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Jetalliance kauft Airbus A318 Elite

Die österreichische VIP-Charterfluggesellschaft Jetalliance hat auf der ILA2006 bei Airbus einen A318 Elite-Businessjet gekauft. „Die A318 Elite von Airbus bietet uns den Komfort eines großen Flugzeugs zum erschwinglichen Preis für unsere Charterkunden und wird den größeren ACJ mit seiner höheren Reichweite hervorragend ergänzen", sagte CEO Lukas Lichtner-Hoyer. „Unsere Kunden schätzen das moderne Design unserer A320-Familie, von der die Bizjet-Modelle A318 Elite, ACJ und A320 Prestige abgeleitet sind", ergänzte Airbus-CEO Gustav Humbert. Bisher konnte das Unternehmen rund 70 Aufträge für die Geschäftsreisevarianten verbuchen. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Der Basispreis für einen A318 liegt bei 40 Millionen Euro.
(Halle 8, Stand 8207, Kontakt: Barbara Kracht, Tel.: +33/5/6193 3220)

„Waschkörbeweise" Bestellungen für den Diamond D-JET

Insbesondere aus den USA würden die Bestellungen für den neuen D-JET „waschkörbeweise" eingehen, berichtete Christian Dries, CEO von Diamond Aircraft, während einer Pressekonferenz auf der ILA2006. Bis zur offiziellen Präsentation im Juli wird mit 500 Aufträgen gerechnet. Der am 18. April im kanadischen Werk zu seinem Jungfernflug gestartete, einstrahlige Fünfsitzer soll zu einem Preis von rund einer Million Euro angeboten werden. Ab Ende 2007 ist geplant, den ersten PLJ (Personal Light Jet) mit einem Autoland-System auszustatten, mit dem die Maschine auf Knopfdruck im Notfall vollautomatisch den nächstgelegenen Airport ansteuert. Im neuen Diamond-Werk, das im Rahmen eines Joint-Ventures im chinesischen Bin Zhou entsteht, sollen ab September jährlich 1.000 einmotorige Propellermaschinen gefertigt werden. Auf der ILA präsentiert Diamond Katana und Super-Dimona ebenso wie das zweimotorige Erfolgsmodell Twin Star unter anderem auch in einer Version zur Luftüberwachung.
(Chalet 38, Kontakt: Sylvia Mandl, Tel.: +43/676/30 36 811)

Germanwings und Air Service Berlin schließen Partnerschaft

Die Fluggesellschaft Germanwings und der im Rundfluggeschäft sowie in der Verkehrsüberwachung engagierte Air Service Berlin haben auf der ILA2006 eine neue Kooperation bekannt gegeben. Im Rahmen der Zusammenarbeit ist geplant, ab der IFA im September einen Helicopter-Shuttle zwischen dem Flughafen Berlin-Schönefeld und dem Berliner Messegelände am Funkturm anzubieten. Zum Einsatz soll ein sechssitziger Ecureil-Hubschrauber von Eurocopter kommen. Auch die Rundflüge mit DC-3-Rosinenbomber, Wasserflugzeug und Helicopter sowie der High-Flyer-Aussichtsballon werden künftig über die Germanwings-Website vermarktet. Germanwingskunden erhalten Rabatte auf die Angebote. „Wir wollen die Bedeutung des Standortes Berlin unterstreichen", sagte Germanwings-Geschäftsführer Andreas Bierwirth.
(Kontakt: Holger Trocha, Tel.: +49/163/695 13 73)

