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EADS „enttarnt" auf der ILA unbemannten Flugkörper „Barracuda"

Der europäische Flugzeugbau und Rüstungskonzern EADS zeigt auf der ILA erstmals seinen unbemannten Technologieträger „Barracuda". Erst im vergangenen April wurde in Spanien die Flugerprobung dieses hoch entwickelten Flugkörpers aufgenommen, und die erste Testphase konnte bereits kürzlich erfolgreich abgeschlossen werden. Das von einem Strahltriebwerk angetriebene Gerät hat eine Spannweite von immerhin sieben Metern. „Damit konnte erstmals in Europa ein derart komplexes System im Flug erprobt werden - wir sind dabei zwangsläufig auch Vorreiter bei der Erarbeitung von Regularien für den Einsatz unbemannter Maschinen in Europa", sagt Thomas Gottmann von EADS. Hierzu muss man wissen, dass „Barracuda" nicht vom Boden aus ferngelenkt wird, sondern nach einer vorangehenden Programmierung voll automatisch seine Einsätze ausführt. Diese könnten aus Aufklärungs- und Erkundungsmissionen bestehen, aber auch die Bekämpfung von Erdzielen könnten von einer möglichen Serienversion übernommen werden.
(EADS-Chalet 07-15, Kontakt Dr. Theodor Benien, Tel.: 030-634 154 306)

MiG-29 OVT scheint Gesetze der Aerodynamik außer Kraft zu setzen

Erstmals außerhalb Russlands wird auf der diesjährigen ILA die neueste Version der berühmten MiG-29 gezeigt. Die MiG-29 OVT verfügt dank ihrer ausgefeilten so genannten dreidimensionalen Schubvektor-Steuerung über eine einzigartige Manövrierfähigkeit, die während der Flugvorführungen regelmäßig eindrucksvoll demonstriert wird. Der Abgasstrahl der beiden Triebwerke vom Typ Klimow RD-33OVT kann dabei in einem Winkel von bis zu 15 Grad nach allen Richtungen abgelenkt werden. Diese Weltneuheit wurde nach dem Erstflug des Prototypen im August 2003 im vergangenen Jahr anlässlich des Moskauer Aerosalons MAKS 2005 der Öffentlichkeit vorgeführt und sorgte durch erstaunliche Flugfiguren selbst unter Fachleuten für Verblüffung. Pawel Wlassow, der Pilot der MiG-29 OVT, erwähnt wie nebenbei zur Zuverlässigkeit der Maschine: „Während der zweijährigen Erprobungszeit musste nicht ein einziges Teil der Triebwerke oder der Schubvektor-Steuerung ausgetauscht werden."
(Display 1/ Halle 10, Stand 10250, Kontakt: Herr, Aleksandr Uwarow, Tel.: 0179-9503219)

Flugpremiere für den Grob SPn Business-Jet

Der neue SPn-Business-Jet von Grob Aerospace erlebt auf der ILA2006 seine öffentliche Flugpremiere. Der bisher größte komplett aus Composite-Materialien hergestellte Light Jet ist täglich im Flugprogramm zu sehen, auf der General Aviation Avenue wird außerdem ein Kabinenmockup gezeigt. Der Prototyp hat bisher rund 150 Flugstunden im Testprogramm absolviert, bei denen die vor gut einem Jahr veröffentlichten Parameter voll bestätigt wurden, sagte Marketing-Chef Hans Doll. Nach Erhalt der Musterzulassung sollen Ende nächsten Jahres die Auslieferungen beginnen. Über die Zahl der bisher erteilten Aufträge macht das Unternehmen keine Angaben, doch sind Bestellungen selbst aus Ländern eingegangen, in denen überhaupt noch keine Marketingaktivitäten stattgefunden haben, erklärte Peter Smales vom Vertriebspartner ExecuJet Aviation Group. Grob sieht in den kommenden zehn Jahren einen Markt für rund 400 Maschinen, deren Basis-Stückpreis mit 5,8 Millionen Euro angegeben wird. Die seit 2004 bereits von 80 auf 140 Beschäftigte gestiegene Grob-Belegschaft soll mit dem Start der Serienproduktion in den kommenden drei Jahren noch einmal um bis zu 150 Mitarbeiter erweitert werden. Vorgesehen ist, wöchentlich einen SPn zu fertigen.
(Chalet 40, Kontakt: Michaela Kube (PR-Factory), Tel.: +49/172/8406 412)

