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    Liebe Fans und Gäste, seit Ende des Jahres 2017 stellten wir unsere Galerie auf eine neue Software (Piwigo) um. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen. Wir glauben, dass wir nun mit einer zukunftssicheren, modernen und benutzerfreundlichen Lösung für die nächsten Jahre mehr...
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Rumpf der S 6 erstmals öffentlich gezeigt

Eine neue Baureihe nimmt bei der in Strausberg bei Berlin ansässigen Stemme AG Gestalt an. Auf der ILA wird erstmals der Rumpf der neuen S 6 gemeinsam mit den Tragflächen gezeigt, die in Kürze für den Bruchlastversuch eingesetzt werden. Die S 6 ist ein zweimotoriger Reisemotorsegler mit wahlweise festem oder einziehbarem Fahrwerk. Bereits jetzt, wenige Monate vor dem Erstflug, liegen für das neue Produkt Bestellungen im zweistelligen Bereich vor.
(Display 3)

Lockheed Martin zeigt auf der ILA C-130J-30 „Hercules" der US Air Force

Die auf der ILA ausgestellte Transportmaschine der US Air Force vom Typ Lockheed Martin C-130J-30 stellt die neueste Modifikation des bewährten „Lastesels" der US Air Force dar. Das Flugzeug gehört zum 403. Lufttransportgeschwader, einer auf der Keesler Air Base im Bundesstaat Mississippi stationierten Reserveeinheit. „Die C-130J verbindet fortgeschrittene Technologie mit optimaler Reichweite, Nutzlast und Geschwindigkeit und ist daher für zahlreiche Länder in dieser Region das ideale Flugzeug, um den Anforderungen für den Lufttransport gerecht zu werden," so John Cottam, für die C-130J zuständiger Regionaldirektor bei Lockheed Martin gestern auf der ILA. Und weiter: „Da sie unter härtesten Bedingungen gelandet werden kann, sind Flugzeuge des Typs C-130 bei Hilfseinsätzen meist die erste Wahl." Etwa 2.300 Flugzeuge der Baureihe C-130 sind seit Mitte der Fünfziger in immer wieder verbesserten Varianten gebaut worden. Vom neuesten Typ „J" wurden bislang 182 Maschinen bestellt.
(Display 1, Halle 9 Stand 9220)

Piper Deutschland verkauft neue PA44 „Seminole" auf der ILA

Über einen besonderen Geschäftsabschluss freut sich die Piper Generalvertretung Deutschland. Gestern konnte eine erst kürzlich eingeführte neue PA44 „Seminole" an die Flugschule RWL German Flight Academy in Möchengladbuch verkauft werden. Dieser zweimotorige viesitzige Flugzeugtyp hat einen Listenpreis von ca. 446.000 Euro. Herr Küper von RWL, wo bereits zwei PA44 zur Schulung von Berufspiloten im zweimotorigen Instrumentenflug eingesetzt werden, sagt: „Der derzeit ungewöhnlich hohe Pilotenbedarf macht dringend ein drittes Flugzeug erforderlich. Die PA44 ist ein bewährtes und ausgereiftes Produkt, mit dem wir beste Erfahrungen gemacht haben." Im laufenden Geschäftsjahr ist dies bereits der sechste Flugzeugverkauf der Piper Generalvertretung, vier Flugzeuge blieben in Deutschland, während zwei ins europäische Ausland geliefert wurden.
(Display 3, Kontakt Herr Dr. Dresler, Tel.: 0172-5751605)

Bis zu 2.400 Luftfahrt-Jobs in Norddeutschland

Deutlich gestärkt präsentiert sich der Verein Hanse-Aerospace auf der Messe. Gegenüber der ILA2004 hat sich die Zahl der Mitglieder mit mehr als 125 Firmen fast verdoppelt. Am Gemeinschaftsstand zeigen neben der Initiative Luftfahrtstandort Hamburg noch 15 Unternehmen ihr Leistungsspektrum, dazu kommen zahlreiche Einzelaussteller. Die Firmen des Verbandes rechnen in diesem Jahr mit bis zu 2.400 Neueinstellungen. Im Career-Center ist man deshalb mit insgesamt zehn Einzelständen vertreten. Mit Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wurde eine zentrale E-Mailadresse für den Kontakt zwischen Bewerbern und Unternehmen eingerichtet. Außerdem können seit kurzem auch Studenten in den Verein aufgenommen werden, um schon während des Studiums mit den Firmen ins Gespräch zu kommen.
(Halle 7, Stand 7430, Kontakt: Uwe Gröning, Tel.: +49/172/696 1801)