Sukhoi sucht weitere Partner für Werksmodernisierung

Sukhoi Civil Aircraft, die auf der ILA2006 Verträge mit deutschen Firmen über 11,3 Millionen Euro abgeschlossen haben, wollen insgesamt 150 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Werkes in Komsomolsk investieren und sind bei der Auswertung weiterer Angerbote. Das sagte Generaldirektor Victor V. Soubbotin. Dagegen sind alle Zulieferer für den neuen Russian Regional Jet gefunden. Der Prototyp soll im September zu seinem Erstflug starten, die Auslieferung an den Erstkunden Aeroflot soll nach der Musterzulassung Ende 2008 erfolgen. Bisher gibt es 40 Festbestellungen für das 95sitzige Basismodell, Soubbotin rechnet mit einem Markt für bis zu 1.000 Maschinen innerhalb von 20 Jahren.
(Halle 10, Stand 10150, Kontakt: Olga Kayukova, Tel.: +7/495/410 69 84)

Flying Bulls erstmals mit DC-6B und Cobra

Mit einer großen Flotte sind die Flying Bulls, die Flugstaffel von Red Bull, wieder vertreten. Seine ILA-Premiere erlebt das neue Flagschiff, eine aufwändig restaurierte Douglas DC-6B, die einst dem jugoslawischen Staatschef Tito als Reiseflugzeug diente und im Jahr 2000 in Namibia wiederentdeckt wurde. Die innerhalb von drei Jahren grundüberholte, mit neuen Motoren und neuer Elektronik sowie einer luxuriösen Kabine ausgestattete Maschine ist auch im Flugprogramm zu bewundern. Neu ist auch ein demilitarisierter Cobra-Kampfhubschrauber. Ebenfalls gezeigt werden eine B-25J Mitchell und eine T-28B. Bei Pilatus in der General Aviation Avenue ist eine Porter PC-6 geparkt und im Helicopter-Display ein EC135. Dazu kommen ein Dragonfly-Ultralight mit Floats sowie eine Cessna Caravan.
(Display1, Kontakt: Sylvie Pichler, Tel.: +43/664/8397 645)

Vertragsunterzeichnung startet neues Fernerkundungsprojekt TanDEM-X

Die Kartierung der Erde aus dem Weltraum mit bisher nicht erzielter Genauigkeit auf der Basis von Radardaten steht im Fokus des Fernerkundungssatelliten TanDEM-X. Erreicht werden soll dies durch zwei satellitengestützte, hochauflösende Radarsensoren, einerseits TanDEM-X, sowie einem zweiten Satelliten, TerraSAR-X, der am 31. Oktober 2006 starten soll. Zusammen sollen die beiden Satelliten ein großes Radar-Interferometer bilden. In einem engen, präzis kontrollierten Formationsflug in der Erdumlaufbahn generieren sie stereobildartige Aufnahmen mit einer relativen Höhenmessgenauigkeit von unter 2 Metern. Das Nutzungspotential von TanDEM-X mit einer Missionsdauer von fünf Jahren umfasst ein breites Anwendungsfeld in wissenschaftlichen, kommerziellen und sicherheitsrelevanten Bereichen. Der Projektvorschlag wurde vom DLR mit Unterstützung der EADS Astrium eingereicht. Gestern wurde mit der Vorvertragsunterzeichnung zwischen DLR und EADS Astrium das Projekt gestartet.
(Halle 9, Ansprechpartner: Eduard Müller, Tel.: 0173-5307026)

Start des neuen europäischen Erdbeobachtungs-Programm mit Wettersatellit METOP

Das europäische Erdbeobachtungs-Programm "Global Monitoring for Environment and Security" (GMES) - soll erstmalig alle auf Satellitendaten basierenden Informationen gegenwärtiger und zukünftiger Systeme zusammenfassen. Damit wird es möglich sein, einen globalen Überblick zu den Vorgängen und Wechselwirkungen in unserer Atmosphäre und am Erdboden zu liefern. GMES ist eines der großen Zukunftsprogramme in der europäischen Raumfahrt. Ende Mai/Anfang Juni soll METOP (Meteorological operational polar satellite), der erste Satellit im GMES Programm starten. Der europäische Wettersatellit soll zuverlässiger und vor allem früher als bisher das kommende Wetter vorhersagen und die Satelliten vom Typ Meteosat ergänzen. An Hand von originalen Baugruppen - von Sende- und Empfangsanlagen über die Stromversorgung bis hin zur Lageregelung sowie Instrumenten, die in der Erdbeobachtung und auf Navigationssatelliten eingesetzt werden - kann sich der Besucher in der Raumfahrt Halle über die Funktionsweise eines Satelliten informieren.
(Halle: 9, Ansprechpartner: Andreas Schütz, Tel.: 0171-3126466)