Airbus: Neues A350-Konzept im Sommer

„Das Spiel ist noch nicht vorbei, das Spiel beginnt erst in diesem Sommer", sagte Airbus-CEO Gustav Humbert an den Konkurrenten Boeing gerichtet auf einer Pressekonferenz am Mittwoch während der ILA2006. Er bezog sich auf den Wettbewerb zwischen dem A350 und der Boeing 787 und räumte ein, dass Airbus den amerikanischen Wettbewerber zunächst unterschätzt habe. Jetzt steht man mit potentiellen Kunden im Gespräch und will bis zur Jahresmitte entscheiden, welche Änderungen am eigenen Konzept vorgenommen werden. Dabei könne sich der zunächst entstandene Zeitnachteil wegen der möglichen Verbesserungen als Vorteil erweisen. Bisher gibt es 182 Bestellungen und Kaufabsichtserklärungen für das neue Modell. Ziel sei es, auch im Bereich der Langstreckenjets die Marktführerschaft zu erlangen, sagte Humbert. Mit insgesamt 2.114 offenen Bestellungen ist die Produktion für die nächsten vier Jahre ausgelastet. Insgesamt 430 Flugzeuge will Airbus in diesem Jahr ausliefern, knapp ein Drittel mehr als im Vorjahr. Dazu gehören auch die beiden ersten A380, die zum Jahresende an Singapore Airlines gehen. Die Hälfte des Testflugprogramms ist abgeschlossen, sagte Programmchef Charles Champion.
(Halle 8, Stand 8207, Kontakt: Barbara Kracht, Tel.: +33/5/6193 3220)

High-Tech Hubschrauber-Sitze aus Bayern

Nur ganze zehn Kilogramm wiegt der auf dieser ILA erstmals öffentlich präsentierte neue Pilotensitz Evolution des führenden Herstellers Fischer und Entwicklungen (F+E) aus dem niederbayerischen Landshut. Dabei bietet seine spezielle Energie absorbierende Konstruktion im Falle eines Falles eine Crashsicherheit bis 30 Gramm. „Die Namensgebung ist auf die konsequent evolutionäre Entwicklung des Sitzes zurückzuführen", erklärt Firmeninhaber und Chefkonstrukteur Thomas Fischer. Dabei wurde wert auf ein nunmehr über 20 Prozent geringeres Gewicht, bessere Ergonomie und ein ansprechendes Design gelegt, während die sicherheitsrelevanten Elemente bezeichnender Weise unverändert bleiben konnten. Seit über zehn Jahren rüstet F+E zivile Hubschrauber vieler namhafter Hersteller aus. Darüber hinaus werden zum Beispiel auch Sitze für das Kabinenpersonal von Airlinern und für Geschäftsreiseflugzeuge produziert .
(Halle 7, Stand 7317, Kontakt: Thomas Fischer, Tel.: 0160-6108845)

Neues Konzept für zweimotoriges Reiseflugzeug

High Performance Aircraft (HPA) aus Zirchow auf Usedom präsentiert erstmals seine neue Konzeption eines sparsamen Reiseflugzeuges für sechs Personen. Das schnittige Flugzeug namens TT62 „Baltic" wird über zwei Diesel-Triebwerke des deutschen Herstellers Thielert mit je 350 PS verfügen und bis zu 3.000 Kilometer weit fliegen können. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei etwa 450 Kilometer pro Stunde liegen. Die leichte, widerstandsarme und beständige Karbonfaser-Kompositbauweise soll höchste Ansprüche an Wirtschaftlichkeit und Design erfüllen. „Bereits in dieser noch frühen Phase circa 16 Monate vor dem geplanten Erstflug liegen uns über 50 ernsthafte Kaufabsichten vor", freut sich Produktionsleiter Ulrich Seegers.
(Halle, Stand, Kontakt: Ulrich Seegers, Tel.: 0152-04480080)

