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Weltmeisterlichen Service mit einem eigenen Terminal für Nationalmannschaften und Fans bietet als einziger Airport Deutschlands der Flughafen Frankfurt zum FIFA World Cup. Dazu wurde das Passagierterminal auf der ehemaligen Air Base reaktiviert. Als "World Cup Terminal" ist es Teil eines Maßnahmenpakets des Flughafens, das reibungslose Abläufe während der Fußballweltmeisterschaft mit optimalem Service für die zusätzlichen WM-Passagiere verbindet und WM-Ambiente am Flughafen schafft. Mit einem Paar überdimensionaler Fußballschuhe - Skulpturen aus der Kampagne der Bundesregierung "Deutschland - Land der Ideen" - vor dem World Cup Terminal werden die Fans zusätzlich auf die Fußballweltmeisterschaft einge­stimmt.

"Das Tor zur Welt ist auch ein Schaufenster Deutschlands. Wir wollen den Flughafen Frankfurt als dynamischen, leistungsfähigen Hub sowie unser Land mit einer Offensive des Charmes sympathisch darstellen", sagte Dieter Weirich, Leiter der Unternehmenskommunikation der Fraport AG, bei der Vorstellung des World Cup Terminals und der Skulptu­ren. "Neben dem unmittelbaren Bezug zur WM sehen wir die Skulpturen als Hinweis auf die künftige Rolle internationaler Großflughäfen. Mit der Globalisierung wird der Rohstoff der Zukunft mobiler und auf der ganzen Welt neue Anwen­dungsmöglichkeiten suchen: Die Hubs werden zu Dreh­kreuzen des Wissens", hob Weirich hervor.

Der ehemalige Bundesminister des Innern, Otto Schily, unterstrich als Initiator und Beiratsmitglied von "Deutschland - Land der Ideen": "Die Skulptur 'Der moderne Fußball­schuh', mit der die Fraport AG als Partner der Standort­initiative ,Deutschland - Land der Ideen' ihre Gäste begrüßt, bildet nur einen winzigen Teil des Ideenreichtums ab, wie ihn der ,Walk of Ideas' in Berlin mit seinen insgesamt sechs Skulpturen dokumentiert. Da dieses Terminal komplett auf Fußball eingestellt ist, könnte es keine bessere Botschafterin als diese Skulptur geben, verbindet sie doch den Erfinder­geist der Vergangenheit mit der Innovationskraft von heute, denn bei dem Material der Skulpturen handelt es sich um eine moderne Weiterentwicklung des Styropors." Schily betonte, dass sich die Partner in dem Bestreben ergänzen, ein positives Deutschlandbild nach außen zu vermitteln. "Wir wollen gemeinsam ein modernes und innovatives Land der Ideen präsentieren. Das ist mit dem Begrüßungsterminal auf dem Flughafen Frankfurt hervorragend gelungen."

Wie Weirich ausführte, ist der Flughafen vollständig auf Fuß­ball eingestellt. "Wir erwarten rund 450.000 zusätzliche Passagiere zur Weltmeisterschaft. Mehr als 560 zusätzliche Flüge wurden angemeldet, 300 davon mit mittleren bis großen Flugzeugen. Sieben Team-Ankünfte unterstreichen die zentrale Rolle des Flughafens Frankfurt in Deutschland."

Mit einem eigens entwickelten Logo weist die Fraport AG auf Aktionen und Serviceangebote am Flughafen hin. Das Thema wird auf allen Werbeflächen gespielt, in allen Shops und Restaurants, der Flughafen signalisiert "Weltmeister­schaft". Ferner wird das Info-Personal in den Terminals speziell zur Weltmeisterschaft geschult und durch rund 180 zusätzliche Kräfte verstärkt. Sie werden in den Terminals unterwegs und an ihrer Kleidung als Ansprechpartner für Fragen rund um die WM zu erkennen sein sowie Info-Material etc. verteilen. Ergänzend stehen Fremdenverkehrs­organisationen zum Beispiel aus Brasilien oder Mexiko bereit, um ihre Fußballfans zu betreuen.