UOMZ präsentiert Möglichkeiten eines neuen optischen Beobachtungssystems

Das russische Werk UOMZ (Ural Optical and Mechanical Plant) stellt auf der ILA die Fähigkeiten des neuen optischen Beobachtungssystems SON 112 vor. Es eignet sich besonders zur Beobachtung von Gas- und Stromleitungen und Gewässern bei Tag- und Nachteinsätzen. Zudem eignen sich die UOMZ-Systeme zum Schutz potentiell durch Terroranschläge besonders gefährdeter Objekte wie Flughäfen oder Kernkraftwerke. "Heute ist das Uraler optisch-mechanische Werk eines der führenden Unternehmen in Russland, das zivile und militärische opto-elektronische Geräte entwickelt und herstellt", sagt Sergej Maksin, der Generaldirektor von UOMZ. Insbesondere mit deutschen Firmen pflege das Unternehmen seit Jahren eine gute Zusammenarbeit, so Maksin weiter. Das auf der ILA ausgestellte System SON 112 ist integriert in ein Beobachtungsflugzeug DA42 der österreichischen Firma Diamond Aircraft.
(Halle 10, Stand 10360, Kontakt: Gulnara Arslanowa, Tel.: +7-343-254-81-06)

Treibende Kraft an der A380: Rolls-Royce Trent 900

Als die A380 gestern planmäßig die ILA in Richtung London-Heathrow verließ, um rechtzeitig für die heutige Flugvorführung wieder einzutreffen, wäre ihr das ohne die kräftige Unterstützung der vier schubstarken Rolls-Royce Triebwerke vom Typ Trent 900 sicher nicht gelungen. Zur Zeit ist das Trent 900 der einzige Antrieb des viermotorigen Großflugzeugs, und seine Schubleistung entspricht der Kraft von mehr als 3.500 Mittelklasse-PKW. „Vom ersten Tage an hat das Trent 900 die Entwicklungsziele erreicht oder sogar übertroffen. Nach Abschluss der Flugerprobung gegen Ende des Jahres werden wir uns gemeinsam mit Airbus auf die Markteinführung der A380 vorbereiten," sagt Mike Terrett, der Präsident der zivilen Luftfahrtsparte bei Rolls-Royce. Sieben der bislang elf Kunden für die A380 haben das Trent 900 gewählt. Darunter ist auch die Deutsche Lufthansa, die im Joint Venture N3 Engine Overhaul Services zusammen mit Rolls-Royce erst Anfang Mai den Grundstein für einen Wartungsbetrieb im thüringischen Arnstadt gelegt hatte.
(Halle 8, Stand 8301)

DLR Falcon 20E verlässt ILA für neue Forschungsmission

Am gestrigen Mittwoch startete das Forschungsflugzeug Falcon 20E des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) direkt von der ILA zu einem neuen Forschungseinsatz nach Nordafrika. Die Maschine erforscht regelmäßig den Aufbau und die Zusammensetzung der Erdatmoshäre, so zuletzt bei der Mission SCOUT-03 im Jahr 2005 in Australien. Die neue Mission heißt SAMUM und soll den Staub der Sahara und dessen Auswirkungen auf die Atmoshäre erforschen. Das DLR stellt auf der ILA einen großen Teil seiner Flotte von hoch spezialisierten Forschungsflugzeugen aus. Neben der genannten Falcon 20E sind dies der ATTAS genannte Umbau einer VFW 614 zum „fliegenden Simulator" für neue Steuerungstechnologien von Großflugzeugen und der EC-135 FHS (Fliegender Hubschrauber Simulator, ein Spezialhubschrauber, dessen Rotorblattsteuerung nicht elektrisch („fly by wire), sondern optisch über Lichtwellenleiter arbeitet („fly by light").
(Halle 9, Stand 9242 und Display 2)