Air Lloyd entscheidet sich für Ramco-Software

Die Air Lloyd Luftfahrt Technik GmbH, auf der ILA über ihre Tochtergesellschaft Beechcraft Berlin vertreten, hat sich für die Aviation & MRO (Maintenance, Repair, Overhaul)-Software von Ramco Systems entschieden. Ausschlaggeben sei die bewährte Technologie, überragende Funktionalität und Flexibilität", sagte Geschäftsführer Thilo Scheffler auf der Messe. Air Lloyd wartet unter anderem die Hubschrauber der ADAC-Luftrettung sowie der Bundespolizei und verschiedener Landespolizeien.
(Display III, Kontakt: Thilo Scheffler, Tel.: +49/172/2971838)

Erstflug vor 70 Jahren - erster Hubschrauber der Welt steht auf der ILA

Vor 70 Jahren startete am 26. Juni 1936 in Bremen der erste wirklich funktionsfähige Hubschrauber der Welt zu seinem Jungfernflug - der von Henrich Focke konstruierte Fw 61 mit zwei seitlich des Rumpfes angeordneten Rotoren. Wegen dieses besonderen Jubiläums zeigt das traditionsreiche Hubschraubermuseum Bückeburg auf der ILA einen unter Verwendung einiger Originalteile gebauten Nachbau dieses Meilensteins der Luftfahrtgeschichte erstmals außerhalb der eigenen Hallen. Insgesamt entstanden nur zwei Exemplare der Fw 61. Der Nachbau mit Originalmotor wurde vor 30 Jahren an der Heeresflieger-Waffenschule in Bückeburg gebaut. Zusehen ist das Unikat in der eigens den Hubschraubern gewidmeten Halle 1.

Im Zeppelin durch Europa - neues Tourismus-Konzept mit großen Luftschiffen

Einen durchaus realisierbaren Traum hegt die Zeppelin Europe Tours Development GmbH aus der Zeppelinstadt Friedrichshafen. Sie präsentiert auf der ILA ein neues Tourismuskonzept, das Europarundreisen mit neu zu entwickelnden großen Zeppelin-Luftschiffen vorsieht. Derzeit ist die Firma auf der Suche nach weitsichtigen Investoren, um kurzfristig mit der Realisierung beginnen zu können. „Technische Fragen sind bereits mit dem traditionsreichen Hersteller Zeppelin-Luftschiff-Technik abgeklärt worden, ein wahrscheinlicher Standort für die benötigten Hallen ist Neuhardenberg bei Berlin," sagt Wolfgang von Zeppelin, einer der Initiatoren der Idee. Die geplanten zwölf so genannten ZET-Luftschiffe werden bei 125 Metern Länge ein Volumen von 50.000 Kubikmetern haben, können bis zu 45 Passagiere tragen und sollen in der letzten Ausbaustufe zehn europäische Städte anfliegen. Der Stundenpreis soll für einen Passagier etwa 250 € betragen.
(Halle 6, Stand 6330, Kontakt Wolfgang von Zeppelin, Tel.: 0171-6206324)

Lautlose Harmonie - Jerzy Makulas meisterhafter Segelkunstflug

Unter dem 80-Meter-Flügel der A380 würde sich das Segelkunstflugzeug Solo-Fox mit seinen gerade einmal 14 Metern Spannweite geradezu verlieren - umso beeindruckender ist, was sein polnischer Pilot Jerzy Makula damit in die Luft zaubert. Aus 1.200 Meter Schlepphöhe gleitet Makula innerhalb von ca. 3,5 Minuten zur Erde hinab, begleitet von der beeindruckenden Musikkulisse der Gruppe ERA. Die kurze Zeit im motor- und lautlosen Flug reicht für immerhin zwölf bis 15 Kunstflugfiguren, die der Pilot perfekt in den Himmel zaubert. Makula, im Hauptberuf Kapitän einer Boeing 767 der Fluglinie LOT, wechselt bei den alle zwei Jahre stattfindenden Weltmeisterschaften im Segelkunstflug regelmäßig zwischen Welt- und Vizeweltmeistertitel - beim letzten Vergleich 2005 wurde er „nur" Zweiter, zwischendurch gewann er aber bereits sechs Mal den ersten Rang, und auch bei den letzten Europameisterschaften wurde er Erster. Sein Fluggerät ist ein Einzelstück, während eine doppelsitzige Version des Fox in Polen erfolgreich in Serie produziert wird.

