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Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und jedes Jahr müssen hunderte von Patienten auf schnellstem Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik gebracht werden. Um diesen Menschen schnell und effektiv zu helfen, gibt es die Luftrettungsallianz TEAM DRF.

Im Jahr 2005 starteten die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten des TEAM DRF an Bord ihrer Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu insgesamt 34.408 Rettungseinsätzen - 1.564 Einsätze mehr als noch im Jahr zuvor (Gesamteinsätze 2004: 32.844). Dabei wurden die Rettungskräfte des TEAM DRF zu 24.358 Notfällen alarmiert. An Bord speziell ausgestatteter Hubschrauber transportierten sie außerdem 9.165 Intensivpatienten von Klinik zu Klinik und holten mit Ambulanzflugzeugen 885 Patienten aus 100 Ländern zur medizinischen Behandlung in ihre Heimat zurück.

Allein in Deutschland flog das TEAM DRF im vergangenen Jahr 3.303 Herzinfarktpatienten, bei denen nach Einschätzung der Notärzte akute Lebensgefahr bestand. Darüber hinaus behandelten die medizinischen Teams des TEAM DRF 2.852 Schlaganfallpatienten und transportierten sie auf schnellstem Wege zur Behandlung in Spezialkliniken. Bei Unfällen, ob im Haushalt, bei der Arbeit oder im Verkehr, mussten 3.122 Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen notärztlich versorgt und per Hubschrauber in geeignete Krankenhäuser transportiert werden.

Einsatzstärkster Rettungshubschrauber im deutschen TEAM DRF war "Christoph 27", der im Großraum Nürnberg zur Rettung von Notfallpatienten im Einsatz ist (1.665 Einsätze). "Christoph Sachsen-Anhalt" war mit 1.056 Einsätzen der bundesweit am häufigsten alarmierte TEAM DRF-Intensivtransporthubschrauber. Er ist in Halle stationiert und rund um die Uhr einsatzbereit, um dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken durchzuführen.

 

Hintergrundinformationen zum TEAM DRF

An 42 Luftrettungszentren in Deutschland, Österreich und Italien halten die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) und ihre Partner im TEAM DRF über 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und für Intensivtransporte zwischen Kliniken bereit - an neun Standorten im 24-Stunden-Betrieb. Vier Ambulanzflugzeuge stehen rund um die Uhr für weltweite Patiententransporte bereit. Rund 700 Notärzte, 500 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 80 Techniker sind für das TEAM DRF im Einsatz.

Unterschiedliche Aufgaben für die Einsatzhubschrauber

Die Rettungshubschrauber des TEAM DRF werden in der Notfallrettung als schnelle Notarztzubringer eingesetzt. Darüber hinaus stehen sie für den Transport von Notfallpatienten in Kliniken zur Verfügung. Dazu sind die Rettungshubschrauber des TEAM DRF mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung am Einsatzort und während des Fluges notwendig sind. Innerhalb weniger Minuten nach der Alarmierung sind die Rettungshubschrauber mit Notarzt und Rettungsassistent an Bord auf dem Weg zum Einsatzort.

Für den Transport von Patienten zwischen Kliniken werden zusätzlich Intensivtransporthubschrauber eingesetzt. Sie sind als fliegende Intensivstationen ausgerüstet und für den schnellen und schonenden Transport von Patienten über längere Distanzen – zum Beispiel von München nach Hamburg - geeignet. Rund 18 Prozent aller Intensivtransporte im TEAM DRF werden nachts durchgeführt. Zusätzlich werden die Intensivtransporthubschrauber auch in der Notfallrettung eingesetzt. Sie sind mit ein bis zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt.

Weltweite Patiententransporte mit Ambulanzflugzeugen

Zusätzlich zur regionalen Luftrettung mit Hubschraubern ist das TEAM DRF auf weltweite Patiententransporte mit vier eigenen Ambulanzflugzeugen spezialisiert. Die Ambulanzflugzeuge sind als mobile Intensivstationen ausgestattet, so dass die Patienten während des Fluges optimal von qualifizierten Ärzten und Rettungsassistenten betreut werden können.

Erfahrene Einsatzleiter in der DRF-Alarmzentrale in Filderstadt organisieren die Logistik der Einsätze. Sie sind rund um die Uhr unter der Notfall-Telefonnummer 0711-701070 erreichbar. Vor jedem Ambulanzflug müssen sie alle medizinischen Details abklären: Sie nehmen die Patienten- und Krankenhausdaten auf und kontaktieren einen beratenden DRF-Arzt. Dieser setzt sich umgehend mit dem behandelnden Arzt vor Ort in Verbindung, um die genaue Diagnose und die Transportfähigkeit des Patienten abzuklären. Danach organisieren die DRF-Einsatzleiter den vollständigen Transport des Patienten von Krankenhausbett zu Krankenhausbett. Innerhalb kürzester Zeit nach der Alarmierung starten die Ambulanzflugzeuge zu ihren weltweiten Einsätzen.

Qualifiziertes Personal für optimale Patientenversorgung

Die Piloten im TEAM DRF verfügen über hohes fliegerisches Können. Bevor sie in der Luftrettung arbeiten dürfen, müssen sie umfangreiche Flugerfahrung erwerben. In regelmäßigen Sicherheitstrainings schulen sie ihre Kenntnisse.

Alle TEAM DRF-Notärzte sind erfahrene Notfall- und Intensivmediziner. Ebenso wie die Rettungsassistenten haben sie langjährige Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst. An Bord der Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge betreuen die medizinischen Besatzungen schwer kranke und verletzte Patienten, die aufwändige intensivmedizinische Versorgung benötigen.

Ziel der DRF und ihrer Partner im TEAM DRF ist es, die notfall- und intensivmedizinische Versorgung von Patienten stetig zu optimieren. Deshalb führt die Luftrettungsallianz regelmäßig medizinische Fortbildungen für Ärzte und Rettungsassistenten durch. Als eine der ersten Luftrettungsorganisationen in Europa bietet die DRF ihren Medizinern und Rettungsassistenten seit 2004 die Möglichkeit, an mobilen Patientensimulatoren zu trainieren. Mit Hilfe von mobilen Hightech-Simulatorpuppen übt das medizinische Personal Notfalleinsätze und mögliche medizinische Komplikationen unter realistischen Bedingungen, d.h. an Bord ihrer Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge. So kann zum Beispiel die Behandlung eines Herzinfarktpatienten mit drohendem Kreislaufstillstand simuliert werden.

Als erste Luftrettungsorganisation in Deutschland verwendet die DRF außerdem bei Notfalleinsätzen mobile Ultraschallgeräte. Der Einsatz des Gerätes ermöglicht eine schnelle Diagnose am Einsatzort und hilft so, wertvolle Zeit zu sparen: Bei einem Unfall können die DRF-Notärzte dank der Ultraschalluntersuchung bereits vor Ort erkennen, ob ein Patient innere Verletzungen erlitten hat, die dringend operiert werden müssen, und die aufnehmende Klinik vorinformieren.

Kosten der Luftrettung

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung werden im bundesweiten Durchschnitt jedoch nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Für einen erheblichen Prozentteil der Kosten muss die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) als gemeinnützige Organisation selbst aufkommen. Das ist ihr nur durch die Unterstützung von Fördermitgliedern, Spendern und Sponsoren möglich. In vielen Orten gehen deshalb Beauftragte der DRF von Tür zu Tür, um über die Arbeit der DRF zu informieren und Fördermitglieder zu werben. Sie sammeln an den Haustüren kein Geld, tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das DRF-Service-Team montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter Telefon: 0711-70072211.

Quelle: drf.de