Bell verkauft zwei Hubschrauber

Bell Helicopter hat auf der ILA2006 je einen Bell 417 und 429-Hubschrauber an die Schweizer Firma Deep Blue Technology verkauft. Der Vertrag mit einem Volumen von rund fünf Millionen Dollar wurde auf der Messe unterzeichnet. In Schönefeld zeigt Bell ein Mockup des erfolgreichen 429 in einer Ambulanzversion und will seine Marktposition in Europa wieder ausbauen.
(Chalet 53-54, Kontakt: Mike Cox, Tel.: +1/817/280 2783)

Patrouille Suisse mit Roger Federer-Figur

Zu Ehren von Roger Federer hat die Schweizer Nationalstaffel Patrouille Suisse in diesem Jahr eine nach dem Tennisstar benannte Figur in ihr Flugprogramm aufgenommen. Sie soll einen Tennisschläger darstellen. Angeführt werden die sechs Tiger-Piloten von ihrem neuen Leader, Hauptmann Daniel Siegenthaler (34, Flugzeug „Tiger Uno"), der seit 1997 zu der Truppe gehört und im vergangenen Jahr die Position des Leaders übernahm. Neu im Team sind gegenüber der ILA2004 die Piloten Marco Graf und Marc Zimmerli sowie Simon Billeter und Michael Meister, die in diesem Jahr neu aufgenommen wurden, berichtete der Kommandant der Patrouille Suisse, Oberstleutnant Daniel Hösli.

Neuer Orion-Seeaufklärer an Bundesmarine übergeben

Der niederländische Verteidigungsminister Henk G.J. Kamp hat gestern auf der ILA2006 den ersten von acht Lockheed P3C-Orion-Seefernaufklärern an seinen deutschen Amtskollegen Dr. Franz Josef Jung übergeben. Die Bundesmarine übernimmt insgesamt acht der bisher bei den niederländischen Streitkräften eingesetzten Maschinen, die vor dem Besitzwechsel in den USA von Lockheed-Martin modernisiert wurden. Gegenwärtig werden 180 deutsche Marineflieger in Holland auf den neuen Typ geschult, ab Juli wird der Verband beim Marinefliegergeschwader 3 in Nordholz einsatzfähig sein. Dort löst die Orion die rund 40 Jahre alte Breguet Atlantique als Seeaufklärer und U-Boot-Jäger ab. Die niederländischen Streitkräfte geben diese Rolle auf und nutzen den Verkaufserlös der Maschinen für die Transformation ihrer Streitkräfte.
(Bundeswehr-Display, Kontakt: Oberstleutnant Gerhards, Tel.: +49/172/322 1253)

Das Heer präsentiert sich auf der ILA2006

Lautlos schweben sechs Fallschirmjäger an ihren Gleitschirmen heran. Aus großer Höhe abgesetzt sind sie die ersten, die sich dem Flugplatz nähern. Die Stille über dem Rollfeld wird jäh durch Rotorengeräusche gebrochen, über dem Flughafen Schönefeld kreisen plötzlich Kampfhubschrauber. Sie sind nach den Fallschirmjägern die ersten, am Ort des Geschehens.
Von nun an geht es Schlag auf Schlag: unter dem Schutz der Tiger-Kampfhubschrauber bringen Transporthubschrauber von Typ CH 53 Soldaten und Fahrzeuge. In kürzester Zeit werden Panzer und Transportfahrzeuge entladen. Immer mehr Soldaten verlassen die Hubschrauber, um gleich danach wieder in einer Deckung zu verschwinden. Nach wenigen Minuten ist die Aktion beendet und der Flughafen ist gesichert.
Hier in Berlin ist es nur eine Übung; in der Realität könnte nun eine internationale Friedenstruppe diesen Flugplatz als Basis für eine friedenserhaltende Maßnahme der Vereinten Nationen nutzen. Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) 2006 präsentiert das Heer erstmals in großem Rahmen seine neuen Fähigkeiten, mit insgesamt sechs Kampfhubschraubern Tiger, zehn Transporthubschraubern von Typ CH 53, den Gefechtsfahrzeugen Mungo, Wiesel und Ozelot sowie Verstärkung durch Infanteriesoldaten.
(Flugprogramm, Kontakt Hauptmann Jürgen Fischer, Tel.: 0171 - 9726043)

