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Der in Leonberg stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 41" feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) die Bevölkerung herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein. Termin ist Samstag, der 22. Juli 2006, von 11.00 bis 18.00 Uhr. Auch das Kreiskrankenhaus Leonberg öffnet an diesem Tag interessierten Besuchern seine Pforten. Die verschiedenen Fachabteilungen geben Einblicke in den Klinikalltag.

DRF bietet abwechslungsreiches Programm

Besucher können erleben, wie „Christoph 41" und der sonst am Flughafen stationierte DRF-Hubschrauber „Christoph 51" zu ihren Rettungseinsätzen starten. Darüber hinaus steht ein weiterer DRF-Rettungshubschrauber zur Besichtigung zur Verfügung. Ab 14:00 Uhr ist die Bundeswehr mit ihrem in Malmsheim stationierten Hubschrauber „SAR 46" vertreten. Flugbegeisterte Gäste haben die Möglichkeit, Rundflüge mit dem Hubschrauber einer privaten Firma zu erleben.

Der am Leonberger Luftrettungszentrum tätige Notarzt Dr. Karl Otto Walz führt interessierten Besuchern stündlich an einer Puppe eine Laienreanimation vor. Im Anschluss daran können Interessierte unter fachlicher Anleitung auch selbst die Handgriffe üben.

Das DRK präsentiert sich mit einem Rettungswagen und einem Baby-Notarztwagen. Zudem kann ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr besichtigt werden. Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz: Neben Malwettbewerb und Preisausschreiben können Grundschüler im Rahmen der DRF-Initiative "Kinder lernen helfen" auf spielerische Weise lernen, wie sie sich in Notfallsituationen richtig verhalten und mit einfachen Maßnahmen selbst helfen können. Für das leibliche Wohl ist an Getränke- und Imbisständen gesorgt.

Geschichte und Hintergründe zu „Christoph 41"

Der Leonberger DRF-Rettungshubschrauber blickt auf eine bewegte Stationierungsgeschichte zurück. Als erster Rettungshubschrauber der DRF stellte „Christoph 41" seit 1973 die Luftrettung im Großraum Stuttgart sicher. Nach wechselnden Stationen in Ruit, Böblingen, Ludwigsburg und Marbach hat er am 1. Juni 1986 am Leonberger Kreiskrankenhaus sein festes Zuhause gefunden. Seither hat „Christoph 41" rund 29.400 Einsätze geleistet.

Der Leonberger DRF-Rettungshubschrauber wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenunter­gang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 41" in maximal 15 Minuten erreichen. Zum Team des Luftrettungszentrums gehören drei DRF-Piloten, sechs DRK-Rettungsassistenten und 19 Notärzte. Die Mediziner kommen hauptsächlich vom Krankenhaus Leonberg. Das Einsatzgebiet von „Christoph 41" umfasst die Landkreise Böblingen, Stuttgart, Rems-Murr, Schwäbisch-Hall, Heilbronn, Göppingen, Ludwigsburg, Pforzheim, Calw, Tübingen, Reutlingen und Esslingen.

Quelle: drf.de