfte üben in ihrem typischen Höhenband, dies bedeutet Flüge in niedrigsten Höhen von ca. 15 Meter (50 Fuß) über Grund. Bei der Planung der Übung ELITE 2005 wurde darauf geachtet, die Belastung der Bürger so gering wie möglich zu halten. Es wurden zwei "Korridore" eingerichtet, um das Übungsziel Heuberg unter Sichtflugbedingungen zu erreichen. Die Routen, eine im Norden, die andere im Süden, werden abhängig von den vorherrschenden Wetterbedingungen beflogen.

Beteiligte Kräfte und Nationen

verschiedene Luftangriffs-, Luftverteidigungs- und Lufttransportsysteme von 14 NATO-Staaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei und die USA) sowie Finnland, Österreich, Schweden und die Schweiz
Teile der integrierten Luftverteidigung sowie fliegende und bodengestützte Ausbildungsplattformen des Elektronischen Kampfes (EK) der Bundeswehr,
Estland, Kanada, Lettland, Litauen, Rumänien und die Slowakei stellen Beobachter
Beteiligt sind:

ca. 1.700 Soldaten auf dem Truppenübungsplatz HEUBERG
ca. 1.500 Soldaten auf den beteiligten Fliegerhorsten
ca. 100 Rad-Kfz
ca. 10 Kettenfahrzeuge
ca. 70 Strahlflugzeuge
ca. 20 Hubschrauber
ca. 10 Propellerflugzeuge
Als Flugzeuge und Helikopter kommen zum Einsatz:

Deutschland: F-4F PHANTOM II von NEUBURG/DONAU
Tornado IDS von NÖRVENICH und BÜCHEL
Tornado ECR und Tornado RECCE von LECHFELD
C-160 D TRANSALL von PENZING/LANDSBERG
CH-53 GS von LAUPHEIM
Bo-105 PAH von LECHFELD
LR 35/36 von NEUBURG/DONAU
Belgien: F-16 von NEUBURG/DONAU
A-109 von LAUPHEIM
Finnland: F/A-18 von DÜBENDORF (CHE)
Frankreich: Mirage 2000N von LUXEUIL (FRA)
E-3F von AVORD (FRA)
C-160 Transall von PENZING/LANDSBERG
Griechenland: F-16 von LECHFELD
Italien: Tornado ECR von LECHFELD
Niederlande: AH-64, CH-47 und Cougar von LAUPHEIM
Polen: CASA-295 von PENZING/LANDSBERG
Schweden: EK-37 Viggen von LECHFELD
SAAB 340 ERIEYE von LECHFELD
Schweiz: F/A-18 von DÜBENDORF (CHE)
Cougar von LAUPHEIM
Spanien: MIRAGE F-1 von NEUBURG/DONAU
CASA-295 von PENZING/LANDSBERG
Türkei: F-16 von LECHFELD
USA: F-16CJ von SPANGENDAHLEM
NATO: E-3A SENTRY von GEILENKIRCHEN

Als bodengebundene Luftverteidigung sind an der Übung beteiligt:

Deutschland: FlaRakG 2 mit PATRIOT
FlaRakGrp 15 mit ROLAND und HAWK
3./ObjSStff JaboG 32 mit Fliegerfaust STINGER
FlaBrig 100 mit AFF WIESEL, OZELOT und GEPARD
Polygone mit HAWK, SA-6 und SA-8
Frankreich: CROTALE, ASPIQUE und ERGE
Großbritannien: RAPIER
Niederlande: PATRIOT und CHEETAH
Norwegen: NASAMS
Österreich: SKYGUARD und RAC-3D
Polen: SA-7
Slowenien: ROLAND und SA-16
Schweden: GIRAFFE, HAWK, RBS-70
Tschechische Republik: SA-6 und VERA

Zur Überwachung des Flugbetriebes und der Einhaltung der Flugbetriebregelungen wird eingesetzt:

Deutschland: SKYGUARD

Geschichtliche Entwicklung von ELITE

Die Übung ELITE entstand 1991 aus einer Übung des Jagdbombergeschwaders 32 in Lechfeld mit der Flugabwehrraketengruppe 43, die zur Vorbereitung der fliegenden Besatzungen auf RED FLAG durchgeführt wurde. 1992 beteiligte sich zusätzlich das Jagdbombergeschwader 34 in Memmingen und die erste Übung ELITE fand auf dem TrÜbPl HOHENFELS statt.

Ebenfalls notwendig war die Nutzung eines Truppenübungsplatzes (TrÜbPl), um eine räumliche Verteilung der Truppen der Flugabwehraketensysteme zu ermöglichen und ein realitätsnahes Umfeld für den Einsatz der fliegenden Waffensysteme (hier zunächst nur TORNADO) zu schaffen.

Das große Interesse der Geschwader von Luftwaffe und Marine, der Flugabwehrverbände und Fernmeldeelektronischen Aufklärungseinheiten des Heeres und der Luftwaffe machten es notwendig, die Federführung für die Übung ELITE einer Kommandobehörde zu übertragen.

ELITE wurde 1995 erstmals unter der Federführung des Luftwaffenkommandos Süd durchgeführt und ist seitdem die einzige regelmäßig stattfindende nationale EloKa-Übung der Bundeswehr. Für diese Übung wurde der TrÜbPl Baumholder zugewiesen. In Auswertung der durchgeführten Übungen wurden sowohl die Rahmenbedingungen als auch die Inhalte und Ziele der Übung ELITE weiter vervollständigt und ausgeweitet. So wurde unter anderem die Übungsdauer auf elf Tage erhöht, der Einsatz von Waffensystemen durch eine ausgewogene Anzahl und Vielfalt bodengebundener und fliegender Komponenten präzisiert und in dem TrÜbPl Hohenfels ein für alle Waffensysteme gut geeignetes Gelände ausgewählt. Besonders bewährt hat sich der Einsatz des Tiefflugüberwachungssystems "Skygard" für die Auswertung und Nachbereitung der Übung.

ELITE hat sich in ihrer Durchführung zu einer weit über die verbandsinternen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten hinausgehende Übung entwickelt. Sie dient damit um so mehr als Vorbereitung für andere Luftwaffenübungen, Taktische Überprüfungen und vor allem der realitätsnahen Vorbereitung auf einen möglichen Einsatz in einem Krisen- oder Kriegsgebiet. Die Übung ELITE ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Übungskatalog der Bundeswehr geworden. Durch die Integration von einzelnen Einheiten anderer Nationen (vorwiegend aus NATO-Staaten) wird ELITE aufgewertet.

Quelle: luftwaffe.de

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