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Wachstum für München: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird Lufthansa an ihrem süddeutschen Drehkreuz Piloten der Langstreckenflotte stationieren. 234 Kapitäne und Copiloten sowie Copilotinnen der Airbus A330/340 Langstreckenflotte werden ihre Heimatbasis künftig am Flughafen München haben. Damit setzt Lufthansa ein deutliches Signal für die Zukunft: „Die Stationierung der Cockpitcrews ist ein weiteres Element der Lufthansa Strategie, den Standort München zu einem international bedeutenden Drehkreuz auszubauen“, sagt Carsten Spohr, Mitglied des Bereichsvorstandes. Für das Flughafenumland bringe die Stationierung deutliche Vorteile, so Spohr: „Durch die Schaffung hoch qualifizierter Arbeitsplätze wird eine starke Kaufkraft in das Umland fließen“.

 

Bereits seit 1993 sind 120 Lufthansa-Piloten und Pilotinnen der Boeing B737 Flotte am Flughafen München stationiert, seit 2002 insgesamt 82 Flugzeugführer und Flugzeug-führerinnen der A320 Flotte. Damit erhöht sich die Anzahl der in München stationierten Cockpitcrewmitglieder nun auf fast 440.

Vor dem Hintergrund der Ausbaupläne am Flughafen München wird Lufthansa in den kommenden Jahren vor allem ihr Langstreckenangebot ausweiten. So sind in dieser Winterflugplanperiode in München insgesamt 14 Langstreckenflugzeuge stationiert. Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahrzehnts die Airbus A330/340 Flotte der Lufthansa auf bis zu 30 Flugzeuge anwächst. Damit werden weitere Arbeitsplätze im Umland des Flughafens geschaffen: Jedes in München stationierte Langstreckenflugzeug sichert rund 150 Arbeitsplätze, im Wesentlichen für Flugbegleiter und Piloten, die für die Bereederung eines A340 notwendig sind.

Berechnungen gehen davon aus, dass außerhalb des Flughafenzauns sogar 300 Arbeitsplätze geschaffen werden. Schon heute sind rund 100 Lieferanten aus München und dem Flughafenumland für den Lufthansa Konzern tätig. Diese Zahl wird in Zukunft weiter steigen. „Jedes Flugzeug hat die wirtschaftliche Bedeutung eines mittelständischen Unternehmens. Der Jobmotor Luftfahrt bietet Arbeitsplätze am Flughafen und im Umland und damit hervorragende Perspektiven für die ganze Region“, so Spohr.

Quelle: konzern.lufthansa.com

Die Entscheidung der Lufthansa, 234 Kapitäne und Co-Piloten ihrer Langstreckenflotte am Münchner Airport zu stationieren, wird von der Flughafen München GmbH (FMG) als wichtiges Signal für den Standort München begrüßt. Im Rahmen einer Feierstunde für die erste in München stationierte Langstrecken-Cockpitcrew bezeichnete Peter Trautmann, FMG-Geschäftsführer für Verkehrsbetrieb und Technik, diesen Schritt der Lufthansa als einen "weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg des Münchner Flughafens in die engere Spitze der großen europäischen Luftverkehrsdrehscheiben". Ohne das massive Engagement der Lufthansa am Standort München, so Trautmann weiter, wäre dieser Aufstieg nicht möglich gewesen.

Dass die Lufthansa in München eine so überzeugende Entwicklungsperspektive für den Ausbau ihres Langstreckenverkehrs sieht, hängt für Trautmann auch mit den aktuellen Ausbauplänen des Münchner Flughafens zusammen: "Ohne den Bau einer dritten Start- und Landbahn würde unser Airport als Luftverkehrsdrehscheibe bereits in wenigen Jahren an seine Grenzen stoßen".

Der weitere Ausbau des Drehkreuzverkehrs schafft Perspektiven, die weit über den Flughafenzaun hinauswiesen. Neben den Reisenden und den exportorientierten bayerischen Unternehmen wird vor allem der Arbeitsmarkt von der Schubkraft des Luftverkehrs profitieren. Schon heute zählt der Münchner Flughafen mit seinen rund 24.000 Beschäftigten bei über 500 Unternehmen zu den größten Arbeitsstätten in Süddeutschland. Peter Trautmann: "Flughafenweit werden wir in zehn Jahren voraussichtlich schon 40.000 Mitarbeiter zählen."

Quelle: munich-airport.de

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