Mad Mike Küng: Artist am Gleitschirm

Vor drei Wochen ist er in Etappen von bis zu 120 Kilometern am Gleitschirm von der Ostsee bis nach Triest geflogen. Auch der erste Stratosphären-Gleitschirmsprung aus 10.100 Metern Höhe geht auf sein Konto. Mad Mike Küng ist dreifacher Akrobatik-Gleitschirm-Weltmeister. Weil es bei Air Shows meist am geeigneten Startberg fehlt, springt der 37jährige auf der ILA aus einem Hubschrauber, um über eine Höhenstrecke von 1.000 Metern gewagte Manöver wie Loopings oder den „Endless Tumble" zu zeigen. Zum Kunstflug ist der „Verrückte Mike" übrigens gekommen, weil er für den Deutschen Hängegleiter-Verband neue Gleitsegel testet und dabei die unterschiedlichsten Situationen ausfliegen muss.
(Weitere Infos: www.madmikekueng.com)

Peggy turnt auf der Tragfläche

Angefangen hat sie als ganz normale Pilotin. Doch bald wurde es ihr am Steuerknüppel zu langweilig. Seit 1999 lässt Peggy Krainz sich fliegen und turnt dabei lieber auf der Tragfläche. Seit dem vergangenen Jahr hat die 35jährige ihr eigenes Team, die Airmen Beans Wing Walkers sind im österreichischen Gmunden zu Hause. Gestartet wird mit einem Boeing Stearman-Doppeldecker. Und obwohl ihr der Wind bei 180 bis 280 Stundenkilometern kräftig entgegen weht und die Artistin nur eine Art Badeanzug und Strumpfhosen trägt, kommt sie bei ihrer spektakulären Show eher ins Schwitzen. Nur durch eine Leine gesichert, klettert die Stuntfrau in 100 bis 300 Metern Flughöhe auch schon einmal zwischen die Tragflächen. Mit Pilot David Potuznik hält sie nur per Zeichensprache Kontakt, eine Funkverbindung gibt es nicht.
(Weitere Infos: www.wing-walkers.com)

Vereinigung Cockpit informiert über den Pilotenberuf

Die Vereinigung Cockpit stellt bei ihrer diesjährigen Präsentation auf der ILA ihre berufspolitische Arbeit in den Vordergrund. Mitglieder der verschiedenen Arbeitsgruppen stehen den Messebesuchern Rede und Antwort. Für alle Interessenten am Beruf bietet die Gewerkschaft an ihrem Stand in Halle 9 Vorträge an, bei denen es unter anderem um die Ausbildungsmöglichkeiten sowie die Aufgaben der Piloten geht. Vorträge finden am Sonnabend um 10.30 und 14 Uhr sowie am Sonntag um 10.30 Uhr statt.
(Halle 9, Stand 9400, Kontakt: Markus Kirschneck, Tel.; +49/173/684 2274)

Deutschlandpremiere des neuesten EADS Traditionsflugzeuges - Me 262 wieder in der Luft

