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Nachdem die Bundeswehr nun seit einem Monat im Rahmen des „Air Policing Baltikum“ in Litauen tätig ist, bat der Kontingentführer, Oberstleutnant Frank Gräfe, zu einer Pressekonferenz, um eine vorläufige Bilanz zu ziehen. Der Auftrag der Luftwaffe ist es, seit dem 1. Juli 2005 mit vier Phantom-Jets den Luftraum über den neuen NATO-Mitgliedsstaaten Estland, Lettland und Litauen zu überwachen. Deutschland ist nach Dänemark, Belgien, Großbritannien, Norwegen und den Niederlanden bereits die sechste Nation, die diese Aufgabe übernommen hat. Der Großteil des 120 Soldaten starken Kontingentes ist in Siauliai im Norden Litauens stationiert, kleinere Teilkontingente in Kaunas und in der Hauptstadt Wilna.

Oberstleutnant Gräfe erwähnte, dass durch die wertvolle Aufbauarbeit zu Beginn der Verlegung die Vorraussetzungen geschaffen wurden, um nun dreimal soviel zu fliegen, wie ursprünglich geplant wurde. Mittlerweile werden fast jeden Tag morgens und nachmittags je zwei Übungsflüge durchgeführt, so dass in mehr als 40 Flügen über 50 Flugstunden erflogen werden konnten. Lediglich an fünf von 21 Tagen konnte nicht geflogen werden, weil entweder das Wetter zu schlecht war oder die Landebahn ausgebessert wurde. Die Luftwaffe demonstriert bei der Erfüllung ihres Auftrages, dass sie jederzeit bereit und unter den gleichen Bedingungen wie in Deutschland in der Lage ist, die Souveränität des Luftraumes über allen drei baltischen Staaten gleichmäßig sicher zu stellen. Deshalb werden die nun geplanten 20 Übungsflüge pro Woche auch gleichmäßig über dem Luftraum der drei baltischen Staaten verteilt. Der Kontingentführer führt den erfolgreichen Flugbetrieb besonders zurück auf die "hohe Einsatzbereitschaft und Motivation jedes einzelnen Soldaten, denen die besondere Bedeutung dieses ersten Einsatzes deutscher Jagdflugzeuge im Ausland zum Schutze des baltischen Luftraumes bewusst ist."

Diese besondere Bedeutung wird zum einen durch das rege Interesse der deutschen und baltischen Medien, zum anderen durch hochrangige Besuche in Siauliai verdeutlicht. So haben der Generalinspekteur der litauischen Streitkräfte, Generalmajor Valdas Tutkus und der Inspekteur der litauischen Luftstreitkräfte, Oberst Jonas Marcinkus, bei Ihren Besuchen das besondere Engagement der Deutschen während des "Air Policing Baltikum" betont. Für den August haben sich bereits der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Stieglitz, der Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos, Generalleutnant Jertz, der Stellvertreter des Befehlshabers der Alliierten Luftstreitkräfte Nord (AIRNORTH), Generalleutnant Martin und der Befehlshaber des Wehrbereichskommando I Küste, Generalmajor Keerl, angekündigt.

Generalmajor Keerl besucht seine Soldaten vom Spezialpionierbataillon 164 aus Husum. Die Spezialpioniere und drei Feldjäger gehören als Teil der Streitkräftebasis ebenso wie die Luftwaffensoldaten, die zum größten Teil vom Jagdgeschwader 71 "Richthofen" aus Wittmund/Ostfriesland und vom Jagdgeschwader 74 aus Neuburg an der Donau kommen, zum Kontingent in Litauen. Oberstleutnant Gräfe betonte in diesem Zusammenhang die hervorragende Zusammenarbeit und den wertvollen Beitrag, den die Soldaten der Streitkräftebasis zur Unterstützung der Luftwaffe liefern.
Um den großen Informationsbedarf der baltischen Staaten zu decken, gibt es zahlreiche Arbeitsgruppen zwischen der Luftwaffe und Estland, Lettland und Litauen. Oberstleutnant Gräfe bedankte sich während der Pressekonferenz auch für die Unterstützung der Host Nation. Das Engagement der Bundeswehr erstreckt sich allerdings auch auf den außerdienstlichen Bereich. So wurde die Patenschaft für ein Kinderheim und in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Pflege eines Soldatenfriedhofs aus dem 1. Weltkrieg übernommen. Die Bundeswehr ist noch bis Ende September in Litauen tätig und wird zum 1. Oktober von der US Air Force abgelöst. (Luftwaffe.de)

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