Das Columbus Kontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen

Im Mai 2005 hat das Columbus-Kontrollzentrum im Raumfahrt-Kontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen seinen ersten operationellen Einsatz während der zehntägigen Eneide-Mission erfolgreich abgeschlossen. Die Betriebsmannschaft des DLR hat mit dem gelungenen Einsatz der neu installierten Systeme für Video-, Sprach- und Datenübertragung gezeigt, dass alle benötigten Funktionen für die Überwachung und Durchführung eines bemannten Raumfluges zur Verfügung stehen und ein reibungsloser Missionsablauf gewährleistet werden kann. Das komplizierte Netzwerk zu anderen Kontrollzentren weltweit sowie die Vorbereitungen auf die nächsten Missionen können sich die Besucher der ILA in der Raumfahrt-Halle erklären lassen. So wird es Aufgabe des Columbus Kontrollzentrums sein, während der Langzeit-Mission des deutschen ESA Astronauten Thomas Reiter auf der Internationalen Raumstation sämtliche Experimente zu koordinieren und von der Erde aus zu betreuen.
(Halle 9, Stand 1211, Ansprechpartner: Dieter Sabath (DLR))

Das neue Oberstufentriebwerk VINCI für die Ariane 5

Das wiederzündbare VINCI-Triebwerk wurde im Rahmen des Ariane 5-Plus-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt und von der französischen Firma Snecma Moteurs im Auftrag der ESA gebaut. Auf dem Höhenprüfstand des DLR in Lampoldshausen wurde das Triebwerk, das leistungsstärkste und modernste Oberstufentriebwerk für die Ariane 5, erfolgreich getestet. Mit Hilfe des VINCI-Triebwerks sollen mindestens zwei Tonnen mehr an Nutzlast in den Orbit befördert werden. Es kann bis zu 18 Tonnen Schub im Vakuum erzielen und ist damit das erste seiner Art in Europa. Hauptsächlich für die Ariane 5 Trägersysteme entwickelt kann das Triebwerk aber auch als Antrieb für Oberstufen anderer Trägersysteme oder für neue Raumfahrzeuge genutzt werden.
In der ILA-Space World werden das Modell des VINCI Triebwerks sowie wesentliche Teile der Höhen-Simulationsanlage, ein Dampferzeuger und ein Kerndiffusor ausgestellt.
(Halle 9, Stand 1211, Ansprechpartner: Anja Frank (DLR))

„Wasserbomber" Beriew Be-200 löst brennende Probleme

Seine beeindruckenden Löschkapazitäten stellt auf der ILA erneut das russische Amphibienflugzeug Be-200 unter Beweis. Bis zu zwölf Tonnen Wasser (während der Flugshow in den Nationalfarben weiß, blau und rot eingefärbt) können binnen Sekunden aus acht Kammern abgeworfen werden und Flächenbrände ersticken. Erstmals wird dabei auf der ILA eine Serienmaschine des Katastrophenschutzministeriums Emercom gezeigt, das insgesamt sieben Flugzeuge dieses Typs bestellt hat. Als minimale Infrastruktur benötigt die Be-200 eine mindestens 1.350 Meter lange Wasserfläche, aus der in voller Fahrt in weniger als 20 Sekunden die volle Kapazität an Löschwasser aufgenommen werden kann. Darüber hinaus ist im Katastrophenfall auch die Evakuierung von bis zu 20 liegenden Verletzten möglich. Italien, Portugal, Frankreich, Kanada und die USA haben neben einigen asiatischen Staaten konkretes Interesse an diesem vielseitigen Flugzeugmuster bekundet.
(Display 1/Halle 10, Stand 10160)