ASD zieht positive Bilanz

Auf der diesjährigen Jahrespressekonferenz des Europäischen Verbandes der Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie ASD (AeroSpace and Defence Association of Europe) zog dessen Präsident Dr. Thomas Enders eine ausgesprochen positive Bilanz für 2005: Der Umsatz der Mitglieder ist um 8,6 Prozent auf rund 113 Mrd. Euro gestiegen, zugleich nahm die Zahl der Beschäftigten um 13.000 auf nunmehr 614.000 zu. „Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche bleibt unsere Kernaufgabe - ASD weiß um die diesbezügliche Aufmerksamkeit der europäischen Behörden und möchte sie bestärken, uns auf diesem Weg zu folgen", so Enders, der auch CEO der EADS ist. Enders verwies zudem darauf, dass seine Branche zu den höchstentwickelten in Europa zählt und als Katalysator für das gesamteuropäische Wirtschaftswachstum fungiert. Daher ist ASD auch verstärkt darum bemüht, Mitglieder in den neuen EU-Mitgliedsstaaten und bei den Beitrittskandidaten zu finden.

Airbus: Weitere gemeinsame Entwicklungen mit Russland
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Georg Wilhelm Adamowitsch, nannte die Erfolgsgeschichte von Airbus eine „eindrucksvolle Präsentation europäischer Kompetenz und eine hervorragende Visitenkarte europäischer Wirtschaftspolitik". Gemeinsam mit Kollegen aus Frankreich, Großbritannien und Spanien sowie dem Präsidenten und CEO von Airbus, Dr. Gustav Humbert präsentierte Adamowitsch im unmittelbaren Anschluss an die Konferenz deren Ergebnisse im Namen der zuständigen Ressortminister der internationalen Presse. Die Minister wünschen Airbus, dass die Zertifizierung planmäßig erfolgen kann. Mit Russland werden laut Adamowitsch regelmäßig politische und unternehmerische Gespräche geführt, deren Ziel weitere gemeinsame Entwicklungen sein sollen. Erste Ergebnisse konnten diesbezüglich bereits auf der diesjährigen ILA vorgestellt werden.
(Halle 8, Stand 8207, Chalet 16-19, Display I)

GEVA Adlerhof erhält Zertifizierung nach EN9100

Als eines der ersten mittelständischen Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie in Berlin-Brandenburg wurde die GEVA Gesellschaft für Entwicklung und Versuch Adlershof mbH im April 2006 nach EN9100 zertifiziert. Anläßlich des Besuches der ILA 2006 am 17.05.2006 wurde die Zertifizierungsurkunde im Beisein des Berliner Wirtschaftssenators Harald Wolf, an den geschäftsführenden Gesellschafter der GEVA, Rainer Wolf, übergeben. Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, dazu: „GEVA ist ein gutes Beispiel dafür, wie aus Wissen Arbeit wird. Das Unternehmen wurde beim Aufbau seines Standortes in Berlin-Adlershof gezielt vom Land Berlin und der IBB gefördert und konnte so 28 hochqualifizierte Arbeitsplätze mit speziellen Kompetenzen für die Luft- und Raumfahrtindustrie schaffen." Die GEVA Gesellschaft für Entwicklung und Versuch Adlershof mbH ist ein unabhängiges Unternehmen für Entwicklungs- und Versuchsdienstleistungen mit Schwerpunkt in der Luftfahrttechnik.
( Halle 8, Stand 8213, Kontakt: Michael Schirmer, Tel. 0160 96 67 24 69)

Neuer Kunde für Lufthansa Technik in Russland

Die viertgrößte russische Fluggesellschaft Kras Air hat mit Lufthansa Technik einen Vertrag über die technische Betreuung ihrer Boeing 737-500-Flotte geschlossen. In den nächsten sieben Jahren wird LHT die insgesamt sieben Maschinen, die in den Farben die AiRUnion zwischen russischen Städten und touristischen Zielen in Europa fliegen, im Rahmen einer Total Component Support-Vereinbarung an den Drehkreuzen Krasnoyarsk und Moskau-Domodedovo betreuen. Osteuropa sei neben Indien, China und dem Mittleren Osten der größte Wachstumsmarkt, sagte Walter Heerdt, LHT-Senior Vice President Marketing & Sales, auf der ILA2006. Gerade in Russland sei auch zukünftig mit dem verstärkten Einsatz von neuen und gebrauchten Fluggeräts westlicher Produktion zu rechnen. In Moskau und Taschkent unterhält Lufthansa Technik eigene Verkaufsbüros, die ausschließlich durch einheimische Mitarbeiter besetzt sind.
(Halle 9, Stand 9401, Kontakt: Aage Dünnhaupt, Tel.: +49/172/4240381)