Die diesjährige ILA bietet den Rahmen für die Vorstellung des Neubaus einer Messerschmitt Me 262 - des ersten Düsenjägers der Welt. Erst am 15.August 2005 hatte die D-IMTT, so das Kennzeichen, ihren Jungfernflug in Seattle absolviert. Hier entsteht seit bald 15 Jahren akribischer Rekonstruktion eine Kleinserie von insgesamt fünf Maschinen dieses einzigartigen Typs und das zweite Exemplar wird nun von EADS Heritage Flight betrieben. Angetrieben wird der Nachbau von zuverlässigen Strahltriebwerken des Typs GE CJ-610, die einem Geschäftsreiseflugzeug „Hansa Jet" entstammen. Pilot ist der 69jährige Absolvent der französischen Testpilotenschule Horst Philipp, der seit 1956 fliegerisch aktiv ist und inzwischen auf über 8.000 Stunden Flugzeit zurückblickt, die zu 70 Prozent aus Erprobungen bestand. In seiner langen Karriere hat der erfahrene Flieger 92 Flugerprobungen durchgeführt - bei den meisten Maschinen handelte es sich um Kampfflugzeuge und auch Senkrechtstartern brachte Philipp das Fliegen bei.

Leichtflugzeugbauer Aquila aus Brandenburg zieht sehr positive Zwischenbilanz

Am vierten Tag der ILA zieht Cindy Friske, Verkaufsleiterin des Schönhagener Leichtflugzeugherstellers Aquila eine sehr positive Zwischenbilanz des Messeauftritts: „Unser Produkt ist auf dieser Messe ausgesprochen positiv aufgenommen worden. Mehrere sehr seriöse Kaufoptionen werden voraussichtlich in Kürze in Festbestellungen umgewandelt, und neue Optionen sind eingegangen. Aquila hat nach den Turbulenzen der Vergangenheit eine solide Perspektive." Erst kürzlich konnte eine Maschine erstmals nach Belgien geliefert werden, insgesamt wurden mittlerweile 52 Aquila A 210 an ihre Kunden übergeben. Derzeit läuft die Zertifizierung für den Nachtflug mit der leer nur 490 kg wiegenden zweisitzigen Maschine. Der 100 PS Motor erlaubt Höchstgeschwindigkeiten bis 305 Kilometer pro Stunde, wobei ein moderater Kraftstoffverbrauch zu verzeichnen ist - „die Maschine eignet sich damit für Schulung und Reise ideal," so Frau Friske weiter.
(Display 3, Stand 667, Kontakt Cindy Friske, Tel.: 0178-5134540)

Jeppesen präsentiert elektronisches Bottlang-Manual

Die Navigationsspezialisten Jeppesen präsentieren auf der Messe ihre neue Software JeppView 3.5. Erstmals wurden hier auch die Sichtflug-Flugplatzkarten des bewährten Bottlang Airfield Manual in elektronischer Form integriert. Die gegenwärtige Coverage von rund 2.100 Flugplätzen in 26 Ländern soll bis zum Jahresende um die baltischen Staaten erweitert werden. „Dann haben wir bis auf Zypern alle EU-Staaten abgedeckt", sagte Produktmanager Holger Stenzel. Nach dem für August geplanten Abschluss der Testphase soll das neue Produkt im Herbst auf den Markt kommen. Das Angebot an Sichtflugkarten für den Streckenflug wurde bereits um Estland, Lettland und Litauen erweitert.
(Halle 7, Stand 7403, Kontakt: Julia Reinhardt, Tel.: +49/6102/508132)

Hamburger Hochschule präsentiert Big Flying Hope

Die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist immer für eine Überraschung gut. Nach der Nurflügelflugzeug-Studie AC20.30 präsentiert die Universität in diesem Jahr auf der ILA das Konzept für ein neues Hubschrauber-Rettungskonzept mit dem Namen Big Flying Hope 1. Der BFH1 ist ein Hubschrauber mittlerer Gewichtsklasse, der mit drei Triebwerken über eine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit verfügt und eine neue Ära der Rettungshelicopter einleiten könnte. Er verfügt über eine Bodenklappe, durch die mit Hilfe eines Seilzuges Personen oder Lastern in einem Rettungskorb direkt in den Innenraum der Maschine befördert oder durch ein absenkbares Rumpfsegment aus Gefahrensituationen gerettet werden können.
(Halle 6 Stand 6620, Kontakt: Nils Kramer, Tel.: +49/178/5437969)