Überall am Flughafen können Passagiere und Gäste die Spiele verfolgen. Die werden auf 176 Monitoren in den Gates übertragen, auf Vision Walls neben der "Connection"-Bar in der Abflughalle B und in weiteren Gaststätten am Flughafen. Außerdem wird das Airport Forum analog zum Pilger Point während des Besuchs von Papst Benedikt XVI. eine Anlauf­stelle für Fußballfans sein, die eine bevorstehende Live-Übertragung nicht verpassen wollen.

"Fußball gibt's bei uns auch hautnah", fuhr Weirich fort. Ball­artisten werden an 20 Tagen in den Terminals 1 und 2 sowie im World Cup Terminal mit dem Ball tanzen. Der Weltmeister im Tischfußball wird ebenfalls im World Cup Terminal sowie im Terminal 2 mit seiner Show vertreten sein, bei der er Tricks vorführt und Passagiere zum Spiel einlädt. Und in der Abflughalle des Terminals 1 werden drei Meter hohe Stelzenläufer mit einem großen Fußball um die Hüfte einher­schreiten.

Ferner unterstützt die Fraport AG neben "Deutschland - Land der Ideen" die "Sky Arena" in Frankfurt, das große Lichtspektakel am Pfingstwochenende, bei dem die Hoch­hauskulisse als Projektionsfläche für eine WM-bezogene Multimedia-Show dient. Und schließlich leistet der Flughafen Journalisten aus aller Welt Hilfestellung für ihre Arbeit. Unter anderem durch einen Rucksack mit nützlichen Informationen, der ihnen bei der Ankunft ausgehändigt wird.

Wie Volker Zintel, "Generalbevollmächtigter Flug- und Terminalbetrieb, Ausbau, Sicherheit" der Fraport AG, erläuterte, sorgt eine ausgeklügelte Raumaufteilung im World Cup Terminal für optimale Abfertigungskapazitäten sowie für die von der FIFA gewünschte diskrete Betreuung der Nationalmannschaften. Alle Vorbereitungen sind getroffen, dass der zusätzliche luft- wie landseitige Verkehr trotz hoher Anspannung der Flughafenkapazitäten während der Sommermonate reibungslos abgewickelt werden kann. Zusammen mit dem RMV und Partnern aus den Ursprungsländern der Fans werden Busse zum Stadion bzw. S-Bahnstationen bereitgestellt, so dass die Gäste schnell vom World Cup Terminal an ihr Ziel gelangen bzw. ihre Rückflüge rechtzeitig erreichen können.

18 Einreisekontrollstellen, zwölf Check-in-Schalter (plus drei ohne Gepäckband), sechs Luftsicherheitskontrollen, vier Abfluggates (zwei davon wechselweise für Teams und Fans nutzbar) stellen innerhalb des Terminals ausreichend Kapa­zitäten für eine zügige Abfertigung sicher. Ein kleines Gastronomie- und Retailangebot, Live-Übertragung der Spiele sowie auf dem Vorplatz ein Unterhaltungsprogramm (Tischfußball-Weltmeister mit eigener Show, Ball-Artist, Musik) sorgen für WM-Feeling.

Auf der Vorfeldseite vor und westlich des World Cup Termi­nals werden vorübergehend bis zu 22 Abfertigungspositionen geschaffen, darunter drei für Großraumjets.

Sieben Mannschaften werden über FRA zur Weltmeister­schaft anreisen: Am 25. Mai trifft Costa Rica ein, am 26. Japan, am 29. Ecuador, am 2. Juni wird Mexiko erwartet und am 5. Juni Tunesien. Die beiden Teams, die in der Region Quartier beziehen, kommen am 27. Mai (Saudi-Arabien) und 4. Juni (Brasilien).

Für die Zeit der Gruppenspiele stehen 17 Flugbewegungen von und nach FRA fest. Mit weiteren Flügen von National­mannschaften über Frankfurt ist im weiteren Verlauf der WM zu rechnen.

Quelle: fraport.de

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