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Am Donnerstag, den 24. November 2005, wurde um 14 Uhr im Hangar 3 des Luftwaffenmuseums der Bundeswehr Berlin-Gatow die Sonderausstellung „Mit Adleraugen“ eröffnet. Zu sehen sind rund 50 Aufnahmen des Aufklärungsgeschwaders 51 „Immelmann“ (AG 51 „I“) aus Kropp/Jagel.

Die Fotos eröffnen dem Betrachter eine ungewohnte Perspektive: den Blick von oben. Die Motive, die das AG 51 „I“ für die Ausstellung im Luftwaffenmuseum zusammengestellt hat, reichen von Luftbildern Berlins über Aufnahmen, die über dem ehemaligen Jugoslawien gemacht wurden, bis hin zu Aufnahmen von den aufgeweichten Deichen während des Elbehochwassers im Jahr 2002.

Anhand kurzer Bildbeschreibungen kann sich der Besucher über das Motiv informieren. Außerdem erfährt er Details wie die jeweilige Flughöhe und -geschwindigkeit des Aufklärungstornados.

 

Für den Betrachter überraschend ist insbesondere die hohe fotografische Qualität der Fotos. Bei vielen Aufnahmen hat der Besucher den Eindruck, ein Profi-Fotograf habe die Fotos mit Stativ gemacht. Dass sie normalerweise bei Fluggeschwindigkeiten von über 900 km/h entstanden sind, ist den gestochen scharfen Fotos nicht anzusehen.

Der „Fotoapparat“ der Aufklärungstornados des AG 51 „I“ ist der 4,63 m lange und 710 kg schwere GAF Telelens Pod. Er ist mit verschiedenen Sensoren bestückt. Der leistungsfähigste ist die optische Zeiss KS-153 Telelens 610 Kamera. Mit einer Brennweite von 610 mm liefert sie in mittleren Höhen Fotos mit einer sehr guten Bildqualität. Sie ist das „Adlerauge“ des AG 51 „I“.

Die Ausstellung ist vom 25. November 2005 bis zum 26. März 2006 im Erdgeschoß des Hangars 3 zu sehen. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr (letzter Einlaß 16 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Quelle: luftwaffenmuseum.com

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