Erforschung der Schwerelosigkeit - Spezialairbus A300 ZERO-G besucht die ILA

Die Airbus A300 ZERO-G, eine speziell umgerüstete Maschine der französischen Organisation Novespace , besucht am 19. Mai die ILA in Berlin. Zwischen dem 16. und 29. Mai wird mit dem Flugzeug eine Kampagne für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR von Köln-Bonn aus geflogen. Bei insgesamt fünf Flügen können bis zu 31 Parabeln geflogen werden, während derer für maximal 22 Sekunden Schwerelosigkeit besteht. Der DLR-Parabelflug bietet in diesem Jahr auch Schülern zweier Berliner Schulen die Möglichkeit, sich an einem Experiment zu beteiligen. Sie können dabei die Faszination Forschung mit dem persönlichen Erleben der Schwerelosigkeit verbinden. Einer der Piloten der Maschine, bei der es sich um den dritten Prototypen der A300 handelt, ist Philippe Perrin, Testpilot beim A380-Programm und 2002 Astronaut auf der ISS.
(Display 1)

Katastrophenhilfe durch das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation

Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR. Seine Aufgabe ist die schnelle Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit. Die Auswertungen werden nach den spezifischen Bedürfnissen für nationale und internationale politische Bedarfsträger sowie Hilfsorganisationen durchgeführt. So konnte das ZKI allein in diesem Jahr in Fällen wie der Donau Flut in Rumänien, den Überschwemmungen in Ungarn, der Elbe Flut und dem Erdrutsch auf den Philippinen Daten liefern, um die dortigen Hilfskräfte zu unterstützen. Über die Arbeit mit Satellitendaten und die Projekte des ZKI können sich die Besucher der ILA in der Raumfahrt Halle 9 informieren.
(Halle: 9, Ansprechpartner: Andreas Schütz (0171-3126466)

Galileo - der Blick in die Zukunft der Satellitennavigation

Seit Januar 2006 sendet der erste Galileo Testsatellit GIOVE-A erste Navigationssignale aus 23.260 Kilometern Höhe. Das DLR baut nicht nur eines der beiden Hauptkontrollzentren für Galileo und ist mit der Steuerung und dem Betrieb der 30 Galileo-Satelliten beauftragt, sondern beschäftigt sich auch mit der Grundlagenforschung zur Ausbreitung der Signale. So startete am 8. Mai 2006 das DLR Oberpfaffenhofen im Auftrag der Europäischen Union eine zehntägige Messreihe mit dem Projektnamen GIRASOLE (Galileo Integrated Receiver for Advanced Safety of Life Equipment). Ziel der Mess-kampagne ist es, die Auswirkungen von Interferenzen auf die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der anstehenden Galileo-Installation zu prüfen. Im Vordergrund stehen dabei sicherheitskritische hoheitliche Dienste im Schienen-, Luftfahrt- und Schiffsverkehr. Informationen unter anderem zur Funktionsweise des europäischen Satellitennavigationssystems sind in der Raumfahrt-Halle dargestellt.
(Halle 9, Ansprechpartner: Andreas Schütz (0171-3126466)

Mit Mirkofonen gegen den Lärm

Flugzeuge leiser zu machen, ist das Ziel der DLR Fluglärm-Forschung. Hierzu hat das DLR eine akustische Kamera entwickelt, die mit 200 Mikrofonen in einer zweidimensionalen Ebene ausgestattet ist und einen Durchmesser von 20 bis 40 Metern hat. Dieses sogenannte Mikrofon-Array ermöglicht, neben den größten Lärmquellen, den Triebwerken, auch die aerodynamischen Schallquellen am Flügel und Fahrwerk eines Flugzeugs zu lokalisieren. Auch für die Flugsicherheit sind die Ergebnisse der Mikrofon-Array Messungen von Bedeutung. So ist es dem DLR gelungen, die Wirbelschleppen von landenden Flugzeugen mit der akustischen Kamera zu untersuchen. Die Messungen können nicht nur bei Überflügen erfolgen, sondern auch in Windkanälen mit einem hohen Hintergrundgeräuschpegel. Mit einer eigens hierfür entwickelten Software werden die Daten aufgezeichnet und ausgewertet.
(Halle 9, Ansprechpartner: Andreas Schütz (0171-3126466)