HFTS: NH90-Simulatortraining für Schweden

Die Helicopter Flight Training Service GmbH (HFTS) hat mit den schwedischen Streitkräften einen Vertrag über die Nutzung der HFTS-Flugsimulatoren für den neuen Militärhubschrauber NH90 in Bückeburg unterzeichnet. Die Vertragslaufzeit beträgt zunächst drei Jahre und beinhaltet über 1.000 Trainingsstunden, teilte das Unternehmen auf der ILA2006 mit. Die Ausbildung der schwedischen NH90-Besatzungen beginnt im Jahr 2009. Die Simulatoren werden gegenwärtig auf dem Gelände der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg im Rahmen des ersten privatfinanzierten Betreibermodells zur fliegerischen Ausbildung der 90-Besatzungen gefertigt. Für das Projekt wurde HFTS kürzlich durch den Behördenspiegel und den Bundesverband Public Private Partnership mit dem Innovationspreis PPP 2006 ausgezeichnet. HFTS wurde durch ein Konsortium von CAE Elektronik, Eurocopter Deutschland, Rheinmetall Defence Electronics und Thales Deutschland gegründet.
(Halle 1, Stand 1212, Kontakt: Dr- Arnd Helmetag, Tel.: +49/811/555 580)

Embraer kehrte auf die ILA zurück

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer ist auf die ILA zurückgekehrt und präsentiert auf der General Aviation Avenue seinen Business-Jet Legacy 600 Executive sowie ein Mock-up des neuen Phenom 300. Berlin ist die zweite Station auf der ersten Europa-Vorstellung des neuen Modells, das bis zu neun Passagieren Platz bieten wird und ab Mitte 2009 ausgeliefert werden soll. Der Basispreis beträgt 6,65 Millionen US Dollar. Der Legacy 600 ist eine Geschäftsreiseversion des bewährten Regionaljets Embraer 145. Von der Executive-Ausführung für bis zu 16 Passagiere wurden bisher 71 Maschinen an Kunden in 17 Ländern ausgeliefert.
(Halle 8, Stand 8201, Kontakt: Catherina Fracchia, Tel.: +33/149/384530)

Neueste Iljuschin-Version startet von der ILA zum weltweiten Einsatz

Mit der Version IL-76TD-90VD wird auf der diesjährigen ILA die neueste Version des russischen Frachtflugzeuges erstmals im Ausland der Öffentlichkeit vorgestellt. Beim gezeigten Flugzeug der Fluglinie Wolga-Dnjepr handelt es sich um eine werksneue Maschine mit einer neuen Triebwerkskonfiguration, die nunmehr den höchsten internationalen Standards bezüglich der Grenzwerte für Fluglärmemission entspricht. 2002 traten diesbezüglich neue Grenzwerte in Kraft, die es unmöglich gemacht hätten, die große Flotte von Il-76 Flugzeugen international einzusetzen. Nunmehr besteht mit der neuen Modifikation auch die Möglichkeit, zwischen 300 und 500 Maschinen älterer Baujahre den neuen Bestimmungen anzupassen und zudem leistungsfähiger zu machen. „Wir sind sehr froh, dass die harte Arbeit und die Investitionen, die wir seit vier Jahren in dieses wichtige Projekt gesteckt haben, nun die erfolgreiche Einführung der IL-76TD-90VD zum Ergebnis hat. Das neue Flugzeug ist eine willkommene Ergänzung der Volga-Dnepr Flotte", sagt Alexej Isaikin, Präsident der Wolga-Dnjepr-Gruppe. Die Maschine wird direkt von der ILA zu ihren ersten kommerziellen Flügen starten.
(Static Display 1, Kontakt Julia Mazanova, Tel.: +7-9031020658)

„Treffpunkt Bundeswehr"