Europäisch-russische Partnerschaft in Luft- und Raumfahrt nimmt Gestalt an

„Die Zusammenarbeit russischer mit den westeuropäischen Flugzeugbauern ist endgültig keine Einbahnstraße mehr", sagte anlässlich einer Pressekonferenz der Delegationschef des ILA-Partnerlandes Russland, Vizeminister und Leiter der föderalen russischen Industrieagentur Rosprom, Boris Aljoschin, und ergänzt: „Für Russland selbst spielt die Luft- und Raumfahrtindustrie eine immens wichtige Vorreiterrolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes". Aljoschin betonte auch die wichtige Funktion der deutsch-russischen Kooperation und dankte ausdrücklich der Deutschen Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel für die geschaffenen Grundlagen als Basis für einen weiter erfolgreichen gemeinsamen Weg. Weiter war auf der Konferenz zu vernehmen, dass das zügig fortschreitende Projekt des russischen Regionaljets Suchoj RRJ sich zum Katalysator russisch-europäischer Luftfahrtprojekte gemausert hat - viele Zulieferteile stammen aus westeuropäischen Ländern, andererseits zeichnet sich bereits in dieser relativ frühen Phase auch Kaufinteresse westlicher Fluglinien ab.
(Halle 10, Stand 10150)

Raumfahrt verbindet - Roskosmos baut auf internationale Zusammenarbeit

„Seit mit Sojus-Apollo 1975 der erste noch ungleich schwierigere Versuch internationaler Zusammenarbeit in der Raumfahrt unternommen wurde, geht es mit Riesenschritten voran", sagte Anatolij Perminow, der Leiter der staatlichen russischen Raumfahrtagentur Roskosmos anlässlich einer Pressekonferenz auf der ILA. Zwei Richtungen verfolgen Roskosmos und die zugehörigen Industriebetriebe: die Kontakte zu Ländern etwa in Asien, die erst vergleichsweise spät eigene Raumfahrtprogramme gestartet haben, und zweitens solche zu etablierten Raumfahrtnationen in Nordamerika und Europa. Gerade die Zusammenarbeit mit den letztgenannten böte interessante Perspektiven bei Großprojekten wie Mars- und Venussonden. Der Generaldirektor des Konzerns RKK Energija, Nikolaj Sewastianow, stellte zudem das auf der ILA als Modell gezeigte Projekt „Klipper" vor, einen wieder verwendbaren Nachfolger des berühmten Raumschiffes Sojus, und kündigte für die Zukunft ein automatisches Mondlandeprojekt an. Die Firma Progress, Hersteller Hunderter Sojus-Raketen, feierte am gestrigen Tag auf der ILA den 112 Jahrestag ihrer Gründung, die übrigens auf einen Deutschen namens Miller zurückgeht - „ein besonderer Grund für weiter intensive deutsch- russische Kontakte", so der Generaldirektor von Progress, Dr. Alexander Kirilin.
(Roskosmos Halle 10, Stand 10320)

