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Finnair hat ihre Entscheidung für die A350 mit der Unterzeichnung eines Vertrags über den Kauf von neun Maschinen des Typs A350-900 bekräftigt. Der finnische Carrier reservierte sich außerdem Optionen für vier weitere Flugzeuge. Finnair hatte ursprünglich im Dezember 2005 ihre Absicht bekannt gegeben, ihre Langstreckenkapazitäten mit den neuen Airbus-Flugzeugen zu verstärken. Die ersten A350-900 werden 2012 ausgeliefert. Die neuen Flugzeuge bieten nicht nur beispiellose Leistung und Wirtschaftlichkeit für die Langstreckenverbindungen der Airline nach Asien, sondern auch ein völlig neues Komfortkonzept für die Kabine, die 314 Passagiere in zwei Klassen aufnehmen wird. Als Triebwerk wurde das Trent 1700 von Rolls-Royce ausgewählt.

Finnair hat darüber hinaus drei neue A340-300E in Auftrag gegeben, um die starke Expansion ihres Asienverkehrs ab Frühjahr 2007 zu unterstützen. Jede A340-300E (das „E“ steht für „Enhanced“) wird 268 Passagieren Platz bieten und allen Klassen die komfortabelste Bestuhlung erhalten. Dieses Airbus-Modell bietet unter anderem fortschrittlichste Cockpittechnik, weiter erhöhten Komfort für die Passagiere und CFM International-Triebwerke des Typs CFM56-5C4/P, die sich durch geringeren Treibstoffverbrauch und niedrigere Emissionswerte auszeichnen. Finnair betreibt bereits erfolgreich eine Flotte von 29 Flugzeugen der A320-Familie, zu der elf A319, zwölf A320 und sechs A321 gehören. Jukka Hienonen, President und CEO von Finnair, sagte: „Dies ist die größte Flottenmodernisierung in der Geschichte von Finnair. Die Entscheidung bringt unsere Zuversicht und unser Engagement für unsere Wachstumsstrategie auf dem Asienmarkt zum Ausdruck. Wir schaffen damit die Voraussetzung für die Erschließung neuer Destinationen und für die Erhöhung der Flugfrequenz auf den Verbindungen, auf denen die Nachfrage am größten ist. Die Einführung einer neuen, effizienteren und umweltfreundlicheren Flotte wird über längere Zeit gesehen zu bedeutenden Kosteneinsparungen führen.“ Dr. Gustav Humbert, President und Chief Executive Officer von Airbus, sagte: „Wir sind stolz darauf, dass Finnair sich in die wachsende Riege der Erstkunden für die A350 einreiht, und freuen uns, mit unseren Langstreckenprodukten an der Erweiterung der Langstreckenflotte des Carriers mitzuwirken. Airbus bietet eine echte Produktfamilie an, um auf die Anforderungen des Marktes im Hinblick auf Technologie, Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Attraktivität für die Passagiere einzugehen. Wir sind deshalb sicher, dass die neuen A340 und A350 erfolgreich in die vorhandene Finnair-Flotte von Flugzeugen der Airbus A320-Familie integriert werden.“ Die A350-Familie wird nach aktueller Planung 2010 in Dienst gestellt und zunächst zwei Mitglieder umfassen. Die A350-800 wird bei herkömmlicher Dreiklassenbestuhlung 253 Passagiere über Entfernungen von bis zu 16 300 km/8 800 nm befördern können. Die A350-900, das von Finnair ausgewählte größere Schwestermodell der A350-800, wird ebenfalls in einer Dreiklassenkabine bei einer Reichweite von 13 890 km/7 500 nm nicht weniger als 300 Passagieren Platz bieten. Diese neuen Flugzeuge basieren auf den technisch hoch entwickelten Innovationen der A380 und sind mit modernster Technik ausgerüstet. Die A350 weist eine Tragflächenkonstruktion mit Kompositwerkstoffen und einen Rumpf aus Aluminium-Lithium-Legierungen auf, so dass das gesamte Flugzeug bis zu 60 Prozent aus fortschrittlichen Werkstoffen besteht. Dazu kommen ein neues Fahrwerk, eine neue Kabine und bis zu 90 Prozent neuer Teilenummern in der Fertigung. Die A350 wird so beim Treibstoffverbrauch, bei den Sitzmeilenkosten und bei den direkten Betriebskosten bedeutende Wettbewerbsvorteile bieten. Gleichzeitig wird das neue Airbus-Modell vom besonderen „Airbus-Familieneffekt“ profitieren: Es zeichnet sich durch umfassende betriebliche Kommunalität mit der aktuellen Widebody-Langstreckenflotte von Airbus aus. Die A350 ergänzt dabei die heute marktführende A330/A340-Familie und kann mit der gleichen Musterberechtigung (Type Rating) geflogen werden, die auch für diese gilt. Airbus hat für die neue A350 bisher 182 Bestellungen und Kaufzusagen von 14 Kunden entgegengenommen (darunter 100 Festaufträge).

Quelle: eads.net

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