Auf 27.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und bei mehreren Flugvorführungen präsentiert sich die Bundeswehr auf der ILA2006.
Die Besucher können sich auf eine Reihe von ausgestellten Luftfahrzeugen, Drohnen und Flugabwehrgeräten freuen. Die ganze Bandbreite von Kampfflugzeugen der Luftwaffe ist ausgestellt. Von der F-4F Phantom über den Tornado bis zum Eurofighter wird alles zu besichtigen sein. Ein Luftwaffen Airbus A-310 MedEvac (Medical Evacuation) wird ebenfalls präsentiert. Hier haben die Besucher der ILA die Möglichkeit „die Fliegende Intensivstation" auch von Innen zu erkunden. Eine ausgestellte Transall lädt ebenfalls dazu ein, das Flugzeug einmal aus der Perspektive der Besatzung zu erleben. Die ausgestellten Fluggeräte gehören zum Static Display. Neben dem Kettenfahrzeug Ozelot zeigt das Heer auch Flugzeuge und Flugabwehrsysteme. Den Höhepunkt bildet neben dem Panzerabwehrhubschrauber BO-105 der neue Tiger.
Die Marine erhält auf der diesjährigen ILA offiziell ihr neues Seefernaufklärungsflugzeug P3-C Orion.
(Display 1, Kontakt: Oberstleutnant Günter Schellmann, Tel.: 0151-161 37645)

Interaktiv die Bundeswehr erleben

Wer technisch interessiert ist, kommt beim „Treffpunkt Bundeswehr" auf seine Kosten: Das Aufklärungsgeschwader 51 „Immelmann" stellt ein original Triebwerk RB 199 eines Tornado-Jets aus. Vom Hochdruckverdichter bis zur Brennkammer kann das Triebwerk erkundet werden.
Auch die Schwierigkeit einer Luftbetankung kann jeder besser verstehen, wenn man sich die Exponate der Technischen Schule der Luftwaffe 1 (TSLw 1) betrachtet. Der Tankstutzen, der während des Fluges in den Tankkorb eingeführt werden muss, erscheint sehr klein. Wie genau die Technik funktioniert, bei der über 1.100 Kilogramm Treibstoff pro Minute das Flugzeug wechseln, wird ebenfalls in anschaulichen Präsentationen von der TSLw 1 visualisiert. Wie eine Notwasserung auf hoher See überlebt werden kann, zeigt das Marinefliegergeschwader 3 ( MFG 3 ). Hier werden Gegenstände gezeigt, die Flugzeugbesatzungen immer dabei haben müssen, wenn über dem Meer geflogen wird. Vom Einmannschlauchboot bis zur Rettungsinsel können sich die Besucher über sämtliche Ausrüstungsgegenstände informieren. (Display 1, Kontakt: Oberstleutnant Günter Schellmann, Tel.: 0151-161 37645)

Sojus im Weltraumbahnhof

Die Sojus-Rakete ist die meistgeflogene orbitale Rakete der Welt mit insgesamt mehr als 850 Flügen und eine der erfolgreichsten mit einer Zuverlässigkeitsquote von 97,5 Prozent. Dieser Träger der Russischen Föderation ist die einzige für den bemannten Raumflug zugelassen Rakete. Ende 2004 haben sich die ESA und die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos darauf geeinigt, Sojus-Raketen auch von dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana zu starten. Der erste Start einer Sojus in Kourou wird derzeit für November 2008 angesetzt und transportiert eine Messnutzlast für den suborbitalen Testflug. Die nächsten Sojus Starts von Baikonur sind für Juni mit einem Erdbeobachtungssatelliten (RESURS-DK) und einem Versorgungsflug zur ISS geplant. Kommerziell wird die Rakete von der Firma Starsem vermarktet.
(Halle 9, Stand 9250)

Premiere für luftgestütztes Überwachungssystem

Denel Optronics aus Südafrika zeigt gemeinsam mit Carl Zeiss Optronics aus Deutschland zum ersten Mal auf der ILA das luftgestützte Überwachungssystem Argos 410-Z. Mittel- und Langwellen-Konfigurationen sind lieferbar. Herz des Systems ist eine Wärmebildkamera von Zeiss. Ebenfalls auf der ILA zu sehen ist die Aufklärungsplattform Goshawk 350, integriert in einen OHB Condor Motorsegler. Sie kann als unbemanntes „Himmelsauge" vielseitig eingesetzt werden bei der Grenzüberwachung, für Polizeiaufgaben, bei Such- und Rettungseinsätzen und auch für militärische Anwendungen.
(Halle 9, Stand 9240, Kontakt: Gilbert do Ascimento, Tel.: +27-82 88 69 874)