EADS: EuroHawk wird bald Realität

Die EuroHawk-Partner EADS und Northrop-Grumman haben den Abschluss eines Memorandums zwischen dem amerikanischen und deutschen Verteidigungsministerium zur Schaffung der Interoperabilität zwischen den unbemannten Aufklärern Global Hawk und Euro Hawk während der ILA2006 begrüßt. Es sei ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu dem noch in diesem Jahr erwarteten Abschluss des Euro Hawk-Risikominimierungsvertrages, in dessen Rahmen auf der Basis einer US-Plattform und des von EADS gefertigten SIGINT-Missionssystems zur Ferndetektion von Radarstrahlern und Kommunikationssendungen bis 2010 die Lieferung eines Demonstrators vorgesehen ist. Ein Vertrag für die Serienproduktion wird im Jahr 2009 erwartet. Der Markt für unbemannte Flugzeuge beträgt bis 2010 rund zehn Milliarden Euro, sagte Dr. Stefan Zoller, EADS-CEO Defence and Security Systems. Der neue Erprobungsträger Barracuda, der kürzlich seinen Erstflug absolvierte und erstmals auf der ILA präsentiert wird, soll den Weg ebnen für die Entwicklung eines eigenen europäischen UAV-Programms.
(EADS-Chalet 07-15, Kontakt Dr. Theodor Benien, Tel.: 030-634 154 306)

Tag der Technik lockt ab heute Tausende

92 deutsche Industriebetriebe laden heute und morgen hunderttausende interessierte junge Menschen zum dritten „Tag der Technik" ein. Diese Veranstaltung findet unter der Ägide des Vereins Deutscher Ingenieure VDI statt, der zur Nachwuchswerbung zudem in diesem Jahr die Initiative „Sachen machen" ins Leben gerufen hat: „Ziel ist es, das Verständnis für und die Faszination an Technik zu vertiefen und den Nachwuchs für technische Berufe zu begeistern," sagt Dr. Willi Fuchs, Direktor des VDI. Derzeit fehlen in Deutschland etwa 18.000 Ingenieure, die meisten davon im Maschinenbau. Von den 113.000 Mitarbeitern der EADS in Europa sind etwa 40.000 Ingenieure - derzeit seien hier 3.500 Stellen zu besetzen. Darüber hinaus bietet der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern regelmäßig 5.000 Praktikumsplätze. Eine gute Anlaufstelle auf der ILA ist das Career Center der EADS in Halle 8.
(Halle 8, Stand 8207, Kontakt Markus Röser, Tel.: 0172-6620494)

„Zeichne Deine Idee!"

Premiere auf der ILA 2006: Das „Bauhaus Luftfahrt" stellt sich auf der diesjährigen Luft- und Raumfahrt-Ausstellung erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Die neu gegründete Ideenschmiede lädt alle ILA-Besucher zu einem Wettbewerb ein -Thema „Zukunft des Fliegens", Hauptgewinn Hubschrauber-Rundflug über Berlin. Wie werden unsere Flugzeuge in 25 oder 50 Jahren aussehen? Mit welcher Technik werden sie fliegen? Werden sie durch die Lüfte gleiten schneller als der Schall? Das sind die Fragen, die im Mittelpunkt des Bauhaus-Wettbewerbs stehen. Die Teilnehmer zeichnen ihre Flugzeuge der Zukunft direkt auf einem Bildschirm. Gute Ideen und Kreativität werden belohnt. Auf den Gewinner wartet als Hauptpreis ein Hubschrauber-Rundflug über Berlin - gestiftet von EADS -, der an diesem Wochenende eingelöst werden kann. Als international ausgerichtete „Luftfahrt-Ideenschmiede" will das Bauhaus Luftfahrt innovative Lösungsansätze für die Zukunft der Luftfahrt zu entwickeln. Das haben ihm die vier Gründer - der Freistaat Bayern, die EADS, die MTU Aero Engines und Liebherr-Aerospace - auf die Fahne geschrieben. Industrie und Forschung sollen hier unter einem Dach eng zusammenarbeiten und sich dabei auf die technologischen und wirtschaftlichen Aspekte des Luftverkehrs der Zukunft konzentrieren.
(Halle 7, Stand 7317, Kontakt: Petra Kummer, Tel.: 0172/ 85 90 868)

Quelle: ila2006.de

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