Lockheed-Martin will Kooperationen in Deutschland ausbauen

Der Aerospace- und Rüstungskonzern Lockheed-Martin setzt auf die Globalisierung und will seine traditionelle Zusammenarbeit mit Deutschland weiter ausbauen. „Die USA und Europa brauchen einen integrierten Marktplatz, wir setzen auf so viel Wettbewerb und Partnerschaft wie möglich", sagte Scott A. Harris, Präsident von Lockheed-Martin Global Inc. für Europa, auf der ILA. Bei den kompletten Verteidigungsausgaben würden die EU-Staaten mit jährlich rund 160 Milliarden Dollar deutlich unter dem US-Budget von 490 Billionen Dollar liegen. Im Bereich der Forschung und Entwicklung liege das Missverhältnis bei 70 zu 11 Milliarden Euro. In Deutschland sei der Konzern als Käufer, Lieferant und Kooperationspartner engagiert. Als Potential für künftige Projekte mit der Bundesrepublik nannte Harris neben der Unterstützung des Flugbetriebes der von den Niederlanden übernommenen P3C-Seeaufklärer den Raumfahrtbereich. Ferner biete Lockheed-Martin der Bundeswehr die Hellfire-Rakete als Bewaffnung für den Kampfhubschrauber Tiger sowie die C-130J Hercules als Transportflugzeug-Interimslösung bis zur Verfügbarkeit des neuen Airbus A400M an.
(Halle 9, Stand 9220, Kontakt: Astrid Williams, Tel.: +49/30/5900 43321)

Auf der ILA gute Aussichten für EADS Socata

Die EADS Tochterfirma Socata ist erstmals auf der ILA mit ihrem neuesten Produkt, dem sechssitzigen Geschäftsreiseflugzeug TBM 850 vertreten. Die von einer Propellerturbine angetriebene Maschine hatte erst im vergangenen Dezember ihre offizielle Einführung und stößt nach Angaben des Socata-Vertreters de Segovia auf großes Interesse. „36 Maschinen sind fest bestellt, und wir erwarten noch auf der ILA die Umwandlung von mindestens drei weiteren Optionen in Festbestellungen," so de Segovia weiter. Die TBM 850, Nachfolger der bewährten TBM 700, verbindet schnelles und bequemes Reisen wie im Businessjet mit den ökonomischen Vorzügen eines Propeller-Turbinenantriebes. Stéphane Mayer, CEO von EADS Socata ergänzt zu den Aussichten der Maschine speziell auf dem europäischen Markt: „Dies ist der zweitgrößte Markt für Geschäftsreiseflugzeuge nach Nordamerika. Dank ihrer vorzüglichen Leistungsdaten eignet sich die TBM 850 wie maßgeschneidert für Transportaufgaben zwischen den Regionen eines wachsenden Europas zu günstigen Betriebskosten."
(Halle 8, 8207, Display 3)

Leutnant Ulrike Guth steht Rede und Antwort

Leutnant Ulrike Guth wollte schon Pilot werden, seitdem sie sechs Jahre alt ist. Ein typischer Kindheitstraum ist für sie bei der Bundeswehr in Erfüllung gegangen. Als Guth erfahren hatte, dass Frauen zum Dienst an der Waffe zugelassen sind, überlegte sie nicht lange, bewarb sich und wurde prompt genommen. Sie gehörte zu den ersten Hubschrauberpilotenschülern, die ihre Ausbildung gemeinsam mit Kameraden der Marine, der Luftwaffe und des Heeres an der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg absolviert haben. Dort wurde sie auf die Hubschraubertypen BO-105 sowie den Eurocopter EC-135 geschult. Momentan fliegt Guth einen Rettungshubschrauber vom Typ Bell UH-1D beim Lufttransportgeschwader 61 in Penzing. „In der Rettungsfliegerei sehe ich den größten Sinn, da man hier den Traum vom Fliegen damit verbinden kann, anderen Menschen zu helfen", sagt die Pilotin. Am Exponat des Schulungshelikopters EC-135, der sich direkt am „Treffpunkt Bundeswehr" befindet, steht Ulrike Guth für die Fragen des interessierten Publikums bereit. Ebenso stehen die Ausbilder von Ulrike Guth für Fragen des Publikums zur Verfügung.
(Display 1, Kontakt: Günter Schellmann, 0151-16137645)

Quelle: ila2006.de

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