DLR-Forschungsflieger weltweit im Einsatz

Das DLR betreibt weltweit eine der größten Flotten von Forschungsflugzeugen. Auf der ILA 2006 stellt der DLR-Flugbetrieb zwei Flugzeuge und einen Hubschrauber von den insgesamt acht Flugzeugen und zwei Hubschraubern im DLR-Einsatz aus. Eines der Flugzeuge, der ATTAS, ist ein Flugversuchsträger (VFW-614), der in die Flugsimulation und Entwicklung des A 380 eingebunden war. Die Falcon 20 E ist im Einsatz für weltweite Missionen in der Atmosphärenforschung und Fernerkundung und wird am 17. Mai direkt von der ILA zu einer Messkampagne nach Marokko starten. 2009 soll die Falcon durch das neue Forschungsflugzeug HALO, eine Gulfstream G550, ersetzt werden. Das Flugzeug wird bei RUAG Aerospace in Oberpfaffenhofen modifiziert (weitere Informationen bei RUAG Aerospace, Halle 8). Den modernsten Hubschrauber der Welt, mit dem unter anderem neue Flugverfahren zur Vermeidung von Lärmemissionen entwickelt werden, stellt das DLR aus.
(Display 2, Kontakt: Dr. Monika Krausstrunk)

Diehl stärkt strategische Partnerschaft mit Thales

Die Diehl Avionik Systeme GmbH, an der der französische Thales-Konzern bereits zu 49 Prozent beteiligt ist, wird mit der Diehl Luftfahrt Elektronik GmbH zum neuen Unternehmen Diehl Aerospace GmbH zusammengeführt. Das gaben Diehl-Vorstand Rainer Ott und Francois Quentin, Senior Vize Präsident der Thales Aerospace Division, auf der ILA2006 bekannt. Auch an der neuen Firma, die an den Standorten Frankfurt a. M., Hamburg, Nürnberg, Rostock, Überlingen und Sterrett (USA) rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigt und 2005 einen Umsatz von 190 Millionen Euro erzielte, wird sich Thales mit 49 Prozent beteiligen. Durch die Bündelung der Aktivitäten im Aerospace-Bereich entstehe ein starker globaler Partner der Luftfahrtindustrie, der die lange Traditionen beider Systemausrüster fortsetze, betonte Ott. Zu den Highlights zählen eine neue Steuerung, die beim A380 erstmals das vollautomatische Öffnen und Schließen der Passagiertüren ermöglicht, sowie innovative Beleuchtungssysteme für den neuen Mega-Airbus und die Boeing 787.
(Halle 7, Stand 7210, Kontakt: Paul Sonnenschein, Tel.: +49/7551/892685)

Leichtflugzeug als Schwergewicht auf dem US-Markt

Interessante Perspektiven für europäische Hersteller von Leichtflugzeugen bietet die neue amerikanische Flugzeugklasse Light Sport Aircraft (LSA). So erhielt im vergangenen April das Modell G-3 des bayerischen Herstellers Remos die wichtige Zulassung der US-Behörde FAA. Potentielle Kunden mit Konfektionsgrößen XL und mehr waren besonders an der großen Zuladung interessiert: Zwei jeweils bis zu 120 Kilogramm schwere Piloten verkraftet das Leichtgewicht spielend. „Wir wollen im amerikanischen Markt demnächst bis zu 70 Prozent unserer Umsätze machen und planen dafür große Wachstumssprünge", meint hierzu Remos-Chef Lorenz Kreitmayr, seit Jahren auch Präsiden des europäischen Herstellerverbandes für leichte Sportflugzeuge (ELSAMA). Von derzeit circa 20 Flugzeugen pro Jahr will Kreitmayr die Produktion binnen dreier Jahre auf 200 Stück hochfahren und wird hierfür in Deutschland eine große Zahl neuer Arbeitsplätze schaffen.
(Halle 7, Stand 7317, Kontakt: Lorenz Kreitmayr, Tel.: 030-3038 83514)

Panasonic präsentiert Ruggedized Notebooks für Luftfahrt-Anwendungen

Anbieter und Dienstleister aus dem Luftfahrt-Markt können auf der ILA2006 die Toughbook-Serie von Panasonic näher in Augenschein nehmen. Die robusten Notebooks haben ihre Eignung für Anwendungen im Luftfahrt-Markt bereits in vielen Projekten bewiesen. Nach Angaben des Herstellers bewähren sich tagtäglich nicht nur in staubigen, feuchten oder klimatisch schwierigen Umgebungen, sondern auch an Bord von Flugzeugen. Die im Verkehrsflug-Betrieb auftretenden Höhen- und Druckunterschiede stellen für entsprechend ausgerüstete Toughbooks ebenso wenig vor Probleme wie gelegentliche Stöße oder sogar ein Sturz aus bis zu 90 Zentimeter Höhe. Deshalb sind die robusten Notebooks insbesondere für Piloten und Flugingenieure die idealen Flugbegleiter. Zudem genügen sie den strengen Sicherheitsvorschriften der Radio Technical Commission for Aeronautics (RTCA) sowie den Anforderungen der Piloten-Gewerkschaft.
(Halle 6, Stand 6527, Kontakt: Gerold Hahn , Tel.: 0171-78 46 600)

Sukhoi vergibt Aufträge für 11,3 Millionen Euro an deutsche Firmen

Die Sukhoi Civil Aircraft Company hat gestern auf der ILA2006 Verträge mit zwei deutschen Unternehmen für die Lieferung von Maschinen für die Serienproduktion des neuen Russian Regional Jet unterzeichnet. Die Fooke GmbH aus Borken liefert für 3,32 Millionen Euro Fräsmaschinen zur Bearbeitung von Aluminiumprofilen. Die zur Claas-Gruppe gehörende Brötje Automation GmbH liefert automatisierte, computergestützt numerische gesteuerte Montagestationen für die Tragflächen und den Rumpf der neuen Maschine: Der Auftrag hat ein Volumen von 8,05 Millionen Euro, teilte das russische Unternehmen mit. Die Serienfertigung des RRJ wird im Sukhoi-Werk Komsomolsk erfolgen. Mit den neuen Geräten sei es möglich, den Fertigungszyklus und den Arbeitsaufwand um 40 Prozent zu reduzieren, sagte SCAC's-Vize-Generaldirektor Yury Tarasov. Die Verträge wurden auf der ILA von SCAC-Generaldirektor Victor Soubbotine, Fooke-Direktor Heinrich Fooke und Brötje-Geschäftsführer Michael Harstoff unterzeichnet.
(Halle 10, Stand 10150, Kontakt: Olga Kayukova, Tel.: +7/495/410 69 84)

Vielseitiges Flugprogramm - A380 und MiG-29 als Stars

Das diesjährige Flugprogramm der ILA bietet wieder zahlreiche Neuheiten und Überraschungen. Unangefochtener Star des Eröffnungsprogramms war die riesige A380, die durch ihr nahezu majestätisches Flugbild begeistert. Auch die etwas kleineren, aber imposanten Schwestermodelle A340-600 und A318 wurden im Flug präsentiert. Erstmals wird mit der Grob 180 SPn ein neu entwickelter Geschäftreisejet dem Publikum in der Luft präsentiert. Im Vergleich zu diesen leisen zivilen Maschinen wirken die akrobatischen Manöver der neuesten Version der russischen MiG-29, als ob alle Gesetze der Aerodynamik außer Kraft gesetzt wären. Ebenfalls aus russischer Produktion begeistert das vielseitige Amphibienflugzeug Be-200 mit eindrucksvollen Abwürfen von zwölf Tonnen Wasser zur Waldbrandbekämpfung. Ihm wurde dabei von einem Rettungshubschrauber Bo-105 des russischen Katastrophenschutzministeriums assistiert.

Tupolew zeigt neue Tu-204-300

Die große Delegation des diesjährigen ILA-Partnerlandes Russland ist an Bord einer neuen Passagiermaschine der Wladiwostok Awia aus dem Hause Tupolew eingeflogen. Die erst im Mai des vergangenen Jahres zertifizierte und ab Juni ausgelieferte Version -300 der bewährten Baureihe Tu-204 entspricht mit bis zu 166 Passagieren, einer Abflugmasse von maximal 103 Tonnen und Reichweiten zwischen circa 2.500 und 9.000 Kilometern der Klasse Airbus A320/Boeing 737. Sie verfügt über ein komfortables Inflight-Entertainment-System. Der Chefkonstrukteur der Firma Tupolew, Valerij Solosubow, bedauert in diesem Zusammenhang sehr, dass noch immer zahlreiche Flugzeuge älterer Generationen in den GUS-Staaten unterwegs sind. „Wir bemühen uns, alles in unserer Kraft stehende zu tun, damit dieser Zustand schnell geändert wird", so Solosubow weiter. Tupolew hat mit bislang mehr als 18.000 produzierten Flugzeugen, davon über 2.000 großen Passagierflugzeuge, eine eindrucksvolle Statistik aufzuweisen.
(Halle 10, Stand 10350, Kontakt Ewgenij Efimow, Tel.: +7-49-59972584)

Bombardier und ExecuJet setzen auf Berlin

ExecuJet, seit Kurzem Mitgesellschafter des Berliner Bombardier/LH Technik Joint-Ventures Lufthansa Bombardier Aviation Services (LBAS), wird ab Juni als Fixed Base Operator (FBO) das erste privatwirtschaftliche Terminal für Geschäftsreisende am Flughafen Berlin-Schönefeld eröffnen. Das geschehe auch im Hinblick auf den Ausbau zum neuen Berlin Brandenburg International Airport, sagte ExecuJet-Deutschland-Verkaufsdirektor Paul Justin Schilling. „Wir werden noch deutlich intensiver in den Luftfahrtstandort Deutschland investieren", sagte Schilling bei einer Pressekonferenz auf der ILA2006. Berlin komme dabei eine Schlüsselstellung zu. So ist die Hauptstadt nach Angaben von LBAS-Geschäftsführer Andreas Kaden einer der möglichen Standorte für einen geplanten Simulator zum Pilotentraining für die Global-Businessjetfamilie in Europa. Rechtzeitig für den zur Fußballweltmeisterschaft erwarteten Andrang an Geschäftsfliegern wird LBAS vorübergehend auch einen Wartungsbetrieb auf dem Stadtflughafen Berlin-Tempelhof einrichten, der im kommenden Jahr geschlossen werden soll. Auf der ILA zeigt Bombardier neben dem neuen, aus dem Regionaljet CRJ entwickelten Businessjet Challenger 850 Special Edition auch erstmals in Deutschland eine Kabinenattrappe des neuen Challenger 605, dessen Prototyp bisher 123 Flugstunden absolviert hat.
(Halle 9, Stand 9230, Kontakt: Leo Knaapen, Tel.: +1/514/969 5181)

Russisches Gleitboot „Aquaglide 2" präsentiert sich futuristisch

Unter den mächtigen Tragflächen des Passagierflugzeugs Tupolew Tu-204 wirkt das innovative Gleitboot „Aquaglide 2" fast verloren. Dabei braucht es sich nach Angaben seiner Konstrukteure mit seinen technischen Daten nicht zu verstecken: Die kurzen Stummelflügel und ein Mercedes-Motor mit 300 PS erlauben den bis zu fünf Insassen bei einer Maximalgeschwindigkeit von 170 km/h in etwa 50 Zentimeter „Flughöhe" über ebene Flächen und Gewässer hinweg zu gleiten. Diese spezielle Fähigkeit ermöglicht es dem Boot, das über eine russische Zulassung nach seerechtlichen Kriterien verfügt, speziell in schlecht zugänglichen Regionen zu operieren. „Gegenwärtig erprobt das russische Ministerium für Katastrophenschutz die ersten Vorserienmuster", sagt Firmenvertreter Ruben Nagapetyan, der auch darauf hinweist, dass die Maschine auf der ILA zum ersten Mal außerhalb Russlands gezeigt wird.
(Display 1, Kontakt Ruben Nagapetyan, Tel.: +7-495-9675510)

CNS-Dienste für Regionalflugplatz-Betreiber

Die BAN 2000 GmbH in Berlin, Systemausrüster & CNS/ATM Dienstleister, bietet Regionalflugplatz-Betreibern die Erbringung von „Communication, Navigation & Surveillance" (CNS) Diensten als zertifizierte Flugsicherungs-Organisation an. Mit langjähriger Erfahrung im In- und Ausland ist BAN 2000 ein geeigneter Partner in der Erfüllung der neuen „Single European Sky" Regeln der EU für die Flugsicherung.
(Display 3, Stand 665, Kontakt: Klaus Wolf, Tel.: 0171-68 53 66 8)

Quelle: ila2006.de

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